Bastler

Aktiv
Hallo guten Morgen,
ich habe ein Problem,das ich in der Hoffnung dass das goße Forumswissen mir hift es zu lösen.
Situation: BMW R 27, die Zylinderfußdichtung ( spezielles Papier ?) ist wie mit Superkleber aufgeklebt dermaßen fest
auf dem Motorblock dass ich es vorläufig aufgegeben habe sie zu entfernen.
Habe es mit Dichtungsentferner schon probiert,da kann ich kratzen und schaben, die Dichtung läßt sich nur bröckechenweise
entfernen.
Ich glaube,an einem halben Tag Schaben könnte ich es vielleicht schaffen.
Weiß mir jemand ein aggresives Mittelchen,das mir diese Arbeit erleichtern würde?
Hilft Abbeize ? Was frisst sich durch das Papier bis zur Dichtfläche?
Grüße Hans.
 
Hallo Hans, ich kenne das Problem von meiner 25/2. Deine Dichtung wird durch die Entfernungsversuche schon zu sehr kaputt sein, um sie einfach weiterzuverwenden...
Mit Dichtungsentferner habe ich es damals auch versucht, ohne Erfolg.
Das einzige, was da zum Erfolg führt ist das Beschaben mit einer trapezförmigen Cuttermesserklinge. Mühsam und nicht ohne Risiko für Finger und Alu-Dichtfläche.

Mein aktuelle Dichtung mit Dicke 0,4mm ist schon seit zwei Zylinderdemontagen drauf. Ich reibe sie gründlich mit Graphitpulver ein. Sie backt dann trotzdem auf dem Alu des Blocks fest, aber der Stahlzylinder lässt sich gut abheben. Danach wird sie stumpf weiterverwendet!

Gruß, Jan
 
Ich hab ne beidseitig angeschliffene Kontaktfeile. Die sind hart und scharf. Ist ne Fummelarbeit... klar.. aber geht.
Und jenachdem wie alt die Dichtungsreste sind: "früher" enthielten sie Asbest. Obacht geben! :oberl:

20261108_130237.jpg
 
Hallo Hans,
versuche einmal die Dichtung mit Kriechöl oder einem sehr dünnflüssigen Öl zu benetzen. Davor die Dichtung/Gehäuse mit einem Föhn auf ca. 80 grad erwärmen. Dann Kriechöl und 20 min warten. Das wiederholst du 3 bis 4 mal und versuchst dann mit einem kleinen Kunststoffschaber, ich würde ein Metallwerkzeug vermeiden, die Dichtung zu entfernen. Wenn Du schon einen kleinen Teil der Dichtung weg hast, sollte das so gehen.
Gutes Gelingen,
Gruß Peter
 
Kannst du alles vergessen, sachte abschaben ist angesagt. Warum wohl so viele Dichtflächen hingerichtet sind von grobmotorischen Werkzeugen.
Am schlimmsten ist es, wenn es noch die ersten Dichtungen sind, mit Kriechöl und gut zureden passiert da null.
 
Ich habe gute Erfahrung mit einem Ceranfeldschaber gemacht. Quasi eine Trapezmesserklinge mit gutem Handgriff. Mühsam ist es trotzdem.
 
so jetzt habe ich mal abgewartet welche Geheimrezepte ich erfahre. Ein Patentrezept scheint es nicht zu geben,also weiterhin
sich plagen.
Habe am Samstag echt die Lust dazu verloren und nicht mal bei einem Viertel der Fläche aufgehört.
Das mit den Schabern,Dreikant- Flach- usw. habe ich auch ausprobiert,Erfolg so gut wie Null.
Jetzt werde ich halt einen neuen Anlauf mit einem Ceranfeldschaber nehmen und weiterkratzen.
Irgendwie muß das Material halt weg.
Dann probiere ich unter anderem auch Chemie aus,Beize, Azeton usw.
Ich danke euch für eure Anregungen,morgen gehe ich nochmal ran.
Grüße Hans.
 
so jetzt habe ich mal abgewartet welche Geheimrezepte ich erfahre. Ein Patentrezept scheint es nicht zu geben,also weiterhin
sich plagen.
Habe am Samstag echt die Lust dazu verloren und nicht mal bei einem Viertel der Fläche aufgehört.
Das mit den Schabern,Dreikant- Flach- usw. habe ich auch ausprobiert,Erfolg so gut wie Null.
Jetzt werde ich halt einen neuen Anlauf mit einem Ceranfeldschaber nehmen und weiterkratzen.
Irgendwie muß das Material halt weg.
Dann probiere ich unter anderem auch Chemie aus,Beize, Azeton usw.
Ich danke euch für eure Anregungen,morgen gehe ich nochmal ran.
Grüße Hans.
Hallo Hans
ich mach das auch mit einem Schaber in einem 'stumpfen Winkel' , den hab ich noch von meinen Vater.
Das hat in etwa die Form einer Flachfeile bei der auf der Spitze ein Metallplättchen,
sehr hart und scharf, geschraubt ist. Hab leider kein Bild davon , falls es interessant
sein sollte kann ich aber noch ein Bild machen.
Damit läßt sich die Dichtung in Schichten abschaben also nicht gleich bis aufs Metall. Ich mach das
immer nur bis ich merke das ich ungeduldig werde bzw. keine Lust mehr habe.
Also an mehreren Tagen immer Stück für Stück. Es bleibt also eine 'fummelei'.
rechter-Zylinder-OK-28-2-23.JPG
Gottfried
 
Zuletzt bearbeitet:
Ziehklinge vom guten Möbelschreiner, Restaurator oder Instrumentenbauer. Neu scharf mit Grat abgezogen und dann eine Portion Geduld...
 
Mir ist noch keine Dichtung über den Weg gelaufen deren Demontage sich mit dem Reinz Dichtungsentferner nicht zumindest erheblich erleichtert hat .