Hallo,

ich habe das so auch noch nie gehört und kan mir auch nicht vorstellen, dass das etwas bringt. Aber ich habe in einem Auto Oldtimer Forum gelesen, dass man die Kolben Grafitbeschichten lassen kann vorm ersteinbau, dass der Einfahrverschleiß geringer ist und es aber auch schon reicht den Kolben an der Lauffläche selbst mit einfachem Grafitpulver zu Hause einzureiben. Wahrscheinlich ist das jetzt eher ein philosophisches Thema, aber was meint ihr dazu?

LG Marvin
 
Es gibt Gleitlackbeschichtungen für Kolbenhemden, in denen wohl Graphit enthalten ist.(Der Gleitlack soll (!) u.a. die Wärmeabfuhr verbessern.)
Das mit dem gleichnamigen Pulver von Hand einmassiert kopieren zu wollen, ist wohl eher ein Hirnfurz unbedarfter Möchtergenschrauber.

Der Einfahrverschleiß findet übrigens ganz überwiegend zwischen Zylinderbohrung und Kolbenringen statt und ist gewünscht zur besseren Abdichtung.
Verschleiß am Kolbenhemd läßt auf thermische Probleme oder welche der Ölversorgung schließen.
 
Ob die Gleitlacke auf Kolben nicht doch eher Molybdändisulfit als Graphit enthalten? Oder PTFE?
Ich habe Graphitpulver nur auf alten Vergaserschiebern benutzt, um sie leicht in den Schächten laufen zu lassen, aber wirklich nur in alten Bings.
 
Also, den Gleitlack, den ich verwende, der enthält MoS2.
Hab ich aber jetzt noch nicht für Kolben in Verbrennungsmotoren verwendet.