Ich halte grade den 750er Motor im Originalsetup für ein so schönes und harmonisches Aggregat (dem auch definitiv KEINE Puste bei 120 ausgeht, auch und vorallem nicht mit 60/5 Übersetzung!), da gibt es höchstens im Detail leichte Optimierungen...Einreihige Steuerkette, Zweiflach-Ölpumpe, frischer Kettenspanner...vielleicht die Zylinderköpfe der /6, die keine Ständerhülsen mehr haben, die undicht werden können...das wars dann aber langsam auch. Ich fahre in meiner noch die Sachse Zündung, für den Kopf sind Pleuel/Kolben angeglichen. Man kann die spätere Kurbelgehäusentlüftung nachrüsten, auch den Einstich für den O-Ring in der Schwungscheibe...aber an der grundsätzlichen Charakteristik hinsichtlich Nockenwelle, Hubraum etc...hatte ich bisher nicht das Bedürfnis, etwas zu verändern.

Grüsse, Hendrik
 
Ich kann mich Henni anschließen. Der Reiz liegt doch gerade darin, dass es sich um eine /5 und eben nicht um eine 1000er handelt. Wo fängt man an und wo hört man auf? Was spricht gegen einen leicht optimierten Motor mit dezent erleichterter Schwungscheibe, stabilen Kipphebelböcken, elektronischer Zündung, penibel gewuchtetem Schwung, Brennräumen ausgelitert und frischen Köpfen? Vielleicht noch die etwas größere Ölwanne der /7? Letztlich eine Frage der eigenen Ambitionen, des Geschmacks und des Geldbeutels.