Ich habe vor einigen Jahren das Montiergerät von Phillip Beker geholt Premium Reifenmontier und Wuchtgerät Eigenkonstruktion
Adapter für eine 1100er sowie dünnere Welle habe ich später noch nachbestellt. Ich fand die Kombination aus Montagegeräte und Wuchtbock für mich am sinnvollsten.
Den ersten Reifen haben wir auf dem Boden montiert, das war das pure Elend. Mittlerweile wird das Gerät bei Bedarf auf der Hebebühne verschraubt und das ist dann von der Arbeitshöhe angenehm und es rutscht auch nichts mehr. Zu zweit geht es ganz gut, wenn der Helfer halbwegs ein Auge hat, wo er kurz hinlangen oder drücken soll. Inzwischen bekomme ich es aber auch alleine hin, dauert halt länger.
Endgegner ist bisher die Größe 170/60R17 für die 1250er GS. Das ist ein Kampf. Und Schlauchreifen sind ein Gefriemel, mache ich aber auch nur alle paar Jahre.
Hilfreich ist es den Reifen vorher in die Sonne zu stellen, ausreichend Montagepaste zu verwenden und darauf zu achten, daß der Reifen auf der dem Montagekopf gegenüberliegenden Seite vernünftig im Tiefbett liegt. Gelegentlich ist ein Reifen beim Abdrücken störrisch; da kommt dann ein dickes Wasserrohr als Verlängerung auf den Hebel.
 
Mittlerweile wird das Gerät bei Bedarf auf der Hebebühne verschraubt
Hatte mir auch sowas schon überlegt. Nur steht da mindestens die r100 (Zweiarmschwinge) drauf, wenn ich das Rad rausnehme, da ist kein Platz mehr für ein Montiergerät. Müsste man doch wieder am Boden montieren oder der Q die hinteren Hufe hochbinden. Dazu hatten wir hier ja auch bereits Austausch: Hinterrad am Boden rausnehmen.
 
Ich habe mir für meine Motorräder das Rabaconda geholt. Gibt es einmal für Crossmaschinen und einmal für Strasse. Ich habe das für die Strasse. Funktioniert an allen Bikes hevrorragend, die Ratschenfunktion ist super, die Hebelverhältnisse sind sehr gut und standsicher ist es auch noch. Die Handhabung braucht trotzdem etwas Übung bis man weiß wie es geht aber wenn mans mal kapiert hat gibts, zumindest bei mir, keine Probleme mehr. Die Investition hat sich echt gelohnt, zumal der bei mir im Ort ansäßige Reifenfritze die Motorradreifen nicht wirklich beherrscht (Felge verkratzt, Reifen entgegen der Laufrichtung montiert, Wuchten nicht im Griff), deshalb habe ich mich fürs selbermachen entschieden und nicht bereut. Adapter für unterschiedliche Nabendurchmesser sind dabei, nur für BMW Hohlachsen brauchts einen speziellen.

Hallo

Ich habe die Version für Enduro's / MX.
Mit etwas Übung ist ein Reifenwechsel schnell gemacht. Ganz ohne Schrammen!
Habe bis jetzt Reifen mit Schlauch und Reifenhalter an Crossmaschinen, Vorderräder und Hinterräder von Sportster, R100GS, R100R, R80ST, WLA usw. Also alles von 16×5,5 bis 21×110. Trommel und Scheibenbremse.
Hat immer am Besten geklappt wenn der Reifen 10min am Heizlüfter vorgewärmt wurde. Die Wartezeit lohnt sich und die Finger freuen sich wenn man das Ventilloch sucht 😉

Zusatz: wuchten ist bei Stollenreifen unsinnig. Wenns dann doch mal zu sehr schüttelte habe ich gegenüber dem Ventil einige Gramm angebracht. Wenn man gute Radlager hat und die Bremse frei läuft, geht das sogar am Motorrad montiert.

MfG

Charly
 
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Reifen aufwärmen mache ich immer mit meinen Reifenwärmern, die ich noch von den Rennerles Zeiten rumliegen habe.
Der Reifen hat dann so ca. 70-80Grad. Da geht das montieren scho um einiges besser.

Ich montiere schon über 30 Jahre selber. Hab auch ein muskelkraft Gerät. Das hatte ich damals gebraucht im Anzeigenteil der Zeitung gekauft. Ist wohl selbst gebaut, jedenfalls hab ich noch keines das so aufgebaut ist gesehen.
Das Ding funktioniert so wie die Elektropneumatischen Dinger nur mit eben manuell. Das Rad liegt auf einem Teller, drehbar. Es hatt einen festen Arm, damit kann man abdrücken oder die Montierente zum auf und abziehen reinstecken. Rad drehen, von Hand oder mit Hebel und Reifen ab oder aufziehen. Füße hat das Ding, also stehhöhe. die Füße hab ich am Boden festgeschraubt. Nachteil, das Ding braucht Platz, ist aber zerlegbar.

Wichtig ist dabei immer darauf zu achten, das der Reifen überall schön im Felgenbett liegt, damit er Platz in der Felge hat. Dann gehts abziehen sowie die Montage eigentlich ohne viel Kraftaufwand. Es gibt auch dafür Hilfsmittel, Damit kann man den Reifen im Felgenbett halten. Zwei Stück davon reichen aus.
Viele beachten das nicht. Da steht dann der Reifen zu stark unter Spannung und es ist ein elendes gewürge.
Ich spreche allerdings nur von Schlauchlos.