Hallo Volker, Hallo Gunnar,
auch wenns euch nervt, ihr werdet durch eine Variation des Ausgleichsraums keine Änderung der Dämpfung bekommen. Die legt Ihr durch die Vikosität des Gabelöls fest.
Ihr Ändert jedoch das Anspruchsverhalten der Gabel sowie die Durchschlagsneigung.
Wenn Ihr den Ölstand erhöht wird es für das Öl schwieriger schnell durch die Ventile nach Oben zu strömen weil da weniger Platz ist und die Luft komprimiert bzww. verdrängt werden muss. Im Extrem (volle Gabel) bis zum hydraulischen blockieren.
Meine Erfahrung:
Ab circa 200 ml Gabelölvolumen ist der Dämpfer voll im Öl, die Dämpfung funktioniert. Alles weitere ist Feintuning. Sinnvoll ist bei z.B. der G/S Gabel ein Bereich zwischen 230 und 260 ml pro Holm. Bei der /7 Gabel ähnlich.
Oberdrüber wird es "Bockelig" untendrunter taucht die Gabel beim Bremsen zu weit ein.
Hab das vor Jahren bei Umbau auf WP-Federn mal durchgetestet.
Geh in 10er Schritten vor und achte auch auf den Negativfederweg. Warte bis zum Frühling, da die Ölviskosität temperaturabhängig ist.
Natürlich kannst du dabei das Luftvolumen messen, dieses ist jedoch ein abhängiger Parameter und darum nicht nötig, es hilft aber den Gleichstand in den Holmen herzustellen.
Gruß Kai