Berti91

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Hallo,
nachdem meine R90S jetzt 1000 Kilometer einwandfrei lief, war es nur eine Frage der Zeit bis das nächste Problem auftaucht!
Folgendes:

Bin heute auf der Autobahn gefahren, ca. 40 Kilometer. Als ich die Ausfahrt nahm und ich heruntergeschaltet habe, blieb ich an der Kreuzung im ersten Gang mit gezogener Kupplung stehen. Die Drehzahl blieb aber bei 2000 Umdrehungen und ging nicht mehr runter. Erst wenn ich die Kupplung kommen lasse sinkt auch die Drehzahl. Hab zuerst gedacht, es wären die Vergaser, dass die Schieber nicht mehr ganz runter gehen - aber dem war nicht so. Auch der Choke war nicht betätigt.
Fahre eig nur Landstraße (ist nicht so langweilig :D ), aber ab und zu muss ich auf die Autobahn und bei den letzten zwei Ausfahrten ging der Motor einfach aus. Also ich bin raus gefahren und schalte runter und zieh dann die Kupplung um stehen zu bleiben und der Motor geht dann einfach aus. Das passiert aber nur wenn ich länger auf der Autobahn gefahren bin. Aber jetzt geht der Motor nicht aus, sondern bleibt bei 2000 Umdrehungen.

Ich hoffe jetzt nur, dass es nicht die Ventile sind!

Lg Berti
 
Hallo Berti,
genau dieses Problem habe ich an meiner Yamaha seit 10 Jahren.
Zurzeit ignoriere ich das Problem, ist aber auch nicht so schlimm, weil die Yamaha erst ab 5000 1/min Vortrieb entwickelt.

Ich habe mehrere Vergaser verbaut, Problem blieb gleich.

Könnte Undichtigkeiten an den Ventilen sein oder die Ventile sind nicht richtig eingestellt. (bei der Yam könnte auch der Kopf gerissen sein, ist bei der BMW aber unwarsch).

Eine andere Theorie sagt, die Fliehkraftgewichte hängen oder sind nicht frei beweglich (da verstehe ich aber nicht den Zusammenhang zwischen Zündverstelllung und erhöhter Leerlaufdrehzahl)

Hilft dir jetzt wohl nicht direkt, aber vielleicht der Ansatz:
- Ventile prüfen
- Fliehkraftgewichte prüfen

Viel Erfolg, ich werde den Fred verfolgen vielleicht hifts mir auch. :D
 
Danke für die Antwort!
Ventile habe ich vor knapp 2 Monaten neu eingestellt.
Fliehkraftzündversteller muss ich erst noch prüfen.
Danke!
 
Hallo Berti,

das hört sich für mich aber doch verdächtig nach einem Problem mit der Gemischzufuhr an. Der Motor dreht doch nur hoch wenn er auch entsprechend Stoff bekommt. Fliehkraftregler steuert Zündzeitpunkt, Ventile lassen nur rein und raus. Und Kupplung kommen lassen-Drehzahl runter ist normal
Ich hab mal so was in meiner Jugend am 2Takter gehabt, da war die Düsennadel im Kolben lose, Sprengring weg, hat gedreht bis zum erbrechen. Wenn die Düse offen ist kommt Sprit rein und du hast entsprechend Drehzahl.
Das liegt n.m.E. an den Vergasern. Auch das mit dem Ausgehen vom Motor deutet auf Vergaser, eventl. nicht bei Betriebstemperatur eingestellt.
Wieviel Meter ist die Kuh schon gelaufen, wann wurden die Vergaser das letzte mal gemacht ?
 
Hallo,

der Fliehkraftregler macht nicht mehr zu. Federn können ausgeleiert sein oder der Fliehkraftregler ist festgerostet auf der NW.

Gruß
Walter
 
Hallo,

der Fliehkraftregler macht nicht mehr zu. Federn können ausgeleiert sein oder der Fliehkraftregler ist festgerostet auf der NW.

Gruß
Walter

Hallo Walter,
diese Antwort habe ich schonmal gehört auf das Problem mit der nicht sinkenden Drehzahl.

Weisst du auch, welcher Zusammenhang da besteht.
Wenn die Federn ausgeleiert sind, habe ich doch mehr Frühzündung.
Was hat das mit einer erhöhten Standdrehzahl zu tun. :nixw:
Und warum bleibt dann die Drehzahl unten wenn ich die Drehzahl mit der Kupplung mal auf unter 2000 1/min gedrückt habe.

Ratloser Gruß.
 
Hallo Walter,
diese Antwort habe ich schonmal gehört auf das Problem mit der nicht sinkenden Drehzahl.

Weisst du auch, welcher Zusammenhang da besteht.
Wenn die Federn ausgeleiert sind, habe ich doch mehr Frühzündung.
Was hat das mit einer erhöhten Standdrehzahl zu tun. :nixw:
Und warum bleibt dann die Drehzahl unten wenn ich die Drehzahl mit der Kupplung mal auf unter 2000 1/min gedrückt habe.

Ratloser Gruß.

Hallo,

die Federn schaffen es nicht mehr den Regler zurückzustellen. Da ist zu viel Reibung im Spiel. Ist dir Drehzahl unten ist dann alles O.K. bei mir waren u. A. die Zapfen für die Federn nicht mehr parallel zur Welle. Daher war die Federkraft zu gering um die Flügel bei zuziehen.
Weiter habe ich festgestellt, daß die leichte Kupplung nicht mit dem mechanischen Fliehkraftreger zusammen arbeitet. Der Motor läuft durch die leicht Kupplung zu unrund und das bekommt dem Fliehkraftregler nicht. Weiters am Samstag.

Gruß
Walter
 
Hallo Walter und Thomas,

klärt mich doch mal auf. Wie macht der Fliehkraftregler Drehzahl ohne das der Motor mehr Gemisch bekommt ? Ich bin hier um zu lernen!:nixw:
 
@Arno und Berti, weiß auch nicht, aber wenn Walter das sagt wird's stimmen.

@ Walter, Am Samstag bin ich im Jura, kann leider nicht plaudern, muss fahren und schlemmen. Val de Cusance; Auberge des trois ponts .
 
Ist eine ganz einfache Sache mit der Drehzahl: Wenn Du früher zündest, hast Du bis zu einem gewissen Punkt einen höheren Verbrennungsdruck, der Kolben wird schneller nach unten gedrückt. Lässt sich ganz leicht nachvollziehen: Lass die Q im Leerlauf laufen und dreh mal die Hallgeberbox in Richtung früh. Der Motorlauf wird schneller. Ist allerdings nicht gerade das gesündeste, das man seinem Krad antun kann, weswegen man danach wieder auf Normaleinstellung gehen sollte.
Zu Bertis Problem: Les ich das richtig: Nach einer Autobahnfahrt ist das aufgetreten? Dann stell mal die Ventile ein, dann passts wieder, bin da zu 99% sicher. Haben die alten qe ab und zu, daß die Ventile kein Spiel mehr haben, wenn sie längere Zeit mit höherer Geschwindigkeit bewegt wurden.
 
also folgendes:
bin gestern nochmal mit der Maschine nach hause gefahren. Das Problem war am Anfang weg, kam aber nach einer Viertelstunde, als der Motor richtig heiß war, wieder auf.
Hab heute den Fliehkraftzündversteller angeschaut und hab die Federn gewechselt. Festgerostet ist er auf jeden Fall nicht und er zieht die "Flügel" auch super wieder ein.

Dann hab ich mich, wie Hubi gesagt hat, an die Ventile gemacht. Rechter Zylinder alles ok, ich musste nichts verstellen. Allerdings war beim linken Zylinder beim Einlass- und Auslassventil kein Spiel mehr. Hab das Ventilspiel bei beiden eingestellt. Beim Auslassventil hatte ich das Problem, dass die Einstellschraube jetzt fast am Kipphebel anliegt, sonst hätt ich kein Spiel einstellen können!
Hab dann alles festgezogen, zusammengebaut und paar mal mit dem Anlasser durchgedreht. Da hab ich dann schon ein Klackern am linken Zylinder gehört. Hab dann die Zündkerzen wieder eingesetzt und gestartet und dann war jetzt dieses "Klackern" sehr laut zuhören. Hört sich an als ob irgendwas immer gegen etwas schlägt. Hab sofort wieder ausgemacht, nicht, dass was kaputt geht.
Was kann das sein? Hab die Ventile so eingestellt, wie ichs gelernt hab und hab mir auch zur Hilfe noch einmal ein Handbuch dazu gelegt.


Lg Berti
 
..... Beim Auslassventil hatte ich das Problem, dass die Einstellschraube jetzt fast am Kipphebel anliegt, sonst hätt ich kein Spiel einstellen können!
Hab dann alles festgezogen, zusammengebaut und paar mal mit dem Anlasser durchgedreht. Da hab ich dann schon ein Klackern am linken Zylinder gehört. Hab dann die Zündkerzen wieder eingesetzt und gestartet und dann war jetzt dieses "Klackern" sehr laut zuhören. Hört sich an als ob irgendwas immer gegen etwas schlägt. Hab sofort wieder ausgemacht, nicht, dass was kaputt geht.
Was kann das sein? Hab die Ventile so eingestellt, wie ichs gelernt hab und hab mir auch zur Hilfe noch einmal ein Handbuch dazu gelegt.
Lg Berti

Also zum einen hatte Hubi wohl (mal wieder) Recht mit seinem Hinweis auf das Ventilspiel.
Und wenn links vorher kein Spiel war und jetzt ist wieder eins, nun, dann klappert das dort jetzt, so wie es sein soll, meine ich.

Das Einzige: Wenn die Einstellschraube fast keinen Weg mehr hat, sieht das aus, als wenn sich das Auslassventil gerade in den Sitz einschlägt. Das ist momentan noch nicht dramatisch, aber demnächst wirst Du dann gar kein Spiel mehr einstellen können. Ich denke, Du wirst um eine Überholung des Zylinderkopfes nicht herumkommen.
 
Hast Du auch den Einstell OT für den zweiten Zylinder geändert?
Hört sich merkwürdig an, garkein Spiel, und dann keine Einstellreserve mehr.
BOT
 
Hast Du auch den Einstell OT für den zweiten Zylinder geändert?
Hört sich merkwürdig an, garkein Spiel, und dann keine Einstellreserve mehr.
BOT

sorry, wenn ich mich da wiederhole: Ventil schlägt sich in den Sitz ein, damit kommt der Schaft immer weiter raus und man muss die Schraube immer weiter rausdrehen; wenn dann mal der Pfannenkopf der Schraube am Kipphebel angekommen ist, geht's nicht mehr weiter und man bekommt kein Spiel mehr eingestellt; hatte ich letztes Jahr an meiner R100...
und natürlich verstellt sich das Spiel auch immer schneller als sonst schon; vor allem wenn der Motor heißgefahren wird, lange Stecken etc.
 
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sorry, wenn ich mich da wiederhole: Ventil schlägt sich in den Sitz ein, damit kommt der Schaft immer weiter raus und man muss die Schraube immer weiter rausdrehen; wenn dann mal der Pfannenkopf der Schraube am Kipphebel angekommen ist, geht's nicht mehr weiter und man bekommt kein Spiel mehr eingestellt; hatte ich letztes Jahr an meiner R100...
und natürlich verstellt sich das Spiel auch immer schneller als sonst schon; vor allem wenn der Motor heißgefahren wird, lange Stecken etc.

Was da passiert ist schon klar, aber ich habe Berti immer so ein bißchen "begleitet" und habe mitbekommen, was bis jetzt so gelaufen ist. Berti ist erst am Anfang seiner Schrauberkarriere, und da kann ja solch ein banaler Einstellfehler zu den gleichen Sympthomen führen. Ausserdem glaube ich nicht, dass sich E und A in gemütlicher Zweisamkeit zeitgleich Einschlagen.
Gruss
BOT
 
Zuletzt bearbeitet:
ich werde nicht behaupten, dass meine Gedanken die einzig Richtigen sind

Ausserdem glaube ich nicht, dass sich E und A in gemütlicher Zweisamkeit zeitgleich Einschlagen.
Gruss
BOT

Zustimmung; aber dazu hatte Hubi schon seine Erfahrung beigetragen, dass bei älteren Modellen sich das Spiel sowieso recht schnell verstellt.
Meine Meinung gilt speziell zu dem Punkt, dass die Einstellschraube beim Auslassventil kaum noch Weg hat; beim Einlass scheint das ja auch kein Thema zu sein, scheint mir
 
Meine Meinung gilt speziell zu dem Punkt, dass die Einstellschraube beim Auslassventil kaum noch Weg hat; beim Einlass scheint das ja auch kein Thema zu sein, scheint mir

Wenn du nicht auf Einstell OT bist, kann das ja auch kein Thema sein, weil dann die Ventile wegen der Überschneidung nicht beide geschlossen sind, deshalb hast Du dann kein oder unterschiedliches Spiel.
Aber ich bin sicher, dass Berti das checken und dann Bescheid geben wird.
So, bei dem Wetter jetzt ab in die Werkstatt:D
BOT
 
Natürlich gebe ich Bescheid ;)
Also:
Ich habe beim linken Zylinder angefangen. Habe die Zündkerzen rausgeschraubt, vorne den Lichtmaschinendeckel abgemacht und den Gummistopfen vom Schauloch entfernt. Dann habe ich mit dem Imbussschlüssel solange (in Uhrzeigersinn) gedreht, bis im "Guckloch" OT stand. Dann habe ich mit einem Draht kontrolliert, ob der Kolben wirklich ganz vorne ist. Dazu habe ich den Draht durch das Zündkerzenloch im Zylinder gesteckt. Der Kolben war ganz vorne und dann müssten doch auch beide Ventile geschlossen sein. Das war auch der Fall. Es war aber weder beim EV noch beim AV Spiel verfügbar. Als ich beim EV das Spiel eingestellt habe, war dann auch die Stößelstange (??) locker und man konnte sie drehen. Hab das selbe beim AV gemacht. Ich hab dann die Mutter gelockert und die Einstellschraube gedreht. Hab gesehen, wie sich das Ventil immer weiter schloss und der Kipphebel immer weiter zurückgeht - vielleicht 2mm. Doch es war noch kein Spiel da und ich konnte die Schraube nur noch schwer weiterdrehen, weil die Einstellmutter schon FAST am Kipphebel mit dem Kugelgelenk (??) anlag. Das Spiel war dann gerade noch einstellbar.
Hab dann alles wieder zusammengebaut und gestartet. Und dann war eben dieses schlagende Geräusch. Und ich weiß mittlerweile sehr gut wie sich ein "gesunder" Boxer anhört und das Geräusch gehört sicher nicht dazu, zumal ich hören konnte, dass es aus dem linken Zylinder kommt. Hab dann die Zündkerzen nochmal rausgetan und mit dem Imbuss gedreht und bei jedem Male, wo der Kolben ganz vorne war und bei dem Punkt angelangt ist, wo er "umkehrt", hat es dieses Geräusch gemacht. Hab auch die Ventile und alles nochmal kontrolliert, aber mir ist nichts aufgefallen.

Beim rechten Zylinder musste ich nichts einstellen. Motor auf war OT und die Stangen die zur Nockenwelle gehen (hab sie oben Stößelstangen genannt) ließen sich drehen, waren also locker. Hab das Spiel kontrolliert und es hat gestimmt.
 
Bertiiiiii!:entsetzten::entsetzten::entsetzten::entsetzten:
Du hast die Ventile im Überschneidungs OT eingestellt.
Wenn Du den Motor einmal um 360° weiterdrehst, kommt dieser Zylinder in den Zünd-OT. Und nur da darfst Du die Ventile einstellen. Kein Wunder, dass es so klappert!!!!
 
Hier im Forum hab ich mal einen Film gesehen, wo man einen arbeitenden Boxer sehen konnte mit allen 4 Takten und Zündfunken.
Mit Mausklick von verschiedenen Seiten.
Von einer amerikanischen web-Seite ?
Wenn man den Film in der Datenbank oder Linkliste setzen könnte (dürfte), wäre sicher viele Nichttechnikern geholfen.
Gruß Jörg
 
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Hier im Forum hab ich mal einen Film gesehen, wo man einen arbeitende Boxer sehen konnte mit allen 4 Takten und Zündfunken.
Mit Mausklick von verschiedenen Seiten.
Von einer amerikanischen web-Seite ?
Wenn man den Film in der Datenbank oder Linkliste setzen könnte (dürfte), wäre sicher viele Nichttechnikern geholfen.
Gruß Jörg

Meinst du das hier?
 
Ja.:gfreu:
Eine sehr anschauliche Darstellung.
Auch der Verweis auf den wasted spark, den Leerfunken, der viele Neulinge verwirrt und für oben geschehene Einstellfehler verantwortlich ist.
Klappt das mit der Linkliste?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Berti,
dreh' mal beide Kerzen raus, und nimm beide Ventildeckel runter.
Dann drehst Du die KW bis auf dem Schwungrad OT erscheint und der Zylinder, der als letztes das Einlassventil geschlossen hat, den stellst Du ein. Danach machst Du das gleiche beim anderen Zylinder.
BOT
 
Hallo Berti,
um das nochmal technisch zu erklären, was Detlev richtig schrub:

Wenn du die KW auf OT stehen hast (Markierung sichtbar in der Kupplungsglocke), dann stehen beide Kolben im OT.
Je nach Nockenwellenstellung gibt es aber genau 2 OT-Stellungen.
Beim einen Zylinder sind beide Ventile geschlossen und beim anderen Zylinder sind beide Ventile offen, die sogenannte Überschneidung.
Du musst also in deinem Fall zum Einstellen der linken Seite die Kurbelwelle genau einmal rumdrehen, bis du die OT-Markierung wieder siehst.
Dann sind die Ventile genau gegenseitlich gechlossen/geöffnet.
Wenn die Ventile geschlossen sind, dann ist der Kolben im Arbeitstakt, d. h. kurz vorher wurde der Zündfunke ausgelöst.
Genau zu diesem Zeitpunkt muss man die Ventile an diesem Zylinder einstellen.
Die Ventile der anderen Seite sind beide geöffnet, und du kannst kein Ventilspiel einstellen.
Dass beide Ventile offen sind, die sogenannte Überschneidung, ist konsturktionsbedingt.
Versuchst du nun, an diesem Zylinder die Ventile einzustellen, dann hast du :
1. das von dir beschriebene Szenario, dass du die Pfanne der Einstellschraube bis an den Kipphebel zurückdrehen kannst, ohne ein Spiel zu erreichen und
2. beim Weiterdrehen der Kurbelwelle ist dann das maximal mögliche Ventilspiel vorhanden, das dürften gut 5 mm sein.
Wenn du den Motor dann startest, machen die Ventile sehr spät auf und sehr früh wieder zu. Dieser Motor wird im Leben nie richtig laufen.
Und durch das übergrosse Spiel wird der Ventiltrieb sehr laut, entweder oben an den Ventilen oder unten an der Nockenwelle, wenn die Nockenwelle den Schlag auf den Stössel haut.

Ich schau mal, ob ich das bildlich auf die Mattscheibe bekomm.

Grüsse

Joachim
 
Kann man noch einfacher haben: Stell den Motor auf OT und dreh mal am LiMa-Rotor links und rechts etwas rum. Auf einer Seite bewegen sich die Ventile, auf der anderen stehen sie still. Die Seite, auf der die Ventile still stehen kann eingestellt werden. Dann die KW um 360° drehen und die andere Seite einstellen.