Ok, ich hab mal meine Notizen rausgekramt und poste mal noch ein paar grobe (noch äußerst vorläufige) Daten:
Angenommen, die Akkubank soll 48V liefern und es werden 16 von den oben schon erwähnten LiFeYPo4-Zellen verwendet, dann gäbe es beispielsweise folgende Varianten:
100Ah, 3,4kWh, ca. 2180 EUR, Gewicht 54kg, Volumen 39L, Reichweite 54km
160Ah, 5,4kWh, ca. 3600 EUR, Gewicht 90kg, Volumen n. gerechnet, Reichweite 86km
200Ah, 6,8kWh, ca. 4140 EUR, Gewicht 116kg, Volumen 72L, Reichweite 108km
Die Angaben zur Reichweite sind natürlich nur eine grobe und ungenaue Schätzung - allerdings pi mal Daumen abgestimmt mit einem Elektroauto-Umbauer der ein paar Erfahrungswerte hat. Und natürlich hängt die Reichweite auch sehr von der Fahrweise ab !
Man könnte dann mal gewichtsmässig weiterrechnen ...
Rausgebaut aus dem Krad wird Krempl mit einem Gewicht von um die 50kg (der Tank ist als vollgetankter Tank gerechnet, da es ja um die Gewichtsberechnungen gemäßt Fahrzeugpapieren geht).
Reingebaut werden E-Motor (30kg), Controller (3kg) und Akkus.
Also käme man bei 100Ah Zellen auf ein Gewichtsplus von grob -50 +33 + 54 = +37
und bei 200Ah (eher illusorisch) auf ein Gewichtsplus von grob -50 + 33 + 116 = +99
Die 200Ah Variante wär also nur dann möglich wenn man den zweiten Sitzplatz für den Sozius opfern würde (und wenn man das Volumen der Akkus platzmässig gut unterbrächte).
Wenn man jetzt das Mehrgewicht dem Mehr an Drehmoment gegenüberstellt könnte dabei grob herauskommen daß das E-Bike genauso flott ist wie vorher in der Benzinversion (die E-Technik wie hier geplant ist ja nicht das Maximale dessen was man mit E-Motoren rausholen kann).
Sympathisch wäre mir am ehesten die mittlere Variante ... die 86km Reichweite (so sie denn stimmen) würden mir ausreichen da das E-Krad ja nur "Beiboot" sein soll.
Für einen Berufspendler könnten die 86km aber natürlich auch schon ausreichend sein (sogar die 54km wenn er tagsüber aus der Steckdose laden kann).
Wenn man dann Ernst macht mit der Sache müßte man das Folgende aus dem Sparschwein holen:
3600 Taler für die Akkus (gerechnet für 160Ah)
3400 Taler für den Motor und den Controller
1500 Taler für das zu schlachtende Basisfahrzeug
Dazu kommen dann noch die Kosten für die Grundsanierung des Basisfahrgestells (die aber bescheiden ausfallen da alles was teuer wäre sowieso rausfliegt) und Kleinkram wie Schalter und Kabel beim Einbau der Elektrosau.
Ich könnte in speziell meinem Fall (da ich ja die Akkus im Krad auch als Aufbau-Akkus zweckentfremden will) auch die Akku-Kosten wieder rausnehmen und sie den Kosten für die LKW-Kabine zuschlagen. Aber das ist dann eine vielosophische Frage ob man das so rechnen will.
Wenn das ganze funzt fahr ich anschließend mit Sonne statt mit Benzin und Startprobleme gibt es nie mehr wieder: nix mehr orgeln, nix mehr Gasersanatorium ...
... einfach "einschalten" und "Strom geben" ...
Und der Spaß beim bauen und fahren ist sicher ... "priceless"
