Ich fahre seit 1981 fast ausschließlich BMW Motorräder, angefangen habe ich damals mit ner 74er R90/6, bei etwa 90.000km waren die Geriebelager zu tauschen. Dann der Stier, den habe ich heute noch, bei etwa 26.000Km ist mir nen Ventil abgerissen ud ich habe den Motor mit allem möglichen frisch gemacht, bei der Gelegenheit habe ich seinerzeit nen langen fünften Gang einbauen lassen, die Lager sind prophylaktisch mitgetauscht worden, bei etwa 120.000 nochmal, sonst keine Probleme. Und das eigentlich unter Dauervollgas! Ausser dem langen fünften hat das Getriebe noch keine neuen Räder.
Das mit dem schalten ist sone Sache, wie ich das genau mache, weiß ich eigentlich gar nicht, irgendwas ist da mit Kupplung ziehen und den Fußhebel rauf oder runterbewegen, manchmal, wenn ich es richtig eilig haben will, dann wird beim raufschalten auch mal die Kupplung vergessen, beim Runterschalten eher nicht.
So grundätzlich denke ich, das die antiquarische Ansammlung von Zahnrädern gar nicht so schlecht sein kann, denn die meisten Mopeds, wo das ach so hochgelobte Getriebe so toll funktioniert und sich so ganz ohne Geräusche schalten lässt, kriegen gar keine sechsstelligen Tachostände hin.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber fahren da noch 100.000 Stück von in Deutschland rum? Also ich sehe öfter ein 2-V Museum rumfahren als ne XS 1100.