Dennis75/6

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Moin Leute.

Nachdem ich meine alte Lady aus dem Schlaf geholt habe, ist bereits das nächste Problem aufgetaucht.

Die Batterie wird nicht mehr geladen.
Die Anzeige geht bei hoher Drehzahl gerade eben über 12 Volt. ( Mit Multimeter kontrolliert)
Die LKL glimmt auch leicht.
Vorher tanzte die Anzeige am Moped ziemlich rum.

Den Laderegler hab ich als Übeltäter durch überbrücken ausgeschlossen.
Kohlen der Lima sind noch im Norm Bereich.

Habe den Rotor gemessen. Dieser hat 3ohm. Mal ließt man das er dann durch ist hier hab ich gelesen das es noch im funktionierenden Bereich liegt.

Was stimmt jetzt und hat jemand noch einen Tip was man kontrollieren kann?

Danke und grüße
 
So...
Ich habe Mal nach der Anleitung gemessen und getestet. Es scheinen NT wohl tatsächlich der Rotor zu sein. Dieser hat nur 3 Ohm und ist laut Anleitung demnach wohl hin :(
 
Wenn du alle Messungen gem. des Dokuments durchhast, sollte das stimmen.
Der Rotor ist eine bekannte Schwachstelle.
Also neu besorgen.
 
So...
Ich habe Mal nach der Anleitung gemessen und getestet. Es scheinen NT wohl tatsächlich der Rotor zu sein. Dieser hat nur 3 Ohm und ist laut Anleitung demnach wohl hin :(
Hallo Dennis,

der Nennwert des Rotorwiderstandes ist 3,4 Ohm, als unteren Grenzwert gibt Hans 3,1 Ohm an. Bist Du Dir sicher mit Deinem gemessenen Wert? Der Rotor müßte auch noch mit 3 Ohm funktionieren.

Hast Du mal gemessen, ob der Rotor einen Masseschluß hat?
 
Schleif mal die Verbindungspunkte an….vor allem die Massekabel auch von der Diodenplatte.
Meine Kiste brauchte ein paar Km frei Fahrt bevor die Batterie wieder geladen hat.
 
Hallo,

die Kohlen an der Lichtmaschine sind noch in Ordnung? Die Lichtmaschine an der /6 ist von zu Hause aus schwächer, gegenüber den Nachfolgemodellen. Problem gibt es bei den Steckverbindungen. Alle einmal abziehen und wieder aufstecken. Besonders die Steckverbindung 9,3 mm neigt zur Aufweitung.

Gruß
Walter
 
Moin,
bin ja beim Albkradeln liegen geblieben wegen Ladeelektrik.
LiMa und Regler von Silent Hektik.......
Da SH keine Daten zum messen rausggeben hat habe ich auf Serie zurückgebaut.
Danke noch an die Foristen die mich mit Teilen versorgt haben.....
Beim Stator stellte sich beim kontrollmessen raus daß der V Anschluß zu Y 2,4 Ohm hatte.
Wenn ich von Draht direkt zu Draht gemessen habe (also nicht über die Steckerfahnen) hatte ich 1,4 Ohm.........
Alle anderen Werte waren im Normbereich.
Hatte erst an nachlöten gedacht um die ca. 2 Ohm fangen.........
Habe dann den Y Anschluß komplett zerlegt, Steckerfahne poliert, Isolierplättchen mit Bremsenreiniger geputzt, U - V - W auch poliert.
Und siehe da alle Werte wieder Gut.
Das sind einfach 30 / 40 oder 50 Jahre alte Teile.
Die brauchen Zuwendung und manchmal sind es die kleinen Dinge dabei.
Vielleicht hilft es.
Grüße
Uli
 
... Das sind einfach 30 / 40 oder 50 Jahre alte Teile.
Die brauchen Zuwendung und manchmal sind es die kleinen Dinge dabei. ...
Die ungeschützten Steckverbindungen korrodieren und die Übergangswiderstände erhöhen sich schleichend. Bis zu einem Punkt, wo es dann eben nicht mehr reicht.
Man könnte nach dem Reinigen auch ein passendes Schutzfett anwenden, um die erneute Korrosion zumindest zu verlangsamen.
 
mit einem normalen Multimeter 1 Ohm messen zu wollen erfordert schon sehr viel Zuversicht. Haltet dann bitte zuerst mal die Messspitzen zusammen, um zu sehen, was das Gerät bei 0 Ohm anzeigt. Damit kann man dann den gemessenen Widerstand korrigieren. Aber genau ist das alles nicht.
 
Ist richtig, der Anfangswert war höher, hat sich aber nach einigen Messungen immer auf den gleichen Wert eingependelt.
Der alte Rotor hatte Null angezeigt, darum ging es, um einen Defekt festzustellen.
War übrigens mit zwei verschiedenen MM gleich.
Weiß nicht, ob 0,1 Ohm was ausmachen, wenn trotzdem eine 3 davor steht.
 
Hallo Dennis,

der Nennwert des Rotorwiderstandes ist 3,4 Ohm, als unteren Grenzwert gibt Hans 3,1 Ohm an. Bist Du Dir sicher mit Deinem gemessenen Wert? Der Rotor müßte auch noch mit 3 Ohm funktionieren.

Hast Du mal gemessen, ob der Rotor einen Masseschluß hat?
Wolfram,

als ausgebildeter Elektronendompteur weißt du, wie kritisch Widerstandsmessungen unter 5 Ohm in der Praxis sind.
Das beginnt beim Meßgerät, geht über die Meßkabel bis zum Messenden.

Daher Tipp an den Messenden: Prüfspitzen aneinader drücken - was da an Ohm angezeigt wird, vom Messwert abziehen.
 
Hallo,

im überschwemmten Keller habe ich noch so Uraltgeräte. Kann man diese noch genau und zu nutzen oder mit dem Müll nunmehr entsorgen?

P1310061.JPG

Gruß
Walter
 
... als ausgebildeter Elektronendompteur weißt du, wie kritisch Widerstandsmessungen unter 5 Ohm in der Praxis sind.
Das beginnt beim Meßgerät, geht über die Meßkabel bis zum Messenden.

Daher Tipp an den Messenden: Prüfspitzen aneinader drücken - was da an Ohm angezeigt wird, vom Messwert abziehen.
Ja, das sollte ich wissen. Deswegen ja auch mein Hinweis im folgenden Zitat.
... der Nennwert des Rotorwiderstandes ist 3,4 Ohm, als unteren Grenzwert gibt Hans 3,1 Ohm an. Bist Du Dir sicher mit Deinem gemessenen Wert? Der Rotor müßte auch noch mit 3 Ohm funktionieren.

Hast Du mal gemessen, ob der Rotor einen Masseschluß hat?
Sowohl der Hinweis zum Widerstand der Meßleitungen als auch mein Hinweis zum Masseschluß stehen im genannten Dokument von Hans.

Vielleicht noch eine Bemerkung zum Messen mit digitalen Meßgeräten. Die Genauigkeit im Widerstandsbereich bis 600 Ohm beträgt z.B.bei meinem Fluke 0,9 %. Das hört sich zuerst mal gut an. Was gerne vergessen wird, ist die Angabe, die da noch hinten dran steht: plus/minus 2 Digit. Das ist der zusätzliche Fehler der zu den 0,9 % hinzu kommt in der niedrigst wertigen Stelle der Anzeige.
Heißt jetzt, daß bei einer Anzeige von 3,0 Ohm der Widerstand zwischen 2,8 und 3,2 Ohm liegen kann. Für die Genauigkeit im genannten Beispiel heißt das jetzt, daß wir da sofort über 7 % sind und nicht mehr bei 0,9 %. Das wird beim Arbeiten mit digitalen Meßgeräten gerne vergessen. Das liest sich halt auch einfach so gut ab.

Bei analogen Meßinstrumenten ist man allerdings auch nicht besser dran. Da berechnet sich der mögliche Meßfehler immer im Prozent vom MBE (Meßbereichsendwert). Heißt, daß die Ungenauigkeit im unteren Drittel der Skala schon mindestens das Dreifache ist wie bei Vollausschlag.
 
Hallo,

im überschwemmten Keller habe ich noch so Uraltgeräte. Kann man diese noch genau und zu nutzen oder mit dem Müll nunmehr entsorgen?
Moin Walter,

bloß nicht in den Müll. Es gibt einen durchaus einen Markt für solche musealen Geräte.
Schau‘ mal bei kleinanzeigen.de. Oder ggf. an einen Technikfreak verschenken.

Gruß
Carsten
 
Vielen Dank für die ganzen Antworten.
Ich hab jetzt nochmal alles gemessen. Ich bin dann letztendlich zu dem Schluss gekommen das der Rotor einen Masseschluss hat ( demnach Tod ) Habe auch die Ladeleistung nach der Anleitung kontrolliert. Diese ist direkt an der Lima zig Volt unter der Vorgabe.