Interessante Diskussion.
Ich würde vermuten (und kann es natürlich nicht beweisen) daß BMW ebenfalls ein Standard-Außenteil verwendet, mit einem speziell gefertigten Innenring und dies in ein Päckchen packt. Insofern wäre das "puzzlen" eine sehr gängige Form, und dass, was man zu kaufen kriegt, ebenfalls 'zusammengestellt'.
Wenn ich mir das Bild von Michael's kaputtem Lager anschaue, fällt mir direkt ein, wie das Problem bei den Vorkriegs-BMWs gelöst wurde: da war ein Standard-(C3)-Lager eingesetzt, und ein Ring davor auf die Welle geschrumpft, der als Lauffläche für den Dichtungsring genutzt wurde. Damals noch Filzdichtung und der Ring hatte Spiralnuten zur Ölrückförderung.
Aus dem kaputten Lagerinnenring von Michael lassen sich locker 1-2 einwandfreie Dichtflächen für den Simmerring herstellen. Hat da schon mal jemand drüber nachgedacht? Dann also (warmes) Lager auf die Welle setzen, passend gedrehten Ring davorsetzen, Welle rein - done. Klingt nicht nach Hexenwerk, und in erster Näherung gibt es keinen Grund, warum das schlechter als original ist - oder?