boxerfriese

Teilnehmer
Hallo,
ich wollte mal eben schnell den Leerlaufschalter unter dem Getriebe erneuern. Das sieht sehr eng aus und ich nehme an, dass ich da was demontieren muss.
Nun mach ich es mir mal einfach und frag mal bei euch nach, wie ich am besten vorgehe.
Ich habe hier schon selbst gesucht, aber leider keinen Beitrag gefunden. Ich gehöre aber auch zu den Anwenderlegastenikern.
Wäre schön, wenn mir einer von euch einen Hinweis zu einem Beitrag oder mir direkt das Vorgehen beschreibt.
Vielen Dank,
mit bestem Gruss
Arno
 
Ist ehrlich gesagt sehr fummelig und es empfiehlt sich das Getriebeöl vorher ab zu lassen.

Abbauen musst du nichts, zumindestens habe ich das nicht gemacht.
 
Hi,
man kommt sehr gut dran, wenn man das Getriebe vorher ausbaut. :nixw:
Ansonsten gilt Jochens Beschreibung...

Grüße+Erfolg
Roland
 
Hallo,
das Öl ist natürlich schon raus. Wenn das Zwischenrohr vom Motorhaltebolzen weg wäre ist alles perfekt, denn da geht die Schraube nicht vorbei.
Kann man das Rohr aushebeln, wenn der hintere Motorhaltebolzen raus ist??
Danke schon mal
Gruss
Arno
 
Hallo,
es hilft das Quer- bzw Hüllrohr der hinteren Motorbefestigung auszubauen (Bolzen raus dann raushebeln !!!).
"Ansonsten fragen sie ihren Zahnarzt oder den Chirurgen ihes Vertrauens !":D:D

Gruß
Kai
 
Zuletzt bearbeitet:
Sry! Habe mich vertan. Ich habe den Motor hinten mit einem Wagenheber hinten abgestützt. Dann habe ich den hintere Motorenhalterungsbolzen rausgezogen. Nun kann man nämlich das "Rohr" an der Motorhalterung entnehmen. Immernoch fummelig, aber deutlich angenehmer.

Edit: Und wärend ich das schreibe war der Kai schneller. Sehr gut. :fuenfe:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
so macht Forum Spasssssss!
Schalter ist getauscht!
Öl raus - Motorhaltebolzen raus - Hülse ausgehebelt - Schalter tauschen und alles wieder zurückbauen.
Vielen Dank nochmal und schönes WE
Gruß Arno
 
Servus Zusammen,
nun, der Leerlaufschalter meiner R80R Bj.1993 scheint undicht zu sein.
Und weil ich nicht DER Schrauber bin, (ich kann halt Öle wechseln bei den Mopeds....Beläge erneuen...Bremsflüssigkeiten usw. usw. so Kleinkram halt) ..... habe ich mich mal wieder vor einer Maßnahme, die ich noch nie gemacht habe erst mal HIER schlau gemacht.
(das 2V- Forum WAR und IST schon immer TOP in solchen Sachen :) )
Leider ist meine Verunsicherung durch das "Schlau machen" GESTIEGEN... normalerweise ist das Gegenteil der Fall.

Ich laß hier von:
- abgerissenen Messing- Schaltern, die abrissen, schon bevor ein merkliches Zustandekommen eines Drehmomentes zu erkennen war (wg. evtl Materialfehler..."Früher" war das Material anscheinend besser)
- die 2mm Scheibe, die man tauschen soll.... Andere widerum sagen: ".....die Alte wieder verwenden"
- von undichten neuen Schaltern... man solle das Ding am besten zerlegen...an den Flanken aufrauhen, ultraschallreinigen (könnte ich sogar- hab ich im Haus) ....dann mit einem speziellen Kleber....ich habe 4 oder 5 verschiedene gelesen....auch Uhu war dabei wieder einkleben, und selbst dann kann es noch undicht sein.
- von vorherigen Dichtigkeitstests, wo VOR Einbau die Undichtigkeit des Neuteiles "bewiesen" wird
- und der "Beste" war dann, dass man anstatt eines neuen Schalters eine passende Verschlussschraube einsetzten soll, nach dem Motto: " wer braucht schon einen Leerlaufschalter?"

Nun zögere ich, mich an die Arbeit zu machen... ich will nix verkehrt machen.
Das Moped steht seit gestern auf der Bühne.... hab das Getriebeöl abgelassen, und die Ölwanne- den Deckel etwas gesäubert. (vielleicht ist AUCH der Deckel undicht....er war zumindet rundum versaut.... eine neue Dichtung hätte ich da.... und eingelesen habe ich mich ebenfalls, wie diese zu tauschen wäre, und die Vorgehensweise, wie die Wanne zu verschrauben ist. (ein paar Schrauben waren JETZT etwas locker... habe alle auf 9Nm geprüft....3 oder 4 liesen sich nachziehen...OHA...ich schweife vom eigentlichen Thema ab.

Nun- ich habe mir die Messing-Variante inkl. des Dichtungsringes bestellt ...im Moment ist das verbaute Teil "weiß" also Alu nehme ich an (siehe Foto)

Warum ich hier schreibe?....nun ja...meine Verunsicherung wg. der o.g. Punkte....wie mache ich es nun"Richtig"?
Vielleicht bekomme ich zu den Punkten noch etwas Feedback... Neuverkleben- ja/nein? wenn ja- welcher nun?

UND weitere offene Fragen:
- wo stütze ich den Motor ab, wenn ich den Haltebolzen entferne? unter der Ölwanne oder am Getriebe?...evtl- könnte ich auch einen Spanngurt um das Getriebe legen und oben über dem Rahmen (bei abgenommenem Sattel verzurren)... hab ich noch nicht hier gelesen, sollte aber theoretisch möglich sein.
- weiß Jemand das Drehmoment mit dem der neue Schalter angezogen wird?

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Zuletzt bearbeitet:
Wenn du den hintern Motorbolzen und das Distanzrohr (sitzt oft sehr fest) entfernst, geht es ohne Ausbau des Getriebes.
Ist ein wenig fummelig und brauchst Geduld, geht aber.

Wichtig, den richtigen Dichtring benutzen - nicht irgendeinen der zufällig passt
:)
 
Der Leerlaufschalter aus Messing mit der dicken Dichtscheibe (!) geht in Ordnung. Den Motor unter der Ölwanne abstützen, ist aber auch egal wie, Hauptsache der Motor ist etwas abgestützt.

LG
Rainer
 
Wenn du den hintern Motorbolzen und das Distanzrohr (sitzt oft sehr fest) entfernst, geht es ohne Ausbau des Getriebes.
Ist ein wenig fummelig und brauchst Geduld, geht aber.

Wichtig, den richtigen Dichtring benutzen - nicht irgendeinen der zufällig passt
:)

Ach, so einfach ist das?!?

Ich dachte, man müsse vor der Entfernung des Motorhaltebolzens den Motor noch abstützen, den VSD abbauen und das Distanzrohr entfernen.

Wieder was gelernt!
 
Die Dichtscheiben sind gleichzeitig Distanzscheiben, damit der Schalter in passender Länge in das Getriebe ragt. Falsche Scheibe ist sehr doof.

Den neuen Messingschaltern wird eine verzögerte Anzeige nachgesagt. Ansonsten sind die in Ordnung. Die wurden im Forum schon öfter erwähnt. Fehlerhafte Teile kann man immer bekommen. Ärgerlich, hoffentlich selten.

Leerlaufschalter sind im Allgemeinen unten am Kunststoff undicht. Bei der Getriebeinstandsetzung letztes Jahr habe ich einen alten originalen Schalter gut gereinigt und gespült. Dann auf der Kontaktseite angerauht, entfettet und mit Epoxy (2k) vergossen. Hab etwas dick aufgetragen und musste deshalb mit dem Dremel wieder Platz für die Kabelschuhe schaffen. Durch die Vergussmasse müssen Gehäuse und Kontaktfahnen verbunden und somit abgedichtet werden.

Das ist definitiv dicht und stellt für mich die optimale Lösung dar. Als Fehlerquelle fällt mir nur mangelhaftes Entfetten ein, dann kann es nicht dicht werden.
 
Hallo Ritsch
schreib mal am Ende wenn du fertig bist wie Du was gemacht hast.
Und wie es mit dem neuen Leerlaufschalter klappt.

Gottfried
 
Die Dichtscheiben sind gleichzeitig Distanzscheiben, damit der Schalter in passender Länge in das Getriebe ragt. Falsche Scheibe ist sehr doof.
Genau, d.h. es geht um die Gesamtlänge, die der Schalter in das Gehäuse hineinschaut. Also alter Schalter mit Dichtscheibe, dann Schalterende bis Dichtscheibe messen. Das gleiche mit dem neuen Schalter, ggf. mit anderer Dichtscheibe anpassen. Steht in der Getriebedoku Dichtungswechsel sehr ausführlich drin.

Hans
 
Nun... vielen Dank für die weiteren Hinweise.
Ich habe einen Wagenheber unter die Ölwanne gestellt und ohne die Verlängerung nur mit der Hand ein kleinwenig die Wanne gestützt.
Habe die Mutter der Querstange abgemacht und WOLLTE mit Holzklotz und Hammer ansetzten.... aber soweit kam es nicht.
Diese Stange hat sich sofort bewegt.... so dass ich sie nur mit einem Metallstab von Hand durchschieben konnte.
An die Aluhülse setzte ich ein Montiereisen an.... die Hülse hat wie erwartet straff gesessen... ging aber ohne Probleme gut raus.
Wie man sieht hat die Hülse schon beidseitig Fasen dran... weiter anschleifen werde ich diese zur Remontage nicht. Ich befolge statt dessen den Rat von @hubi, und gebe das Teil nun ins -18 Grad-Tiefkühlfach.
Der alte Alu- Leerlaufschalter ging problemlos mit einem Gabelschlüssel raus... er ist auch nicht wirklich fest angezogen. Die Anlagefläche des Schalters und die Dichtungsscheibe (beidseitig) waren "seidenmatt sauber"... keine glänzende Stelle erkennbar, woraus man schließen könnte, dass hier etwas undicht war.
Der Schalter selber jedoch ziemlich eingesaut...(siehe Fotos).
Ich wollte die schwarze Abdichtung abmachen....und evtl. reinigen und neu mit Epoxi vergießen.... diese ist aber rel. hart. Ich probier es später nochmal. Der neue Messing-Schalter kam heute leider nicht mit der Post. Wahrscheinlich morgen dann.
So weit - so gut.

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Hallo Ritsch
schon mal vielen Dank für Deinen Bericht, bin gespannt ob
das mit der Verzögerung bei der Anzeige zu sehen ist.

Muss den eventuell bei einem Freund demnächst auch
mal wechseln , daher das gesteigerte Interesse.

Gottfried
 
Das letzte Foto sieht so aus, als wenn da schon mal jemand versucht hat zu kleben, leider falsch. Jetzt weiß ich, was man eventuell falsch machen kann.

Der schwarze Kunststoff bleibt drin. Der wird an allen Kontaktstellen zu Metall undicht, also am Alu und an den Messingkontakten.
Das Zeug oben auf dem schwarzen Kunststoff stört etwas.

Zum kleben habe ich Tesa auf den Sechskant geklebt und so eine Form gebaut, um bis oben zu den Kontakten Epoxy einzufüllen. Damit klebt das Epoxy am Alu und am Messing und alles ist dicht.