Ups... erst lesen dann fragen:D
Hat sich also erledigt!

Hallo Tommy,
genau, das war die Frage. Also niemals oben am Lenker. Wenn ein Laie jetzt denkt, er könne oben am Lenker drehen, weil ihm der Hebelweg nicht gefällt oder die Finger vielleicht zu kurz sind, dann macht er was falsch. Unwissender Weise nimmt er dem System im HBZ das Spiel.
In der Betriebsanleitung steht sogar wörtlich drin:
„Vorderradbremse einstellen: Bei zu großem Leerweg des Handbremshebels (durch Längung des Bowdenzuges) ist eine Einstellung erforderlich. Diese kann nur am Hauptbremszylinder nach Entfernen des Kraftstofftanks erfolgen. Staubkappe abnehmen und mit Fühlerlehre (Bordwerkzeug) Spiel prüfen. Zur richtigen Einstellung Kontermutter lösen; Fühlerlehre einsetzen und Einstellschraube zur Vergrößerung des Spiels nach rechts, zur Verringerung nach links drehen. Läßt sich die Fühlerlehre
gerade noch bewegen, ist die richtige Einstellung gefunden; Kontermutter festziehen und Staubkappe aufsetzen.“

Deshalb ist oben am Bremszug eigentlich kein Gewinde am Seilzugversteller -- zumindest serienmäßig ! Das Gewinde in der Griffeinheit ist vorhanden da identisch mit z.B. der 60/6 mit Trommelbremse. Wenn jetzt also jemand den Seilzugversteller der 60/6 … , dann … siehe oben.
 
Sehr alter Beitrag - aber für meine blöde Frage kram ich ihn nochmal raus: Tauscht ihr die Bowdenzüge eigentlich alle paar Jahre aus? Meiner könnte schon seit 46 Jahren und über 70000 km da drin sein. Ob der Vorbesitzer da mal was gemacht hat kann ich nicht einschätzen... Ich kann zwar keinen unerwünschten Leerweg feststellen, aber ein bisschen gruselts mich ja schon bei dem Gedanken, dass der mal reißt wenn ich da gerade voll reingreife. :oops:
 
Tauscht ihr die Bowdenzüge eigentlich alle paar Jahre aus?
Nein (ich zumindest), aber regelmäßige Sichtkontrolle, gilt auch für Kupplungs- und Gaszüge. Sobald 1 - 2 Drähte der Seele gebrochen sind, wird der entsprechende Zug getauscht.
Übrigens reicht Kontrolle an den Einhängepunkten, wo die größte Kraft wirkt; mitten in der Zugtülle ist Schaden unwahrscheinlich, es sei denn es gibt Beschädigung oder der Zug (Moppett) stand lange im Feuchten.
 
Sehr alter Beitrag - aber für meine blöde Frage kram ich ihn nochmal raus: Tauscht ihr die Bowdenzüge eigentlich alle paar Jahre aus? Meiner könnte schon seit 46 Jahren und über 70000 km da drin sein. Ob der Vorbesitzer da mal was gemacht hat kann ich nicht einschätzen... Ich kann zwar keinen unerwünschten Leerweg feststellen, aber ein bisschen gruselts mich ja schon bei dem Gedanken, dass der mal reißt wenn ich da gerade voll reingreife. :oops:
Nein.
 
Guten Morgen,

meinen Bremszug habe ich vor Jahren gegen eine Hydraulikleitung ausgetauscht und habe mich geärgert, dass ich das nicht schon früher gemacht habe. Der Kupplungszug wird alle paar Jahre ausgewaschen, dabei natürlich auf Defekte überprüft.
 
Hallo,

für die Einstellung unter gibt es von BOSCH/BMW eine Lehre.

P1290062.JPG

Sollte in jeder gepflegten BMW Werkstatt für /6 +/7 vorhanden sein.

Gruß
Walter
 
Guten Morgen,

meinen Bremszug habe ich vor Jahren gegen eine Hydraulikleitung ausgetauscht und habe mich geärgert, dass ich das nicht schon früher gemacht habe. Der Kupplungszug wird alle paar Jahre ausgewaschen, dabei natürlich auf Defekte überprüft.
Ich habe mal gesehen, dass Sport Evolution da ein Kit anbietet. Hast du dieses verbaut?
 
...Meiner könnte schon seit 46 Jahren und über 70000 km da drin sein. Ob der Vorbesitzer da mal was gemacht hat kann ich nicht einschätzen... Ich kann zwar keinen unerwünschten Leerweg feststellen, aber ein bisschen gruselts mich ja schon bei dem Gedanken, dass der mal reißt wenn ich da gerade voll reingreife. :oops:
Klar, ein Kupplungszug ist weniger kritisch, aber der tut bei mir seit 38 Jahren und ca. 220 tkm seinen Dienst, ebenso der Bremszug hinten. BMW hat da schon haltbares Material verwendet - das rechtfertigt auch Preis. Wenn die Einhängepunkte gut geschmiert sind und sich das Tönnchen frei drehen kann, funktionieren die Züge sehr zuverlässig.
 
Hallo Jürgen us Kölle. Das versteh ich nicht. Austausch gegen Hydraulikleitung.
Wie soll das funktionieren? Ich steh da momentan auf dem Schlauch.

Gruß Friedel
 
Hallo Jürgen us Kölle. Das versteh ich nicht. Austausch gegen Hydraulikleitung.
Wie soll das funktionieren? Ich steh da momentan auf dem Schlauch.

Gruß Friedel
So wie ich das verstanden habe umgeht man einfach den Geberzylinder unterm Tank und den Bowdenzug dorthin. Stattdessen nutzt man einen ganz normalen "moderneren" Bremsgriff mit Ausgleichsbehälter und ausreichend bemessenen Geberzylinder und geht von dort aus direkt über Bremsschläuche auf die Bremssättel.
 
Hallo,

für die Einstellung unter gibt es von BOSCH/BMW eine Lehre.

Anhang anzeigen 399026

Sollte in jeder gepflegten BMW Werkstatt für /6 +/7 vorhanden sein.

Gruß
Walter
Hallo Walter, dies ist nicht die original zum Bordwerkzeug gehörende Lehre; an der sind nämlich noch die Fühlerlehre, für Ventilspiel- und Zündkerze angenietet.

Und nochmal zur Einstellung: Eingestellt wird nur unten am HBZ, die Rändelschraube oben am Bremsgriff hat kein Gewinde.
Zumindest nicht für Maschinen mit Scheibenbremse/n. Aber was ist mit der R 60/6 ? Die hat ja serienmäßig Trommelbremse, da könnte ich mir vorstellen, dass dort tatsächlich oben eingestellt wird. Vielleicht kann das jemand sagen, der eine orig. 60/6 hat?
Gruß Jürgen
 
Oben gibt es keine Einstellschraube, nur die Führung für den Bowdenzug. Eingestellt wird nur unten. So kenn ich das.
Gruß Friedel
 
So wie ich das verstanden habe umgeht man einfach den Geberzylinder unterm Tank und den Bowdenzug dorthin. Stattdessen nutzt man einen ganz normalen "moderneren" Bremsgriff mit Ausgleichsbehälter und ausreichend bemessenen Geberzylinder und geht von dort aus direkt über Bremsschläuche auf die Bremssättel.

Genau, und zwar einen Griff aus dem BMW-Baukasten. Da musst du nicht mal etwas an der Elektrik ändern. Die Eintragung ist auch problemlos, da es im Umrüstkatalog von BMW steht.