Jo mei Stefan, auf meinem Mobildings gibt es kein scharfes S und die Schreibhilfe ist auch keine wirkliche Hilfe.🥴 ...
Hallo Fritz!

Das scharfe "s" (ß) kommt dann, wenn Du den Finger länger auf dem "s" hälst.

Das was Du in Deinem Beitrag #17 als Stößelbecher bezeichnest, kenne ich unter dem Begriff Tassenstößel.

Es mag da aber durchaus auch regionale Unterschiede geben. Und das meine ich ernst. ;)
 
Wenn ich diese Diskussion lese, aber auch andere, in denen von einer durch Späne beschädigten Pumpe die Rede ist, frage ich mich, ob es nicht sinnvoll wäre, Magnete am Sieb des Ansaugkorbs anzubringen?
 
Das habe ich schonmal irgendwo gesehen...
Da Magnete mit hoher Temperatur ihren Magnetismus verlieren, entsprechend hochwertige temperaturstabile Magnete verwenden
Die lassen sich finden.

In den Ölwannen von Automatikgetrieben bei PKWs findet man regelmäßig auch solche Magnete. Allerdings sollte die Wanne dann nicht aus Aluminium sein.
 
Die Ölablassschrauben haben doch nen Magneten. Meine ich zumindest. Aber ein zusätzlicher Magnet im Ölstrom also z.B. im Ansaugkorb kann ja nicht schaden. Ist auch günstig für den Gesamtschwerpunkt. 😉
 
Ich habe zwei Blechstreifen in die Ölwanne geklebt. Und dann hitzebeständige (bis 150 Grad) Neodim Magnete angebracht. Pro Blechstreifen 5 Stück.
Manfred
 
Das was Du in Deinem Beitrag #17 als Stößelbecher bezeichnest, kenne ich unter dem Begriff Tassenstößel.
Ist bei mir genau so. Hab auch nie verstanden warum so viele von Stösselbechern schreiben. Selbst BMW schreibt immer einfach nur Stössel, ohne Becher. Ich hab ein englisches Buch über Motoren Technik, da heissen die Dinger "Tappet". Im #17 sieht man Tassenstössel (DOHC Motor), auf English "bucket tappet". Bucket heisst auf Englisch "Eimer", kann mir einer sagen warum aus dem Eimer im Deutschen eine Tasse wurde?

Wie auch immer, Stösselbercher ist einfach sinnfrei, es sind Stössel. Man könnte die Stössel der Kälbchen Becherstössel nennen, würde von der Form her Sinn machen. Auch hier benennt sie BMW als Stossel.

gruss peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Boah, seid ihr mühsam. ;)
Ob Becher oder Tassenstößel ist doch egal.
Jedenfalls sind beide Bezeichnungen gebräuchlich und ihr wisst was gemeint ist. :pfeif:

Beispiel aus :bitte:
007.JPG 005.JPG

Und morgen lass ich die Stoßstangen in den Stößeln der BMW bei 7500 U/min tanzen. :D
 
"BuckeT heisst auf Englisch "Eimer", kann mir einer sagen warum aus dem Eimer im Deutschen eine Tasse wurde?"

Die Engländer haben das aus EimernSaufen auf Malle erfunden. Der Deutsche geniesst sein Getränk offensichtlich in kleineren Mengen.
Muss die Tassen dafür allerdings häufiger heben.
I. d. S.

Hoch die Tassen!
Dreimal HOCH
























ß
 
Ich mache einfach ein anderes auf! Augenblicklich habe ich da sehr viele von!

Meine Stößel sind jedenfalls im Eimer (oder in der Tasse?)

Einen schönen Tag.. golo

PS. ja, sieht auch für mich aus wie zu weich, meine Ventilspiele waren immer penibel, und eher eng, eingestellt.

Magnetische Ölablassschraube habe ich drin.
 
Auf deinem 1. Foto finde ich die Spuren auf dem Grundkreis des 2. Nocken (von links) auch sehr auffällig.
Auf dieser Fläche dürfte, weil das Ventil zu diesem Zeitpunkt ja geschlossen ist, und durch das Ventilspiel bedingt, überhaupt kein Druck ausgeübt werden, der dann solche Spuren hinterlässt.


Christian
 
Hallo Christian,

das ist ein interessanter Hinweis! Irgendwie habe ich das Gefühl, wenn alles bereits so dermaßen kaputt ist dann ist schwer festzustellen welcher Schaden auf welchem basiert.

Beim Einstellen meiner Ventilspiele habe ich Sorgfalt walten lassen, bin einer der sowas eher dreimal kontrolliert und frage mich trotzdem ob ich etwas falsch gemacht habe. Die Spiele habe ich nach der Empfehlung aus Heuslers Buch, eher etwas enger gestellt, das machte mir auch Sinn.

Ich hatte damals, als ich die neuen Stößel verbaute, mir die alten angesehen, da war leichtes Pitting zu finden. Ich kann nicht mehr sagen ob ich mir die Nockenwelle (von der Ölwanne aus) ansah, wie ich mich kenne, habe ich das aber getan.

Grundsätzlich fand ich es bereits damals nicht so prickelnd Neuteile mit Altteilen, besonders an so kritischen Stellen, zu kombinieren.

Ich habe dann im Forum gelesen und gefunden dass freudig Nockenwellen und Stößel, wenn gut erhalten, kreuz und quer getauscht werden, gleichgültig in welcher Maschine sie vorher Ihren Dienst taten. (so war mein Eindruck).

Wie in meiner Forumsvorstellung zu lesen, habe ich neben den Ventiltrieb erleichternden Teilen auch die "Sportventilfedern" von Israel verbaut. Das verbauen dieser Federn wurde hier im Forum als mögliche Ursache meines Schadens genannt. Auch ich fragt mich damals ob ich das tatsächlich machen soll. In meiner Erinnerung hatte ich das angesprochen und ein: "kann man machen" gehört.

Heute hatte ich ein Telefonat mit Israel um zu erfragen ob es mit diesen Stößeln häufiger Probleme gab. Das Telefonat verlief sehr freundlich und konstruktiv.
Bis auf Einzelfälle gab es mit diesen Stößeln keine Probleme, so die Aussage, (eher mal abgelöste Deckel, nicht diese Art von Verschleiß).

Die Frage nach der Verwendung der Sportventilfedern, im Verbund mit leichteren Ventilsteuerungsbauteilen, hat Israel dahingehend beantwortet dass der Federdruck im Vergleich zu einer Serien Ventilfeder nicht höher liegen würde.

Der Hintergrund der Federkombination zweier Federn ineinander (wie bei Israels Sportfedern) sei sicherzustellen das bei hoher Drehzahl die Ventile noch sauber schließen.
Durch Reibung beider Federn aneinander, bzw. auch begründet in einer besonderen Wicklungsform der Federn werde dies erreicht.

Als Ersatz für meine zernagte Nockenwelle denke ich im Grunde wieder an eine die der originalen 5. Welle entspricht.
Ich mochte den Drehmomentverlauf und bin sicherlich nicht nur "obenrum" unterwegs (aber schon auch ganz gerne mal dort)!

Beste Grüße.. golo
 
Gibt es eigentlich Toleranzwerte für die Führungen der Stössel/Stösselbecher im Motorgehäuse ? So, wie die eine Nocke und der dazugehörige Stösselbecher ausschaut, hat der bestimmt ne Menge Querkräfte abbekommen und die Führung könnte aufgearbeitet sein.
 
...
Die Frage nach der Verwendung der Sportventilfedern, im Verbund mit leichteren Ventilsteuerungsbauteilen, hat Israel dahingehend beantwortet dass der Federdruck im Vergleich zu einer Serien Ventilfeder nicht höher liegen würde.

Der Hintergrund der Federkombination zweier Federn ineinander (wie bei Israels Sportfedern) sei sicherzustellen das bei hoher Drehzahl die Ventile noch sauber schließen.
Durch Reibung beider Federn aneinander, bzw. auch begründet in einer besonderen Wicklungsform der Federn werde dies erreicht.
Moin.
Harter Tobak Deine Bilder.
Jetzt hab ich irgendwie Deine Angaben zu der verwendeten NW überlesen.
Die Verwendung leichterer Nockenfolger (Stößel) nebst stärkerer Ventilfedern kann den Verschleiß grundsätzlich deutlich fördern.

Wenn der Benny (von Israel) meint, der Federdruck würde nicht höher liegen, dann wären die Sportfedern ja völlig überflüssig !
Seine weitere Aussage zu den Reibungsfedern ist ebenso fraglich: Man nimmt eine Doppelfeder damit eine höhere Federendkraft erreicht, dabei aber die Resonanzfrequenz in einen im Betrieb unkritischen Bereich verlagert wird.
Sich reibende ineinander liegende Federn sollen ebenfalls die Schwingungen von Innen- und Außenfeder dämpfen. Dabei sind aber leichter Abrieb an den Federn möglich, der in den Ölkreislauf wandert und - wenn man nicht ziemlich regelmäßig kontrolliert - sein Unwesen treiben kann.

All dies ist überhaupt erst angesagt bei Drehzahlen deutlich über die Seriendrehzahlen.
Solange Du nicht weit über 8.000 drehen möchtest, kannst Du problemlos bei den Serienfedern bleiben. Übrigens auch bei den Serienstößeln.
Erst bei NW mit erhöhter negativer Beschleunigung des Ventiltriebes sollte man den Serientrieb ändern, also eine 324°-Welle bsplw. oder "schärfer".

Ansonsten bestünde noch die Möglichkeit - insbesondere bei dem abgeschliffenen Stößel, daß die initiale "Abrasivtätigkeit" begann, als ein zu geringes Ventilspiel den Nockenfolger auf der NW hielt über einen längeren Zeitraum.

Wie dem auch sei, ohne die beabsichtigte Nocke zu nennen, kannst Du keine belastbaren Angaben zu den empfehlenswerten Bauteilen erwarten.
 
Wäre schön, wenn man sich hier wieder um das Thema gekümmert wird.

Hans
Hast ja Recht, Hans!
ergo liefere ich hier einen Tatsachenbericht nach, der m.M.n. hierhin passt:
Letzten Sommer hat es bei meiner 1043er BMW einen bösen Schlag getan* und die Kuh, die dumme, lief nur noch mit halber und noch weniger Leistung. Irgendwann ging das Milchvieh wieder korrekt und hat auch auf Michels Nordschleifentraining nicht aus diesem Dunstkreis von Ursachen Probleme gemacht.
Aber ich war verunsichert, angefressen und habe dann einen zweiten Satz ZylKö's bei einer hier wohlbekannten Werkstatt in Berlin neu aufsetzen lassen.
Also: V-Sitze neu, Ventile neu, V-Führungen neu. Quetschkante an die 1043 angepasst und zweites KERZENloch einbringen lassen.
Ois iesie, wie der Bayer sogt. Allet Jut.
Die Ventilköpfe (sagt man das so?) der ausgebauten Köppe, also die Teile, wo die Kipphebel draufkippen, sahen nimmer so ganz frisch und unbenutzt aus.
Auch die Kipphebel hatten Pittings.
Und ich hatte unbezahlte Mehrarbeit.

Ois iss wieda zammabaut und harret der Erstbemusterung.
Morgen weiss ich mehr!
* ich habe auf eine Ventilsitzring getippt. war allerdings nicht unbedingt verifizier-Bar. Prost!
 
Danke ck1, ich werde sehen ob ich da was finden kann,und wie der Zustand der Führungen im allgemeinen ist!

Lieben Gruß.. golo
 
Danke Q-treiber und Alle anderen!

ich muss sagen dass ich von den Socken bin wie IHR EUCH um meine, (zugegebenermaßen am Weltgeschehen gemessen, total nichtigen) Angelegenheit kümmert! Danke, ist man nicht so gewohnt.

Wie bereits angemerkt würde ich beim Wiederaufbau eine Nockenwelle eine wählen die der Charakteristik der originalen 5. Welle entspricht. Ich mochte das breite Drehzahlband, ohne Löcher.
Ich lasse mich gerne überzeugen eine andere zu verwenden, wenn es gute Argumente dafür gibt. Mir selbst fehlt der Fahrvergleich zwischen meinem Bock und anderen.
Gefühlt lief meiner super, ich hatte große Freude daran, bummeln und Hahn aufmachen!

Verbaut hatte ich, basierend auf dem 5. Gehäuse von 71:
Siebenrock 1000. Satz,
Einlassventile 44mm,
Auslassventile 40mm,
Erleichterte Kipphebel,
Sportfedern,
Titan Federteller,
Stoßstangen der letzten Generation,
Leichte Stößel (Israel, nicht Wank),
wahrscheinlich eine originale 5. Nockenwelle,
Silent Hektik Doppelzündung,
38. Dellortos
Keihan Freeflow Zigarren.

Was auswählen beim Wiederaufbau?

Beste Grüße.. golo
 
Motorgehäuse einer 75/5, laut eingegossener Zahl wohl Bj.71.
Nockenwelle wohl aus diesem Modell, 75/5, (Bezeichnung auf der Nockenwelle konnte ich nicht finden).
Beantwortet das die Frage, oder kann ich noch etwas beitragen?

Lieben Gruß.. golo
 
ich muss sagen dass ich von den Socken bin wie IHR EUCH um meine, (zugegebenermaßen am Weltgeschehen gemessen, total nichtigen) Angelegenheit kümmert! Danke, ist man nicht so gewohnt.
Damit das so bleibt, solltest Du anfangen, das bisher Geschriebene in Deine Überlegungen einzubeziehen.

Was auswählen beim Wiederaufbau?
Dein Motorschaden füllt bisher zwei sehr lange Threads, und jetzt startest Du wieder bei Null? :---)

Gruß
Florian