
Ich hab ca. 15 Jahre nach Gehör/Gefühl synchronisiert. Dann hab ich Böhm Uhren gekauft - nur um festzustellen, dass ich sie gar nicht hätte kaufen müssen.
Ich stelle seitdem immer nach Gehör/Gefühl ein und kontrolliere sporadisch diese Einstellung mit den Böhmuhren. Nachjustieren ist sehr selten notwendig.


Vielleicht eine ziemlich dämliche Frage in dieser Runde von Fachleuten, sorry...
Aber ich setze mich gerade zum ersten Mal selber mit der Synchronisation meiner Dellortos auseinander und frage mich, was für ein Messinstrument das richtige ist: Haben die Dellortos einen Anschluss für Mess-Schläuche, oder muss man die Messuhren direkt auf den Ansaugstutzen setzen (wofür dann die Plastikrohre zum Luftfilter hin runter müssten)?
Gruß,
Georg
Monate später …!
Obwohl ich, rein gefühlsmäßig und vom Gehör her, schnell merke, wenn der Motor nicht richtig läuft, bin ich doch ein Freund des Nachmessens.
So auch bei der Synchronisation meiner Vergaser.
Die starren Drahtseile sind gegen neue, serienmäßige Drähte ausgetauscht worden, weil´s mit den starren auch nicht besser ging.
Meine Böhm-Uhren zeigen beide gleichmäßig an, wenn ich sie, abwechselnd, an einem Vergaser anschließe. Also ist das Messwerkzeug ok.
Wenn ich die Synchronisation abgeschlossen habe, zeigen beide Uhren, strichgenau, den gleichen Wert an. Also perfekt. Dementsprechend sauber läuft auch der Motor.
Nach ca. 500 bis 1000 Km habe ich das Gefühl, dass es nicht mehr synchron läuft. Bei der Kontrolle wird dann ein Unterschied von einem bis zwei Strichen auf der Böhm-Scaler angezeigt.
Ist das vielleicht normal ? Glaube ich nicht, denn bei meinen 4 Zylinder Hondas, oder bei den Guzzen 2V, kam das niemals vor. Eine Kontrolle jährlich, oder alle 30.000 Km hat ausgereicht.
Bei meiner Maschine (R80RT Monolever aus 1992, 44.000 Km), macht sich das besonders deutlich spührbar im Drehzahlbereich um die 2000 UpM. Sonst läuft der Motor, auch mit diesem kleinen Unterschied, kraftvoll und klingt sehr gesund, macht mich aber nicht so ganz zufrieden, wenn ich auf die Uhren schaue. Ein Twinmax würde das sich auch anzeigen.
Beide Zylinder haben 9,5 bar.
Die Vergasermembranen sind in Ordnung. Die Federn sind auch ok (gleich lang und original).
In wieweit können die Schieber eine Veränderung des Synchronlaufes bewirken ? Für mein Gefühl gleiten sie beide leicht auf und ab.
Kann sich da im Betrieb eine wechselnde, leichte „Schwergängigkeit“ einstellen ?
Was kann ich sonst noch kontrollieren ? Sauber sind beide Vergaser (innen strahlend glänzend), da ich regelmäßig einen Vergaserreiniger dem Sprit zugebe.
(Hinweise, dass solche Zusätze nicht nötig sind, würden meine jahrelangen, sehr guten, Erfahrungen nicht beeinflussen)
Die Züge sind selbstverständlich ohne Knickstellen verlegt und laufen auch sehr leicht. Auch ein Leerspiel an den Einstellschrauben von ca. 2 mm ist vorhande.
Nach 500-1000km läuft´s nicht mehr rund? Das kenne ich gut! Aber danach gibt es wieder Phasen, wo das Ding traumhaft läuft, dann zwischendurch mal wieder rau... und dies, wenn es sein muss, auch während einer Tour. Das einzige was mir dazu einfällt wäre der doch relativ schlabbrige Ventiltrieb. Frisch eingestellte Ventile machen sich bisweilen doch recht deutlich bemerkbar, und das Geklappere von unten klingt auch nicht immer gleich.
Georg
Weder die Ventile, noch die Kipphebelwellen.Hallo Georg, zu meinen Ventilen kann ich nur sagen, dass da nichts klappert und auch nichts "schlapprig" ist.Weder die Ventile, noch die Kipphebelwellen.
Hallo HartmutMonate später …!
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Die starren Drahtseile sind gegen neue, serienmäßige Drähte ausgetauscht worden, weil´s mit den starren auch nicht besser ging.
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Nach ca. 500 bis 1000 Km habe ich das Gefühl, dass es nicht mehr synchron läuft. Bei der Kontrolle wird dann ein Unterschied von einem bis zwei Strichen auf der Böhm-Scaler angezeigt.
Fahrt Ihr auch oder stellt Ihr nur ein?![]()

Fahrt Ihr auch oder stellt Ihr nur ein?![]()
Ich fahre natürlich.![]()

Fahrt Ihr auch oder stellt Ihr nur ein?![]()
...sind 30.000 km im Jahr genug, Dirk ? :]
Kein Wunder wenn da an der Q dauernd was zu machen ist....sind 30.000 km im Jahr genug, Dirk ? :]

Hallo,
im Jahr, oder pro Saison?
Gruß
Pit
Hallo,
ei es gibt Leute die fahren von März bis Oktober. Das ist dann für die eine Saison.
Gruß
Pit

... im Jahr schrieb ich. Saison kenne ich nicht. Nur unterschiedliche Wetterlagen.
Und, Schlußfrage: Geht es mit dem Twinmax genauer, als mit den Böhm-Uhren ?
). Wenn Du 1150/min halten kannst, ohne daß der Bock schüttelt, dann passts.Bei meinen Guzzen (Mille GT und T5) blieben die Werte über tausende von Kilometer synchron.

