Wichtiger ist aber, erst einmal zu kontrollieren ob die Zylinder noch geometrisch rund sind.
Das sind nämlich viele viel gelaufene R100 Zylinder nicht mehr.
Mit Nacharbeit komme ich über die "B" Toleranz .
Die Dinger sind unrund. Deshalb die Idee mit dem aufhohnen einer Diamantleiste auf das "C" Mass.
Eben gelesen. Die Nicalsildicke beträgt 0,03-0,05.
Manfred

und englisch können


Marco ist ziemlich sicher die Forums Adresse rund um Nikasil.
Allerdings gefürchte ich der Zylinder ist mehr als 0,01 mm oval, da reicht es für nix mehr.
Also zumindest nicht für ein wenig honen und "C" Kolben.
Hi
Äh, Sorry ich hab grad ein Verständnisproblem. Wenn die Nikasilschicht wirklich so dünn ist und der Zylinder schon deutlich oval ist, sollte doch die Nikasilschicht schon durch sein, oder lieg ich da komplett falsch?
mfg GS_man
Die Ovalität entsteht nicht durch Verschleiß, sondern durch Verzug.
Honleisten laufen m.w. einem vorigen Geometriefehler hinterher.
Keine gute Idee demnach, einen insgesamt ovalen Zylinder (nur) zu honen, weil Ovalität damit nicht wirklich weggeht.
NB OT Dürfte auch das gleiche sein, wenn ich einen Konizitätsfehler habe - die Honleisten stellen sich auf sowas ein, und der Konus bleibt...
Kleine Geometriefehler dürften sich beim Honen egalisieren lassen, aber die dicken Böcke wohl nicht. Da ist das "Spanen mit geometrisch bestimmter Schneide" (ausdrehen) zuvor unerlässlich, soweit ich das kenne.
Hi
Ok ich versteh es endgültig nicht.... Wieso verziehen sich Zylinder?
Welche Kräfte wirken da?
Sorry wenn ich frage, ich will bloß lernen.
mfg GS_man
Da habe ich dann wohl Lesebedarf.Oh, das ist hart!
Honen macht man genau aus dem Grund - und nur aus dem Grund - um einen Zylinder genau zylindrisch und rund hinzukriegen!...
Wer es nicht glaubt, soll mal ein Buch übers Honen lesen.
Das Kolbenkippspiel hat jedenfalls auch einen entscheidenden Einfluss auf die Ovalität.
Das ist ja soweit klar. Nur geht es dabei um Materialabtragung und da wird es dann wieder interessant mit der Dicke der Beschichtung.
mfg GS_man