Kleine Nachbetrachtung zum Nordschleifenevent.
So, die Nordschleife 2026 ist nun auch schon wieder Geschichte.
Eins vorweg:Es war wieder eine super Veranstaltung ohne besondere Vorkommnisse, was sehr erfreulich war.
Sonntagnachmittag trudeln die Teilnehmer unserer Sparte so langsam ein.(man erkennt sie gleich, mit solchen „alten Hobeln“
ist sonst niemand unterwegs.):D
Es sind meist altbekannte Gesichter, aber auch ein paar neue sind dabei.
Bei der Einschreibung mal geschaut in welcher Gruppe ich untergebracht bin.
Helmut (Dähne) als Instruktor, dann 2x Rudi,Stefan und am Ende dann ich,Nr.271-274, in der Konstellation sind wir schon
das 3. Jahr unterwegs.
Bei der Begrüßung durch Imke Scholl mit der Vorstellung der Instruktoren hatte man das Gefühl, die Hälfte der Anwesenden sind Instruktoren.
Das Abendessen war wieder üppig und für jeden was dabei, anschließend noch ein bißchen smalltalk, danach gings ins Bett, man wollte ja am
nächsten Morgen ausgeschlafen sein.
1 Tag:
Um 7.30 Fahrerbesprechung und Aufstellung zum Gruppenfoto.
Unser erster Turn ist erst um 9.00 ,wir haben also noch Zeit.
Andreas, der Instruktor der 2. 2V-Truppe neben uns bespricht mit ihnen den Ablauf, wir lauschen etwas zu.
10 min vor 9 haben wir uns so langsam startklar gemacht,Helmut ist noch nicht da.5 vor 9 sind wir soweit, ah, Helmut ist im anrollen.
Ein fröhliches Guten Morgen.Gruppenbesprechung…Helmut:: pack mers ? :D(er kennt seine Pappenheimer) Visier zu und ab Richtung Start.
Es geht los: Als alle unserer Gruppe durch die Schikane sind ,beginnt der Spaß.
Die erste Runde ist zum einrollen, so muß das.
Vor der 2.Runde werden die Positionen auf der Döttinger Höhe in der Gruppe durchrotiert.
Die 2. Runde beginnt: als alle wieder durch die Schikane sind, zieht Helmut an,Helmut ziiieeht aaan , als wenn der Teufel hinter ihm her wär.
Hohenrain, Sabine Schmitz-Kurve,Hatzenbach,Hocheichen,Quiddelbacher Höhe, A%!
Zwischen Flugplatz und Aremberg kann ich einen Blick in den Rückspiegel riskieren, nur Rudi hinter mir, vom Teufel nix zu sehen.
Helmut will uns offensichtlich Fahrtwind verschaffen ,es beginnt warm zu werden.
Nach dem Turn hatten alle ein breites Grinsen im Gesicht.
Der Tag wurde heiß, aber mit viel trinken und abkühlen am Wasserschlauch ,war es gut auszuhalten.
Mit 6 oder 7 Turns ohne Unterbrechungen verlief der Tag sehr zufriedenstellend.
Nach dem Abendessen und etwas blabla ging es dann doch ganz schön müde ins Bett.
( Wie das Helmut mit seinen 81 Lenzen wegsteckt, alle Achtung))(-:
2 Tag:
Beim Frühstück ein Blick aus dem Fenster, etwas Wolken am Himmel, auch nicht schlecht.Dann fällt der Blick aufs Vordach, da steht Wasser,
also muß es in der Nacht geregnet haben, aber die Straße ist schon wieder trocken, gut.
Nach der Stärkung ab auf die Strecke.
Diesmal sind wir mit dem ersten Turn um 8.30 dran, auf der Anzeigetafel wird vermeldet, daß die Strecke zum Teil naß ist.
Also die erste Runde mal verhalten angegangen ,um zu schauen, wo es noch feucht ist.
Außer an den Rändern in der Fuchsröhre war es aber schon abgetrocknet, aber die fährt man eh fast gerade durch.
Ab der 2.Runde konnte man wieder beherzt am Gas drehen.
Um 11 Uhr, als wir von unserem Turn reinkamen, auf der Anzeigetafel:: Sabine Schmitz Kurve,,Wehrseifen,,das dritte weiß ich nicht mehr,gelbe Flaggen, und kurz darauf: Strecke gesperrt. Mist (es wird doch nicht losgehen wie letztes Jahr)
Aber nach ca. 15 min war die Strecke wieder freigegeben, zum Glück alles nur harmlose Ausrutscher.
Nach einer längeren Mittagspause ging es dann wieder auf die Piste.
Als wir dann zum letzten Turn rausfuhren, hatten wir aus unserer Sicht den Ring für uns allein, weder vor noch hinter uns waren Motorräder zu sehen. Helmut blies noch mal zur Attacke.
Als Fazit bleibt: 2 super Tage , etwas über 800km abgespult und vor allem keine ernsten Verletzung bei keinem der ganzen Teilnehmer.
Wer sein Moped also mal richtig flott bewegen will,ist hier gut aufgehoben.
Ich hoffe Euch nicht gelangweilt zu haben.
Gruß Manne