"flippen" ist ja ein netter Fachausdruck.
Der Gasgriff muss selbsttätig und leicht zurücklaufen.
Aber flippen -wie ich das mal interpretiere- wird er nicht.
Wenn du zurückschnappen meist, so richig schnell (z.B.KTM, ohne E-Gasgriff, bzw. Enduros),so habe ich dieses noch nicht gesehen.
Andere wissen bestimmt eine Lösung, kann mir aber denken, dass unsere Mechanik, länge der Züge, Anzahl der Züge und/oder Verteiler etwas langsamer ist.
Zu dem, sind die "schnellen" meist Einzügig, bzw. Doppelzügig geplittet in Gas.- und Rückstellzug. (mit je 1 bis zwei Federn)
Gut eingestellte, spannungsfreie Züge, Leichtlauffett im Gasgriff, meist ein sprüher Silkonspray zwischen der Lücke, Griffgummi Li. u. Re. machen die Sache schon leichter. Ohne mit stärkeren Federen die Handkraft zu erhöhen.
Gruß Beem.
Und wenn er das nicht tut, liegt das neben den üblichen Schmier- und Wartungsthemen (Züge, Schmierung am Griffrohr und Umlenkung, selten auch schwergängige DK Wellen an den Vergaser) gerne mal daran, dass sich der Griffgummi auf dem Griffrohr Richtung Armatur geschoben hat. Sieht man oft nicht gleich auf den ersten Blick, verschlechtert die Leichtgängigkeit aber enorm.
Also mein R100GS Gasgriff er ist sehr leichtgängig in beide Richtungen.
2 Seilzüge in weiten Bögen zum Vergaser ohne am Rahmen geklemmt zu sein.
Die Nocke mit der Kette und die wird nur mit Teflonspray geschmiert, der Griff am Lenker auch.
Das Fett verharzt zu schnell.
LG Alfred