jan der böse

Stammgast
Hallo alle miteinander.
Ich hab da mal eine etwas of topic Frage, sorry, jaaa, die zwar einen Boxer, aber keinen BMW Bezug hat.
Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass es bei uns genügend Toleranz gibt, auch eine solche Frage zuzulassen,
und es hier jemandem geben wird, der sie mir beantworten kann.
Ich habe da einen 1600er Mexiko-Käfermotor, mit Einspritzung.
Die sind bekannt dafür dass sie im Leerlauf sägen, also den Leerlauf anheben und senken und anheben und senken...besonders wenn man Verbraucher einschaltet wie zb Blinker oder Bremslicht, und das dann auch schön im Takt...besonders nerfig, wenn man eingekuppelt auf eine Ampel im 2. oder 3. Gang zurollt, leicht die Bremse tritt oder den Blinker setzt...
Ich werde demnächst das Motorsteuergerät einschicken um einen Tuning- Chip einlöten zu lassen. Ich werde dann zwar 5 gewaltige PS mehr haben, dafür aber auch mehr Drehmoment. Ich werds latüüürnich eintragen lassen...;-) na klar...
Ich hoffe, dass dann das Problem mit dem Sägen weniger wird, weil auch einige andere Kleinigkeiten programiert werden.
Auch das Relais 30 für das Digifant (Stromversorgung) werde ich austauschen. Der Motor hat erst 3000 gelaufen...ist aber nicht in einem Käfer, sondern in einem Trike eingebaut...
...ja, es ist ein cooles Trike. Der hintere Teil ist ein Kübel 181...und vorne halt ne Schubkarre mit Lenker :-)
Ìch weiß, gabs bisher so auch noch nirgens ...und ja, es ist zugelassen ;-)
Und nein, zur Tonenburg komm ich damit nicht, weil ich dann damit auf dem Piccos de Europa bin...

Nun aber meine Frage...:

Wat wenn dat nich funzt?

Könnte man eigentlich theoretisch ! einen 2. Regler an die Lichtmaschine anschließen, der dann eine 2. kleinere Batterie läd, die dann NUR die Motorsteuerung versorgt und somit unabhängig von der Spannung der Starterbatterie wäre, die ja auch alles andere versorgt??
Die Klemme 15 gäbs dann sozusagen zwei mal am Fahrzeug ...
Damit müsste man das Sägen doch nachhaltig in den Griff bekommen, oder habe ich einen Grinch im Kopp?

Wie gesagt, es ist eine erstmal teoretische Frage bzw, evtl. ein Plan B, falls das mit der Programierung des Steuergeräts und das wechseln von R30 keine Verbesserung ergibt.
Lieben Gruß,
Jan
 
Hallo Jan,

eine Schaltung dieser Art gibt es in fast allen Wohnmobilen oder Booten. Hier wird von der LiMa zunächst die Starterbatterie geladen, und erst wenn diese voll ist, wird/werden die Verbraucherbatterie/en geladen (Vorrangschaltung). Dazu werden die Lade-Stromkreise getrennt, aber durch eine LiMa und einen Regler nacheinander geladen.

Gruß
Florian
 
Hallo Jan,

eine Schaltung dieser Art gibt es in fast allen Wohnmobilen oder Booten. Hier wird von der LiMa zunächst die Starterbatterie geladen, und erst wenn diese voll ist, wird/werden die Verbraucherbatterie/en geladen (Vorrangschaltung). Dazu werden die Lade-Stromkreise getrennt, aber durch eine LiMa und einen Regler nacheinander geladen.

Gruß
Florian
Ja, aber das würde bei Jan nicht den gewünschten Erfolg bringen. Denn die zweite Batterie wird muss ja immer im Ladekreis sein, da die Zündung permanent Strom entzieht. Eine vermutlich gewollte Entkopplung ist dann nicht möglich.

Noch etwas: Ich weiss nicht, was die Zündbox beim trennen oder zuschalten des Relais macht. Bei einer nicht sehr gut entstörten Zündbox könnte die ausfallen, im besten neu starten, im schlechtesten Fall muss die Zündbox komplett aus und wieder eingeschaltet werden.

Nach allem, was ich oben lesen (sind aber nur Vermutungen) hört es sich an, als ob entweder die Batterie oder die Lichtmaschine zu klein dimensioniert ist.

Schau mal, was du für eine Batterie Ah hast bzw. was für eine LiMa. Falls du eine Gleichstrom-LiMa hast, würde sich eine Umrüstung auf Drehstrom lohnen.


Hans
 
Zuletzt bearbeitet:
gemäß KI:

Ja, beim späten Mexico-Käfer (ab ca. 1979) wurde eine 14V Drehstromlichtmaschine (LiMa) verbaut, die stärkere Leistung lieferte (ca. 330W/38A), während frühere Modelle Gleichstrom-LiMas hatten...

Uwe
 
Kübel - Trike; er nu wieder... :pfeif:

Also: keine eigene Erfahrung mit einem Einspritz-Mexikaner, aaaaber ich hatte mal einen 1,6er Lufti/Vergaser/T3, und der hatte damals einen elektronischen Leerlaufstabilisator drin. Grüne Plastikbox, an der Unterseite zwei korrespondierende Stecker, so das man das Ding kurzschließen konnte. Die war mal kaputt, dann hatte er auch dieses sägen, und ist überhaupt recht ruppig gelaufen; kurzgeschlossen war alles fein...

Bertl
 
gemäß KI:

Ja, beim späten Mexico-Käfer (ab ca. 1979) wurde eine 14V Drehstromlichtmaschine (LiMa) verbaut, die stärkere Leistung lieferte (ca. 330W/38A), während frühere Modelle Gleichstrom-LiMas hatten...

Uwe
Hi,
ja die KI und seine Interlretationen

Im Käfer wurden ab ca. 1972 (1302/1303) Drehstrom-LiMa eingebaut

Hans
 
Kannst du mal während der Fahrt die Spannung am Akku messen, ggf auch nach dem Zündschloß bzw. am Steuergerät der Zündung. Auch am Relais da Digifant
 
Zuletzt bearbeitet:
Also,
die Messung müsste auch hinter dem Relais gemacht werden, damit wäre ich schon auf dem richtigen Weg gewesen. Als erstes würde ich das von dir angesprochene Relais tauschen, dann den Fehlerspeicher löschen (unbedingt) und eine Probefahrt machen. Der Fehler sollte dann weg sein.

Die Seiten kennst du?



Hans
 
Ich würde auch erstmal versuchen, die Batterie als Fehler auszuschließen, und zwar auf der Kapazitäts- und der Frische-Ebene. Dazu könnte man in einer Fachwerkstatt das Spannungsverhalten unter Last checken lassen, oder vielleicht gleich eine neue, größere Markenbatterie kaufen.

Gleichstromlimas lassen ja den gesamten Ladestrom über die Kohlen gehen, also auch dort checken (Kollektor und Kohlenzustand). Ist das Problem stärker / schwächer, wenn mit Licht gefahren wird? Eine Entlastung der Strombilanz durch LED-Scheinwerferlampen ist ja immer willkommen, besonders natürlich am Motorrad.
 
Moin Hans und andere.
Danke für eure Antworten...
Das Problem tritt bereits bei 2 Blinkerleuchten auf.....
Die Batterie ist Top, und groß genug, der Motor und auch die Elektrik ist so gut wie neu. Und natürlich Gleichstrom. (Achtung, ich hatte mich verschrieben und meinte eigentlich Drehstrom Lima) Ich hab das Fahrzeug selbst nicht gebaut aber ein Kfz-Meister im Algäu. Der wusste was er tat, und das war auch nicht der Grund, warum er an mich verkauft hat. Die 1600i Seite kenn ich, habe auch alles zur Digifant und dem Problem Sägen gelesen. Allerdings auch, dass es nicht immer ganz wegzubekommen ist oder unvermittelt wiederkommt. Spannung messen werd ich mal machen. Aber eigentlich reagiert jedes halbwegs gute Messgerät auf einen Blinkgeber.
Das muss nicht mal während der Fahrt sein. Es passiert ja schon im Leerlauf. Es sägt unsäglich, also locker von 1000/min auf 1800 und zurück bei kalten Motor. wenn er warm ist immer noch 500/min Differenz.
Ja, Fehlerspeicher usw. wird erledigt. Ich werd mich auch langfristig in die Digifant und die spezielle mittelalterliche Mexiko-Einspritzanlage einarbeiten und ein Auslesegerät kaufen, damit ich das in Zukunft selbst machen kann. Fehlerspeicher löschen scheint damit sogar für mich einfach zu sein. Allerdings finde ich, um die Digifant auszutrixen die 2 Regler und Batterielösung eigentlich am elegantesten. Daher wäre die Frage ob sich die Spannungsspitzen auch dabei übertragen würden...Das Problem scheint bei den Mexiko zu sein, das bereits geringe Spannnungsveränderungen Einfluss auf das Steuergerät haben. Deshalb ist das ja auch so empfindlich auf Kaltlöststellen am Relais 30.
Und wenn ich zb. einen Anhänger nutze, ist das dann noch schlimmer...

Zum Hintergrund: Ich hab sogar alle meine Indian weggegeben, weil ich sie nicht mehr antreten konnte, und ich kann auch mit meinen BMW´s nicht mehr die Art von Urlaub machen, wie wir das wollen und gewohnt sind, weil ich mit Claudia, Zelt und das ganze Campinggeraffel wegen meinem Knie die Karre nicht mehr halten kann. Hotel oder Pension ist keine Opion und wirds erst geben, wenn ich blind oder tot bin...
Mein Eigenbauschwenker funzt noch nicht so wie ich will und mit unserem ausgebauten Transit macht alles nur halb so viel Spass...
Wir wollen aber mit allen Sinnen den Urlaub genießen, und Urlaub bedeutet für uns bereits der erste Km Landstraße oder max. die Bundesstr. gerne auch reichlich 3000m Pässe oder ein paar Tage Dauerregen...Und gerne auch mal 6000Km am Stück. Leider setzt sich Claudia nicht in einen Seitenwagen. Deshalb das Trike., weil da sitzt sie wie gewohnt hinter mir und massiert mir den Rücken...:hurra:

@Bertel: Ja, auch ich hasse eigentlich Trikes :schock: jedenfalls bisher...der181 Kübel ist aber schon cool...ich bau grad ein bisschen die Optik um, der Fahrer-Sitz muss höher, ich muss gerader sitzen und der unsägliche riesige Apehanger muss weg. Die Chopperoptik passt so garnicht zum Kübel...das muss anders...:oberl: Und ich kann sogar zusätzlich ein Mopped am LPG-Haken hinter mir her schlörren...

L.G. Jan
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann zur Lösung des Problem leider nix beitragen, habe das aber an unserem noch nie feststellen können und höre davon zum ersten Mal. Bin aber auch nicht in der Käfer Forumswelt unterwegs.
 
Hi,
Du hast ganz sicherlich eine Drehstromlima. Wenn das stimmt, was ich im Netz so lese, bringt dir die zweite Batterie gar nichts, denn hinter dem Relais herrscht auf Grund des Spannungfalls (übergangswiderstand) IMMER eine zu niedrigere Spannung.

Hans
 
Wenn das ein Umbau/Eigenbau ist, dann können da einige Überraschungen drinstecken. Ich habe da so meine Erfahrungen. Zum Anfang würde ich alle Masseverbindungen prüfen. Oder auf Verdacht einfach mal einige Verbindungen nachrüsten. Manchmal fließt der Strom bei schlechtem Verbindungen die ungewöhnlichsten Wege und sorgt für Verwirrung im System.
Ich gehe davon aus, das Lima und Batterie in gutem Zustand sind und auch die nötige Leistung liefern. Immerhin ist der Mexiko-Käfer auch schon in die Jahre gekommen.........
 
.... Gleichstromlimas lassen ja den gesamten Ladestrom über die Kohlen gehen, also auch dort checken (Kollektor und Kohlenzustand). Ist das Problem stärker / schwächer, wenn mit Licht gefahren...

Hi,
Du hast ganz sicherlich eine Drehstromlima. Wenn das stimmt, was ich im Netz so lese, bringt dir die zweite Batterie gar nichts, denn hinter....
Gleichstrom... Drehstrom....
Hallo Jan,

Am besten mal ein Foto vom eingebauten Motor mit Blick auf die LiMa einstellen...

LG Uwe
was hat Er denn nun ???

Falls Gleichstrom: ist der Entstörkondensator (Bürstenfeuer) noch intakt (oder etwa garnicht vorhanden)

Uwe
 
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Hallo an alle,
Der Motor hat eine Einspritzung, d.h. es ist die letzte Evolutionsstufe der Käfermotoren. Da gab es schon seit ca. 20 Jahren schon keine Gleichstrom-LiMas mehr.
 
.... Ja, auch ich hasse eigentlich Trikes :schock: jedenfalls bisher...der181 Kübel ist aber schon cool...ich bau grad ein bisschen die Optik um, der Fahrer-Sitz muss höher, ich muss gerader sitzen und der unsägliche riesige Apehanger muss weg. Die Chopperoptik passt so garnicht zum Kübel...das muss anders...:oberl:

...Na, dann bedanken wir uns ganz herzlich das du uns Bilder ersparst...
 
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Moin Jan,
ist Ansichtssache, warum nicht 2 Solarpaneele als Dach über den Sitzen der sowieso schon ungewöhnlichen rasenden Schubkarre und die laden dann eine separate Batterie völlig unabhängig vom übrigen Bordnetz, dass dann im wesentlichen nur noch die Zündung und vielleicht so schaltbar bei Nacht das Fahrlicht versorgt. Oder eine 2. Lichtmaschine geht auch (s.u.)
Beide Systeme lassen sich mit einem zusätzlichen Batterietrennschalter ("Natoknochen") trennen.
Hatte ich früher so im Boot.
Da waren die ursprüngliche Gleichstrom- und eine zusätzliche von mir nachgerüstete Drehstrom-Lima installiert - beide vom Motor über Keilriemen angetrieben die 2 voneinander getrennte Batterien aufluden.
Mit einem "Natoknochen" schaltbar Bat1, Bat2, Bat 1+2 und 0 (Bordnetz tot bei Stillstand/Abwesenheit) konnte ich mir aussuchen, von welcher Batterie oder ob ich von beiden den Strom entnehmen/aufladen wollte. Den "Natoknochen" gibt es in jedem Bootszubehörladen wie z.B. SVB (der grosse drehbare mit Raststellung ist der mechanisch bessere ).

Strom wurde zusätzlich von 2 Solarpaneelen und einem Windgenerator ( den würde ich wegen Überdrehzahl nicht an die Schubkarre schrauben wollen :D - ein TÜV-Prüfer würde wahrscheinlich Schnappatmung bekommen und sich nach Werners Wurstblinkern zurücksehnen ) ) über den "Natoknochen" wählbar an die Batterie(en) geliefert.
Das System bewährte sich in jahrelanger Herumtreiberei mit dem Boot bestens. Würde ich genauso wieder machen.

In meinem NeanderthalWoMo Bj.93 habe ich auch 2 völlig voneinander unabhängige elektrische Versorgungssysteme :
- Standard Drehstrom-Lima für die Fahrzeuggrundversorgung Batterie 1
- 2 Solarpaneele mit Regler für die "Luxusverbraucher" wie Innenbeleuchtung und Steckdosen 12V ( auch 220V fürs Fernsehen mittels Inverter ) Batterie 2
- kein Natoknochen, Batterie 2 wird nur von den Solarpaneelen geladen ( war immer ausreichend, auch mit Fernseher abends in Betrieb )


......
Zum Hintergrund: Ich hab sogar alle meine Indian weggegeben, weil ich sie nicht mehr antreten konnte, und ich kann auch mit meinen BMW´s nicht mehr die Art von Urlaub machen, wie wir das wollen und gewohnt sind, weil ich mit Claudia, Zelt und das ganze Campinggeraffel wegen meinem Knie die Karre nicht mehr halten kann. Hotel oder Pension ist keine Option und wirds erst geben, wenn ich blind oder tot bin...
Mein Eigenbauschwenker funzt noch nicht so wie ich will und mit unserem ausgebauten Transit macht alles nur halb so viel Spass...
Wir wollen aber mit allen Sinnen den Urlaub genießen, und Urlaub bedeutet für uns bereits der erste Km Landstraße oder max. die Bundesstr. gerne auch reichlich 3000m Pässe oder ein paar Tage Dauerregen...Und gerne auch mal 6000Km am Stück. Leider setzt sich Claudia nicht in einen Seitenwagen. ......
was die Art der Übernachtung betrifft empfinde ich so ähnlich es sei denn es regnet ohne Unterbrechung tagelang :fuenfe:


Und den TÜV geht das besser gar nichts an, damit Du Deine Schubkarre ungestört geniessen kannst. Den Blinkern ist es egal, ob sie solarversorgt werden, dem TÜV ganz bestimmt nicht. Und bei Tiefentladung schaltest Du einfach den Natoknochen auf die andere Batterie oder auf Bat1+2.

Ob Du eine Drehstrom- oder eine Gleichstromlichtmaschine hast, kannst Du von aussen auch an der Bauform sehen :
- GleichstromLiMa hat ein langgestrecktes, geschlossenes Gehäuse für einen langen Rotor/Anker. Der ( mechanische ) Regler sitzt separat oder auffällig sichtbar auf die LiMa aufgeschraubt so war das bei den alten Käfern )
- Drehstrom LiMa hat eine kurze Bauform für einen kurzen Rotor/Läufer und auffällig viele Durchbrüche im Gehäuse zur besseren Kühlung und Kohlebürstenstaub-Abfuhr. Der elektron. Regler ist wahrscheinlich direkt an der LiMa befestigt.
Die alten Käfer hatten immer die lange Gleichstromlichtmaschine ( ich hatte 4 Käfer vom Typ BddTus :D )

Schade um die Indians. Steht aber ja schon in der Bibel : .... alles hat seine Zeit ....
Also für uns alte :saecke: gilt : man entspanne sich, aber 'n bischen plötzlich !!!
LG aus Cuxbirien ( hab ich hier doch noch nie so'n Winter erlebt ):wink1:
Martin
 
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Drehstrom LiMa hat eine kurze Bauform für einen kurzen Rotor/Läufer und auffällig viele Durchbrüche im Gehäuse zur besseren Kühlung und Kohlebürstenstaub-Abfuhr. Der elektron. Regler ist wahrscheinlich direkt an der LiMa befestigt.
Die ersten Drehstromlimas der Käfer hatten einen aussenliegenden Regler, identisch zu unseren. Die späteren (ab 74?) hatten den Regler direkt am Kohlehalter befestigt. Die mit den externen Regler hatte drei Anschlüsse mit D+ DF und D- (kommt einem bekannt vor), die mit integriertem Regler nur noch 1 Anschluss D+, welcher direkt zur Kontrollleuchte ging.

Hans

ps. Der Regler einer Gleichstromlia hat 4 Anschlüsse mit B+, D+, DF, 61, 31 (Masse über das Gehäuse)
 
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"Unsere" Drehstrom-Generatoren hat es in Mexiko so nie gegeben.
Nach EOP für Deutschland und EVM wurden in Mexiko alle Käfer mit der Gleichstrom-Maschine gefertigt.
Erst mit Einführung des 1600i. Motorkennbuchstabe ACD, in 1992 kam wieder eine Drehstrom-Maschine zum Einsatz,
die aber von Bosch de Mexico exklusiv geliefert wurde und als auffälligstes Merkmal die Riemenscheibe mir Lüfterschaufeln hatte.
Der Regler ist eingebaut und es gibt am Generator nur zwei Anschlüsse: D+ für die Ladekontrolle und B+ zur Batterie
 
Schwankende Drehzahl kenne ich hauptsächlich vom Rasenmäher oder Stromerzeuger, da wird per feder geregelt. Ursache ist da also die Last.

Das scheint beim 1600er nicht die Ursache zu sein, richtig? Oben steht sinngemäß, die Ursache sei die Motorelektronik bei schwankender Versorgungsspannung. Nicht Unterspannung, sondern die Schwankung an sich. Also auch "nach oben".
(Ist das vielleicht gewollt, damit die Lima mehr Saft produziert? )

Dann müsste man doch da ansetzen und entweder mit einer Regelung die Drehzahl nachregeln oder die Versorgungsspannung stabilisieren. Einen intakten Kabelbaum mit niederohmigen Steckverbindungen setze ich voraus.

Es gibt Geräte und Schaltungen, die man einschleift oder parallel schaltet, um eine konstante Spannung zu haben. Kann sowas nicht helfen?
Als Beispiel, was ich meine:


 
ui jui, viele Reaktionen auf ein blödes Versehen, von einem alten Mann ;-)
Natürlich ist es eine Drehstrom Lichtmaschine.
Ich werde es im Beitrag jedoch nicht verbessern, weil sonst der Kotext der Antworten verloren geht...
Es war tatsächlich eine verbuc4selung meines Gehirns. Den Unterschied Gleich und Wechsel kenne ich sehr gut...hatte reichlich davon...
Warum ich keine Bilder einstelle? Weil ich an einem Rechner sitze, wo ich noch keine drin hab...und um eure Nerven zu schonen :lautlachen1: Ich stell doch als alter Forumshase nicht ungefragt in dieses schönes Forum Fotos von nem Trike ein...Zudem komm ich grad nicht an das Fahrzeug.
Wir sind eingeschneit.
Tatsächlich hätte ich auf Massefehler auch selbst kommen können. Der Erbauer als KFZ-Meister aber eigentlich auch...
Nun Ist mir das aber trotzdem nicht ganz klar was da so passiert bei genau solch einem Massefehler....vor allem wo soll ich den suchen?
Normal leuchtet da dann irgendwas nicht richtig oder zu dunkel, oder zeigt was falsch an wie Z.B. die Tankanzeige. Es funktioniert aber alles hervorragend. Erst durch das Ein oder Auschalten eines Verbrauchers ändert sich die Drehzahl...sorry hätte ich dau schreiben sollen... beim Blinken also immer , und beim Licht wenn man an oder ausmacht, und natürlich beim Bremsen.
 
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Früher, als ich da noch gebastelt habe.......da hatte ich immer 10 Strippen mit Alligator/ Krokoklemmem vorrätig. 2,5er Querschnitt und so verschiedene Längen zwischen 50 und 100 cm. Da habe ich dann die verschiedenen Bauteile nach Masse gebrückt.
Mittlerweile sind die fast alle verschwunden........beim Vater/Opa kann man sich wunderbar bedienen, der hat alles da!
 
Mit einem Spannungsstabilisator hab ich gar keine Erfahrung. Bei Überspannung kann ich mir das ja noch vorstellen,dass der was kappt, aber bei Überspannung? Wo Holt der die benötigte Energie her? aus Kondensatoren? Hm...wo und warum wird das bei Kfz normal eingesetzt?
 
Da habe ich dann die verschiedenen Bauteile nach Masse gebrückt.
Mittlerweile sind die fast alle verschwunden..
...keine schlechteI Idee. Das werde ich definitiv machen...als erstes kriegt der Motor aber mal ne gepfefferte Masseverbindung mit meinem LKW-Starterkabel. Könnte es eigentlich sein, dass das Problem darin besteht, dass die verschiedenen Komponenten einer Mexiko-Einspritzung unterschiedliche Masseverbindungen haben? Motor, Karosse usw.
Und dass z.B. die Einspritzdüsen andere Infos abgeben als beim Digifant-Computer eingehen oder er selbst bekommt?
Ich bin Vergaserfetischist und hätte aus dem Grund das Teil fast nicht gekauft. Ich hatte glaub ich auch noch nie ein Fahrzeug mit Kat...Leider lässt sich das auf Grund des Baujahrs auch nicht ändern. Ich hätte schon längst ne Doppelvergaserspinne drauf und mein 07 hinten dran...
Käfer Trikes ohne Einspritzung gibts ja ohne Ende...Allerdings hat mich der 181- Hintern schon derb fasziniert...:sabber:
Soweit ich das einschätzen kann, gibts das auch kein 2. mal.
 
Leider komm ich immer noch nicht ins 1600i Forum, warum auch immer. der Admin hat mich nach 2 Monaten immer noch nicht freigeschaltet...
ist übrigens überhaupt der Grund warum ich das hier poste...
 
Nun Ist mir das aber trotzdem nicht ganz klar was da so passiert bei genau solch einem Massefehler....vor allem wo soll ich den suchen?

Massefehler als schlechter Kontakt zu Masse. Bei schlechtem Kontakt ist der Widerstand sehr hoch. Wenn Verbraucher darüber Strom ziehen geht die Spannung weiter runter, als wenn der Kontakt gut ist und nur einen geringen Widerstand aufweist.

Also sucht man an allen Steckern und Klemmstellen und begutachtet Zustand und festen Sitz. Dabei auch die Plusleitung anschauen, denn dafür gilt das selbe. Bei richtigen Massefehlern kann es zu komischen Effekten kommen, weil der Strom über Bauteile fließt, die nicht beteiligt sein sollten.

In deinem Fall vielleicht auch fehlende Masseleitungen suchen oder, wie empfohlen, parallele Leitungen zum testen verwenden.

Mit einem Spannungsstabilisator hab ich gar keine Erfahrung. Bei Überspannung kann ich mir das ja noch vorstellen,dass der was kappt, aber bei Überspannung? Wo Holt der die benötigte Energie her? aus Kondensatoren? Hm...wo und warum wird das bei Kfz normal eingesetzt?

Der o.a. Stabilisator funktioniert nur bei Überspannung und regelt diese auf den gewünschten Wert herunter. Mit einer step up- oder Trafoschaltung oder einer zweiten Spannungsquelle könnte man auch Unterspannung abfangen, das erscheint mir als fertiges Teil aber eher exotisch. Das ginge in die selbe Richtung wie Deine Frage nach der zweiten Batterie.

Ich hatte es so verstanden, dass Du gar keine Unterspannung hast, sondern nur starke Schwankungen im zulässigen Bereich.
Bleibt aber dabei, man muss die Ursache für die Drehzahländerung herausfinden und dann eine Gegenmaßnahme bauen.
 
Könnte es eigentlich sein, dass das Problem darin besteht, dass die verschiedenen Komponenten einer Mexiko-Einspritzung unterschiedliche Masseverbindungen haben? Motor, Karosse usw.
Ja! Das ist auch eine Art des Massefehler hervorgerufen durch schlechten Kontakt zwischen zB Motor und Karosse.
Und es hat gar nichts mit,der Einspritzung zu tun, nur mit der Elektronik. Die Einspritzung könnte auch mechanisch laufen.