ich seh das mit geschichtlichem Hintergrund so :
diese Flüssigplastiksicherung kam erst allmählich in Mode. Die Q'e waren vor dieser Zeit.
Bei den neueren Boxern - 4 Ventilern - ab 1993 gabs die Schraubenjauche an den unterschiedlichsten Stellen z.B. an den beiden Schraubbolzen der 1-Arm-Schwinge hinten , am Kugelkopf der Teleleverlagerung .
Würden unsere alten Schätzchen heute gebaut, wäre die Plastikpampe Hochfest sicher auch im Einsatz, z.B beim Stift des Grauens
Wenn es beruhigend wirkt, warum nicht auf die in Nitro oder Bremsenreiniger entfetteten Gewinde der 4 Schrauben und der 4 Gewinde im Kardanflansch pro Schraube 1-2 Tropfen mittelfestes Loctite

.
Vorgeschrieben ists jedenfalls nicht und mit dem richtigen Dtehmoment angezogen (Schmerzindex Max

Nm )sind die Schrauben so vorgespannt, dass die Bauteile mit Haftreibung in den Schraubenköpfen auf der Auflagefläche verbunden sind und keine Torsionskräfte wirken können, die den Schaft abscheren lassen würden.
Ich mag die Plastikpampe nicht. Mir suggeriert der Gebrauch immer, dass da was nicht richtig konstruiert wurde.
Siehe "Stift des Grauens".
Der würde, ,falls ein M5-Gewinde heute immer noch zu teuer wäre für einen weltbedeutenden Konzern garantiert mit Loctite Hochfest eingesetzt.
Allein dieser Murks bei anfallenden Überholungsarbeiten, die Plastikchemie der gesicherten Bauteile durch Erhitzen zu zerstören. Aberwitzig, besonders wegen evt. angrenzender Gummibälge und Simmerringe

Liebe Grüße

Martin