Grade bin ich auf diese Fotos gestossen, hatte ich 2023 gefunden. Was der gemacht hat erklärt sich mir nicht so ganz...Warum die Naht in der Mitte? Es sieht teils leicht wellig aus, so alles wäre es verformt worden.

Anhang anzeigen 410492 Anhang anzeigen 410493

Sieht für mich wie folgt aus: der Rohrbogen wurde platt gedengelt, deswegen ist es etwas wellig und damit das Dengeln bzw. die Verformung mit weniger Krafteinwirkung vonstatten ging, wurde das Rohr mittig aufgetrennt.

LG
Rainer
 
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Moin,
wie du es auch immer machen willst. Hört sich, liest sich für mich an, als wenn du es selber machen willst. Es sind doch nun schon viele Optionen, Vorschläge genannt.
Bereite es gut vor und gehe dann zu einem Schweißfachbetrieb(!). Die wissen dann was sie zu tun haben.
 
2cm oben und unten schweißen, wie du schreibst, kann schon ne Menge an Wärmeeintrag ins Zwischenrohr bringen. D.h.das Rohr dehnt und längt sich dabei, was im starren Rahmen der Gabelholme zu Verzug der selbigen führen wird/kann.

Baue doch die Schwinge ein, miss das aus, forme dein Zwischenstück passend zu deinen Bike, hefte das sternförmig mit mehreren kleinen Schweißpunkten an die Holme, ohne großen Wärmeeintrag.

Fahr mit der Konstruktion zum Schmied/Stahlbau und die braten es dir fertig.
Du benötigst einen Schmied für KFZ ! - weiß nicht mehr wie der heißt (ich musste damals ein Schreiben/Gutachten mitbringen von/für KFZ, als es um den Neuaufbau der BW Schwinge ging

! Du darfst sowie so nicht an Achskomponenten u Rahmen selbstständig rummschweißen !

Und die passenden Gewindestangen haben die auch...

Gruss Chris
 
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Ich könnte mir vorstellen das mit zwei Halbrohren gearbeitet wurde, die erst nach Aufschweißen an den Gabelholmen mittig zusammengeführt wurden, um den starken Längenzuwachs bei Erwärmung möglichst gering zu halten.


Hast du probiert wie die Schwinge in den Bike passt ?

Ich habe diese Änderungen der Schwinge meist bei /5 /6 und aufwärts gesehen...

Vllt passt sie ja in deinen älteren Rahmen so wie sie ist hinein ?!
 
Moin, ich habe nun erstmalig die neu gekaufte Schwinge mal reingesetzt und erlebe ungemütliches. Es müsste wohl sehr sehr viel abgeflacht werden. Vermutlich mehr als die Hälfte. Die Augen gehen vielleicht grade eben vorbei soweit ich das einschätzen kann. Ein grades Rohr ist indiskutabel da ich "wahlweise" anstrebe.

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Wohl ein bischen wenig Sicherhbeitsabstand. Oder? ..vom Rohr ist leider wenig übrig.

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Moin,
Das ist in der Tat zu knapp. So dicht habe ich es noch nie bei meinen drei Vollschwingenumbauten gehabt.
Abnehmen, höher wieder einschweißen.
Oder gerades Rohr deutlich höher (wegen Korflügelkontakt beim deutlichen Einfedern) einschweißen. Deswegen geht dein ww Eintrag nicht verloren, es sei denn dein aaS bemängelt grundsätzlich das Umsetzen des Rohres.
Ist dir wahlweise wirklich wichtig?
Wie schoneinmal geschrieben, von Gespann auf Solobetrieb oder umgekehrt ist schon gerödel.
Seitenwagen an oder abbauen,
Schwinge vor oder zurücksetzen,
Federbeine vorne hoch oder runter verstellen.
Und dann gab, gibt es da noch Federn für Solobetrieb und für Gespannbetrieb.
 
Jedenfalls ist das jetzt eine Sackgasse. Ich baue meine alte Schwingengabel wieder an und fahr als Gespann beim Tüv vor. Erstmal. Zumindest habe ich jetzt kostspielig ermittelt wieviel Platz da ist bzw nicht ist. Alles genau dokumentiert...Ich erinnere mich noch genau als ich den Gleitlagermotor eintragen gelassen hatte, war das der Punkt wo der Tüv-Mann als erstes hinschaute, ob da genug Abstand ist. Meine 4,5mm jetzt würden wohl nicht ausreichen. Und...Gerödel ja...aber das wäre akzeptabel.
 
Hallo Jan,
mach mal die Kardanwelle vom Getriebe ab und schau mal wie viel Spiel dort axial vorhanden ist. Vielleicht kannst du ja die Motoraufhängung etwas nach hinten setzen. Dann musst du natürlich auch das ganze Umfeld betrachten, wie Stoßdämpferaufnahme Auspuffbefestigung u.s.w.
Gruß
Roman
 
Eigene Doku und 4.5mm sind unzureichend.

Es gibt eine Umbau-Vorgabe vom Tüv Süd mitsamt BMW, wo in jeder Position von Schwinge und Lenkung und Einfederung ein Abstand von min. 17 mm zwischen Schwinge und Motor verlangt wird. Im Regelfall kneift es bei neueren Gleitlagermotoren mti dem zu keck weit vorbauenden Motordeckel, und 17mm werden nur bei den ältesten Motoren /5 mitsamt der Kombination einer abgeflachten Schwinggabelrückseite der R 69 S erreicht.

Gängige Abhilfmaßnahmen sind das Abfräsen des Verbindungsrohrs und Einsetzen von Flachstahl, das Hochlegen des Verbindungsrohres. Abseits der Serienteile ist vielleicht auch die eine oder andere Elektronikzündung mitsamt Lima verbaubar, die etwas enger am Motor sitzenbleibt, mitsamt "kürzer"-Fräsen des Motordeckels - dem einige Millimeter Aufbauhöhe wegzunehmen, mitsamt dann kürzeren Schrauben ggfs.

Sodann sollte man noch ein bisschen aufpassen betreffs des Earles-Gabel-Typs, denn die Earles derer Einzylinder R 26 R 27 ist nahezu ununterscheidbar. Aber deren Laschen und Gewindeanhängsel sitzen "anders".
 
Da ich ja nun sicher weiss wieweit mein Limadeckel weg ist könnte als nächstes ein gebogenes Rohr etwas höher der Weg sein.
Die Gabelschwinge wurde für von R50-69 stammend befunden...Mein Latein ist da am Ende.
 
Nun, ordnungsgemäße Metallarbeit. Passender Zuschnitt dws Streifens Flachstahl, Schweissnahtvorbereitung bds , korrekte Wahl des SZW Schweisszusatzwerkstoffs, ggfs. Schweissplan vorher je nach Anforderung des aaS , geprüfter Schweisser für das Verfahren. Anguck entweder per SFI Schweissfachingenieur oder aber Durchführung unter Aufsicht Metallbaumeister. Da ich kein SFI bin, müssen dir diese Hinweise reichen. Mehr könnte dir zB der Elefantentreiber nennen, er ist Metallbauer. Profi. Und nimmt logo Geld für gute Arbeit.
 
Habe ich, da ich beide Typen hier habe, Einzylinder wie Zweizylinder, bin mit aber recht sicher, dass die im Laufe der Jahre auch Modifikationen bekamen. D.h. meine beiden Exemplare decken sicherlich nicht alle Typen ab, die BMW so zwischen 1955 und 1969 baute.

Aber die gründlicheren Informationen bekämest du, wenn du die Ersatzteilkataloge von Stemmer und von Rabenbauer auf die diverse Ersatzteilnummern checktest, sowie meinem Hinweis auf weitere Kenner nachgingest.

Bisschen Meta jetzt: du gibst dich hier sehr ahnungsarm, aber legst eine große Verve darein, die Hilfsbereitschaft hier bis Oberkante Unterlippe zu nutzen. ... Meine Zeit kombiniert mit Lust, bei sowas willig mitzuspielen, ist auch ein wenig limitiert, sorry. Mein Wissen abzusammeln, war allein wg. Beschafferei schon vierstellig, nur als kleiner HInweis. Und bin da nicht der einzige, der erheblich investierte, um mitspielen zu können.
 
Hallo, Im Motorrad ist noch eine Gabelschwinge die vor vielen Jahren leicht nach vorn gebogen wurde. (Unter Aufsicht eines Spezialisten ) Fahren lässt sich das eigentlich super, im Gespann. Die neue sollte die orginale Geometrie wieder herstellen und ich dachte eben das Motorrad auch solo zu fahren. Letzeres stelle ich jetzt zurück oder gebe es mit diesem Motorrad auf. So kann in die neue alte Schwinge doch ein grades Querrohr. Der Nachteil durch meine etwas zu schnelle Aktion ist das ich nun mir gegen den eventuellen Verzug was anderes überlegen muss. Ich habe Profischweisser hier vor Ort, ich muss nur sagen was ich genau wie haben will. Verloren ist noch nichts. Das es bei den Rahmen Unterschiede gibt wurde ja gesagt. Dieser ist vielleicht etwas kürzer.
Ich bedanke mich für diverse Tips und Ideen. Wegen meines begrenzten Budgets geht alles in kleinen Schritten und dauert.
Bis hierhin....
Ich wünsche ein schönes Wochenende.
Jan
 
Das es bei den Rahmen Unterschiede gibt wurde ja gesagt. Dieser ist vielleicht etwas kürzer.
Jan
Nein, es gibt keine Geometrieunterschiede, nur Unterschiede z.B. in der Seitenständeraufnahme oder an den nachträglich bei den späten Modellen angebrachten Dreiecksblechen.unterhalb des SD Punktes zum Motor hin.
Wenn der "kurz" ist, dann ist er krumm.
 
Hallo, Im Motorrad ist noch eine Gabelschwinge die vor vielen Jahren leicht nach vorn gebogen wurde. (Unter Aufsicht eines Spezialisten )
Moin,
Und warum musste der Schwingenrücken nach vorne gebogen werden? Normalerweise sind dieovalisierten Rohre des Schwingenrücken gerade, mit einer Hydraulikpresse oder was auch immer, die Rohre so zu verformen wie auf dem Bild ist schon heftig Wolltet ihr den Lenkkopfverzug nach hinten auszugleichen? Auffahrunfall?
Lass deinen Rahmen vermessen und ggf richten, dann passt Alles. Habe ich in #9 schon darauf hingewiesen.
Alles andere ist nun wirklich mehrmals geschrieben worden.1788015895704.jpeg
 
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Hallo, wie schon mehrfach angedeutet würde, ist da was krumm, bzw. verzogen. Ich würde da garnicht mehr weitermachen. Aber jeder wie er will.
Gruß
Pit
 
Das abgeflachte Rohr an dem Hauptteil der Schwingengabel gab es meines Wissens nur bei der R69S, weil die vorn auf der KW einen Schwingungsdämpfer hatte und dafür eine "Beule" im Limadeckel.
Das Fahrzeug vermessen und zu beurteilen ob etwas krumm ist, ist schwierig. Mir liegen nur Rahmendaten vor, das wäre kein Problem. Aber keine Daten für die Vermessung der Gabel. Ich glaube die Fa. Bals kann sowas, hat Daten.
 
Danke für die Hinweise. Ich nehme die Punkte mit, möchte das Thema an dieser Stelle aber erst einmal ruhen lassen. Eine Vermessung ist vorgesehen, aber nicht jeder nächste Arbeitsschritt hängt jetzt sofort daran.

Ich habe noch einige Informationen zu R50- bzw. R27-Gabelschwingen gefunden:

R26/R27: ca. 30-mm-Rohre, rundes unteres Querrohr, keine serienmäßige Abflachung bekannt. Das Abflachungs-/Freigangthema betrifft nach VintageBMW-/Ausherman-Informationen die Zweizylinder-/2-Gabeln, nicht R26/R27.
R50–R69S: ca. 32-mm-Gabelrohre; beim unteren Querrohr gab es verschiedene Ausführungen: frühe runde Querrohre sowie spätere Varianten mit unterschiedlichem Grad der Abflachung.
Quellenbezug: Rohrdurchmesser und Geometrieunterschied der unteren Schwingenaufnahme: 2-Ventiler-Thread „Vordere Schwinggabel R50/69 vs R26/27“. Rundes R27-Querrohr und verschiedene Abflachungsstufen der Zweizylinder-/2-Gabeln: VintageBMW/Ausherman.

Im 2-Ventiler-Thread „Vordere Schwinggabel R50/69 vs R26/27“ wird der Unterschied mit Fotos/Anhängen gezeigt: R26 = hintere Schwingenlagerung etwa unter der Gabel; R50 = Aufnahme nach hinten versetzt. Die Fotos sind für mich nicht abrufbar.

Meine zweite Gabel hat auch 32 mm Rohrdurchmesser; die hintere/Solo-Schwingenaufnahme liegt nach hinten versetzt. Bei der provisorischen Montage passte das hintere/Solo-Gabelauge links/rechts gerade eben am Räderkastendeckel vorbei; eine grobe Schiefstellung war dabei nicht erkennbar.

Grüsse

Jan
 
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Moin Jan,
du kannst natürlich gerne alle deine Schwingenrücken einmal einbauen und schauen, ob alle dieselbe Problematik mit sich bringen. Abstand Rohr, Schwingenaufnahmen zum Limadeckel des Gleitlagermotors zu klein, dann ist es
aus meiner Sicht nicht die Schwinge, sondern deine Rahmen muss vermessen werden.
 
Ich mache das nun mit der Rahmengeometrievermessung seit 1986 ( uuups... 40 Jahre... 😳) und es hat sich nichts geändert.
Es werden wild Teile für ein Projekt gekauft. Dann wird alles mögliche ausprobiert, ein - und umgebaut um dann irgendwann festzustellen, dass am Anfang der Arbeitsschritt " Sichtung und Prüfung aller vorhandenen Bauteile auf Funktion und Maßhaltigkeit" schlichtweg vergessen oder konsequent ignoriert wurde 🤷‍♂️🙄
 
Wie schon gesagt, die Vermessung kommt. Bis dahin möchte ich die Ferndiagnose nicht weiter vertiefen. Der praktische Befund war: Das hintere/Solo-Gabelauge ging links und rechts gerade eben am Räderkastendeckel vorbei. Der eigentliche Konflikt lag am unteren Querrohr. Der Räderkastendeckel selbst ist ebenfalls noch ein Punkt, den ich mit einbeziehen werde.
Grüsse
Jan
 
Allen Unkenrufen zum Trotze geb ich nun noch nen Senf dazu...

Letzter Vorschlag für die Solo-Variante:

Stabilisiere die beiden Rohre gegeneinander mit Schrauben, wie besagt..!
Dann flext du weiter an deiner Schwinge rum, bis du ca. 1,5 cm vom Motor weg bist.
Dickeres gebogenes Stahlblech von hinten aufschweißen. Dann bleiben dir 12mm für den Fahrbetrieb. Da meckert der Tüv wahrsch. nicht. > Anruf !

Da die Sache dann hauchdünn wird... würd ich VORHER von vorne nen gebogenes Rohr mit einem größeren Radius aufschweißen .

Die Arbeit dahin, zwei gebogene Rohre unterschiedlicher Radien miteinander zu verschmelzen erfordert eine gute Vorarbeit in der Herstellung einer Schablone.

Die kannst du dir physikalisch/rechnerisch herleiten.
Oder in vielen Einzelstücken langsam aufbauend erarbeiten.
(Schöne Arbeit für ein Wochenende...

Es gibt immer eine Lösung 😅

Wenn du den Top-Stahlbau auf dem Hof hast, kannst du mit dem selbstgefertigten Formstück zu Ihnen gehen und sie um Hilfe bitten.

ERST vorne Aufschweißen, dann hinten Absäbeln und mit aufgesetzten Flachstahl dicht Braten (remenber.. the Future !)


Hoffe du lähmst dann nicht mit dem Kotflügel...
Das Check mal ebenfalls vorher und schau nach Alternativen...

Ich helfe mir ganz viel durch Schablonen, die ich aus einfachen Mitteln baue, machmal auch nur -um auf den Weg zu kommen.

Alle Materialien sind frei.. Papier, Pappe, Leder, Plastik, Stoff - musste suchen was geht...

So kann man dem Ideal auch nahe kommen !

Viel Spass, jedem das Seine !

Christian