Ist auch meine Meinung, wird wohl eine juristische Auseinandersetzung geben Der Verkaufer beharrt auf 35tkm.
Du hast das Ding trotz der von Dir aufgeführten Schäden/Mängel gekauft? Dann spielen die 35.000 km keine Rolle. Du hast sie unbesehen gekauft und die Schäden erst danach festgestellt? Dann spielt etwas ganz anderes eine Rolle.
 
Das ruckeln, kann im "un/ günstigsten" Fall, auch die Antriebswelle sein.
Gelenke defekt, schleift innen in der Schwinge, je nach Pflege auch noch nie, den Längenausgleich gefettet....
Ausgangslager Getriebe, wäre eine Möglichkeit, banal, aber möglich, könnte ein defekt an der Trommelbremse (Feder, oder ein gelöster Belag.)
Der End - Antrieb sollte viiiiiel länger halten, hier sind natürlich auch Lager verbaut, zu sehen in Verbindung mit, regelmäßigen Ölwechsel.
Gruß Beem.
:)
 
Moin,
wenn das ne G/S ist, gibt es keinen Längenausgleich zum fetten! Der "starre" Kardan verschleisst auch nicht so wie der der Paralever. Bei regelmäßigem Ölwechsel und ohne hartes Gelände halten die Dinger locker 150 000 km. Der Endantrieb auch.
Wenn man weiẞ, dass der Originaltacho der G/S selten 100 000 km ohne Revision überlebt, ich kannte Leute die hatten den ersten Tacho noch auf Kulanz getauscht bekommen, kann ich mir vorstellen was von den 35000 km Angabe zu halten ist.
Wenn ich mir den Schadensbericht so anschaue neige ich eher zu einem Kilometerstand weit über 150 000 km und harter Beanspruchung der Komponenten.
Schau Dir mal den Ölwannenschutz an,
die Zahnradumlenkung am Gasgriff!
Wie sieht das Rahmenquerrohr hinten bei der Schwinge aus?
Ich hoffe Du hast nicht mehr als 2500 Euro dafür bezahlt... allein eine Revision von Getriebe und Endantrieb kostet dich fast das Gleiche, Neue Bremstrommeln gibt es nicht mehr... Gebraucht werden die mit Gold aufgewogen.
Ich würde nach diesen Schadensbildern auch direkt den Motor zerlegen und die Nockenwelle, die Stössel und die Pleuel inspizieren. Die Ventilführungen und Sitze müssen garantiert auch neu.

Gruß
Kai