Hi Peter,
Da ich die Sauerei bei den Vergasern satt war, habe ich vor 8 Jahren einen langen Schlauch auf den Entlüfter angeschlossen, den dann oben durch die Haube vom Starterdeckel geführt und entlang dem Rahmen hinter die Schwinge nach unten ins Freie verlegt. Funzt super
Ab und an gehe ich da mal mit einem Lappen bei und jedesmal staune ich, dass es nicht sehr schmutzig ist.
@All
So, und jetzt steinigt mich
Grüße, Ton![]()

Falls das eine Frage an mich ist: nun, so viel war eben im Behälter. Bedeutet, daß ein Großteil der Blowby-Gase (nicht die Tröpfchen, welchen Durchmessers auch immer!) wirklich wieder aus dem Behälter austritt und inhaliert wird. Und daß der Motor gesund ist.Hallo,
wie kann das sein?
Gruß
Pit
Diese simpelstmögliche Lösung war seinerzeit auch für mich eine Überlegung, und wenn mir nicht ein Forumiste diesen schicken Behälter gebaut hätte, hätte ich das so gemacht. Die Menge erlaubt's allemal.Hallo,
ich lasse das Öl einfach in den Luftfilterkasten auf den Boden tropfen. Von dort wische ich es gelegentlich ab.
Gruß
Dieter
Ich bin recht sicher, daß es eben kein "reines" Motoröl ist. Irgendwie sind da Harz-Anteile drin (entstanden), und genau die möchte ich nicht im Vergaser haben. Genaueres in der Tat nur durch eine Analyse.... Was bleibt ist einfach nur Motoröl, welches vorher in Form von Ölnebel vorhanden war.
Was in dem Auffangbehälter zu sehen ist mag optisch nicht gut aussehen, das ist aber ein rein subjektiver Eindruck. Was jetzt die Sache weiter bringen würde ist eine chemische Analyse dieser Plörre, die sich seit tausenden Kilometer angesammelt hat, und auch genau so lange durchgeschüttelt wurde.
...
Ich würde der fröhlichen Grundsatzdisskussion noch ein letztes hinzufügen,
wir haben die, sehr anschauliche, Menge eines Würfelzuckers auf 1000Km. Hier müssen wir nur noch die Kondenswasser Menge abziehen. Was bleibt ist einfach nur Motoröl, welches vorher in Form von Ölnebel vorhanden war.
Was in dem Auffangbehälter zu sehen ist mag optisch nicht gut aussehen, das ist aber ein rein subjektiver Eindruck. Was jetzt die Sache weiter bringen würde ist eine chemische Analyse dieser Plörre, die sich seit tausenden Kilometer angesammelt hat, und auch genau so lange durchgeschüttelt wurde.
Meine Erfahrung, wenn sich die Vergaser diesen Würfelzucker, abzüglich des Wasseranteils teilen, geht es den Schiebern einfach nur gut. Das ist genau ihre Wohlfühlmenge. Schmierung hat schon immer den Verschleiss minimiert, egal wie und wo.
Ich bin jetzt raus aus dem Fred, wie sagt ein Freund so schön, "du vermüllst deine Zeit". Ich bin, leider, noch kein Rentner. Hoffentlich fange ich, wenn es so weit ist, nicht mit solch einem Unfug an.
gruss peter
Diese simpelstmögliche Lösung war seinerzeit auch für mich eine Überlegung, und wenn mir nicht ein Forumiste diesen schicken Behälter gebaut hätte, hätte ich das so gemacht. Die Menge erlaubt's allemal.
Ich bin recht sicher, daß es eben kein "reines" Motoröl ist. Irgendwie sind da Harz-Anteile drin (entstanden), und genau die möchte ich nicht im Vergaser haben. Genaueres in der Tat nur durch eine Analyse.



Dieser bunte Chemiebaukasten entspricht in etwa meiner Vermutung. Und natürlich dürfte ein Großteil davon folgenlos durch den Vergaser inhaliert und final verbrannt werden, aber einiges davon könnte die bisweilen ausschließlich durch mechanisches Öffnen der Mischkammner zu entfernenden Verschmutzungen erklären.Hi
Da möchte ich zu Karei noch etwas ergänzen.
Der (das?) Blowby des Motors erzeugt bzw besteht/enthält halb verbrannte Kohlenwasserstoffe diese liegen in den verschiedensten Oxidationsstufen vor, Alkohole, Aldehyde, Ketone usw. sind nur die einfachen die aus den alipathischen Anteilen des Benzins entstehen. Aus den aromatischen Anteilen entstehen noch viel mehr. All diese Verbindungen sind je nach Temperatur und Druck zu den verschiedensten Reaktionen untereinander und auch mit dem Wasser, dass aus der Verbrennung herrührt und auch im Blowby zu finden ist, fähig. Dabei entstehen teilweise wieder langkettige oder auch vernetzte Kohlenwasserstoffe, bzw sogar Kohlenhydrate (nicht zu verwechseln mit den Kohlenhydraten im Cola). Dieser langkettige bzw. vernetzte Teil ist das, was Gerd oben beschreibt.
Meine Theorie ist, dass Gerd mit seinem Beruhigungsraum diese Reaktionen begünstigt, bzw eine nette Reaktionskammer extra dafür gebaut hat.
Die Ablagerungen die er beschreibt kenne ich sonst nämlich nicht, bzw habe noch nie gehört, dass die anderswo in einem Vergaser aufgetreten sind.
just my 2 cents
mfg GS_man

Dieser bunte Chemiebaukasten entspricht in etwa meiner Vermutung. Und natürlich dürfte ein Großteil davon folgenlos durch den Vergaser inhaliert und final verbrannt werden, aber einiges davon könnte die bisweilen ausschließlich durch mechanisches Öffnen der Mischkammner zu entfernenden Verschmutzungen erklären.
Verschmutzungen sind ähnlich wie Wasser: so wie dieses immer einen Weg findet, so finden jene immer eine ruhige Ecke.![]()

Man sehe sich nur mal den Raum um den Vorzerstäuber und den Leerlaufluftkanal bis nach der Mischkammer bei einer lange gelaufenen BMW an. Daraus resultieren auch die hier häufig vorkommenden Probleme bei der Leerlaufeinstellung.

Ich habe letztens nach 25 Jahren und gut 100000 km die Mischkammern meiner Vergaser geöffnet. Die waren klinisch rein...
Edit: mit serienmäßiger Kurbelgehäuseentlüftung.
"Bisweilen": wird oft auch gebraucht im Sinne von "manchmal, aber nicht immer vorkommend".... die bisweilen ausschließlich durch mechanisches Öffnen der Mischkammner zu entfernenden Verschmutzungen ...
...Luftfolterkasten...

"Bisweilen": wird oft auch gebraucht im Sinne von "manchmal, aber nicht immer vorkommend".
