hallo
ich überhole gerade mein Hinterachgetriebe 11/33 mit glattem Gehäuse - an meiner R100S verbaut
ich bin mir bei einer Sache leider unsicher und finde weder in der BMW Reparaturanleitung noch in all den guten Beiträgen in der Datenbank eine Antwort (Bild etc.)
es geht um die Einbaurichtung des Wellendichtrings an der Seite zur Schwinge hin
bei mir läuft immer wieder das Öl des Kardantunnels in das Hinterachsgetriebe und tritt dann - wie bekannt - mit viel Schaum aus und verziert das Hinterrad
ich hatte vor einem Jahr (ich fahre nimmer viel) den Dichtring gewechselt und wohl falsch eingebaut - mit der offenen Seite zur Schwinge hin
auf jeden Fall hat es nicht geholfen, es schäumt weiter ...
gehört der Wellendichtring nun mit der offenen Seite zur Schwinge, um Ölaustritt von Schwinge zu Achsantriebsgehäuse zu stoppen oder gehört der mit der offenen Seite Richtung Tellerrad, um das Öl im HAG zu halten ?
es wäre prima, wenn mir da jemand mit Rat und Wissen helfen könnte ...
P.S.: Ölstände haben jeweils gestimmt vor den Schaumbädern, Entlüftung im HAG kann atmen, die Dichtflächen auf der Eingangswelle ins HAG sind riefenfrei; Entlüftung Schwingenholm ins Getriebe muß ich prüfen, Getriebe habe ich gerade ausgebaut wg. Schaltautomat-Revision
danke wie immer und viele Grüüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Matthias,

es muss nicht unbedingt der Dichtring sein. Es kann auch am Öl liegen. Hatte ich bei meiner Q auch mal. Immer wieder kam Öl aus der Entlüftung des HAG, obwohl der Ölstand stimmte. Dann habe ich das Öl gewechselt (andere Marke), seit der Zeit ist Ruhe.
 
danke, Jürgen
ich fahre meine BMW seit 1981, mit Hypoid 90 Öl, erst BellRay und dann LiquiMoli
die Ölerei hat eigentlich erst seit 5 Jahren angefangen
ich habe mittlerweile auf Öl in der Schwinge verzichtet und es ist bislang gut gegangen
aber das ist ja auch keine Lösung ...
 
der Gewindering sollte beim Einbau aussenrum auch mit einem Dichtmittel eingeschraubt werden.
Dann gibt es noch den kleinen Vulkollandichtring vor der Abschlußmutter.
Der dürfte aber eher weniger die Ursache sein.
Hans.
 
hallo Hans
ich hatte in der Datenbank die Beiträge zu HAG Hinterachsgetriebe durchgesehen
da habe ich nicht entdeckt, was ich gesucht habe
vielleicht habe ich es auch nur übersehen
bei "Getriebe" habe ich tatsächlich nicht geschaut, denn für mich sind Getriebe und HAG zwei unterschiedliche Bauteile
auf jeden Fall weiß ich jetzt dank der Antworten, daß die offene Seite zur Schwinge hin zeigen soll
viele Grüße
 
Hallo Hans,

es handelt sich hier um das HAG und nicht um das Schaltgetriebe.

LG
Rainer

hallo Hans
ich hatte in der Datenbank die Beiträge zu HAG Hinterachsgetriebe durchgesehen
da habe ich nicht entdeckt, was ich gesucht habe
vielleicht habe ich es auch nur übersehen
bei "Getriebe" habe ich tatsächlich nicht geschaut, denn für mich sind Getriebe und HAG zwei unterschiedliche Bauteile
auf jeden Fall weiß ich jetzt dank der Antworten, daß die offene Seite zur Schwinge hin zeigen soll
viele Grüße

Danke für den Hinweis - habe oben den Blödsinn von mir entfernt. Sorry

Hans
 
Du solltest mal genau prüfen, woher welches Öl wohin geht. Das HAG entlüftet über seinen eigenen Entlüfter oben am HAG-Gehäuse. Die Schwinge entlüftet sich (oder eben auch nicht) über eine kleine Bohrung im Getriebedeckel (hinter dem Kardanwellenflansch) Richtung Getriebe und dann über die hohlgebohrte Tachowellenschraube.
Bei meiner 75/5 fehlte (!) doch tatsächlich diese kleine Bohrung im Deckel (sehr frühes Modell 1970). Die Bohrung kann natürlich auch verstopft sein.
Gemerkt hatte ich das an einem aufgeblasenen Faltenbalg am Kardangelenk. Der Überdruck in der Schwinge führte zum Öldurchdrücken Richtung HAG.
Also erstmal die Ölstände exakt herstellen. Dann nach hundert schnellen Kilometern zuerst am HAG nachsehen, ob und wie sehr der Ölstand an der Kontrollöffnung gestiegen ist. Am besten mit einer Einwegspritze schnell abziehen, wenn es denn überläuft. Dann hast du gleich die Menge zum Ablesen.
Ich musste den Getriebedeckel übrigens nicht abbauen. Der Flansch wurde abgezogen, der Dichtring am Kreuzgelenk ausgebaut. Dann habe ich in die Gummierung des neuen Wedis außen eine kleine Kerbe mit einem Teppichmesse gemacht, sodass nun über diese Öffnung etwas Luft Richtung Getriebe gehen konnte, auf Position 12 Uhr. Ging sehr gut.
Wahrscheinlich musst du aber, wie schon im thread empfohlen, am HAG an den Gewindering und an der Verschraubung an der Ritzelwelle mit etwas Dichtmittel ran. Ich habe damals das von BMW empfohlene Hylomar genommen. Ist immer noch dicht.

Viel Erfolg, Jan
 
danke Jan
werd ich gucken
der Getriebedeckel muß eh runter, weil es dem Schaltautomaten an den Kragen geht
Dichtmasse habe ich Dreibond von BMW
:-)