Hallo liebe Gemeinde,
würde mal gerne fragen ob jemand schonmal einen Pleullagerschaden bei plötzlichem Öldruckabfall durch starken Ölverlust hatte.
Meine R80GS Paralever ist mit einem 1000er Siebenrocksatz umgerüstet worden. Einer meiner 4 Vorgänger hat auch einen Ölkühler ohne Thermostat verbaut. Da der originale Tacho nicht mehr drinne ist schätze ich die Laufleistung auf ca. 120000km. Der Motor lief eigentlich ruhig. Außer die Ventile haben ein wenig geklappert. Köpfe und Ventile sind aber in Ordnung.
Nun zur Situation.
War auf der Landstraße unterwegs. Hatte gerade frisch getankt. Da war alles i.O. Kein Öl unter der Ölwanne.
Nach ca. 3km sah ich im Rückspiegel leichten Rauch, der Motor lief aber wie immer. Ich war mir nicht sicher ob es wirklich blauer Qualm war oder eine optische Täuschung durch die nur teilweise abgetrocknete und stark reparierte Asphaltdecke war. Der nächste Ort war 1km entfernt. Dort wollte ich anhalten und mal nachschauen. Der mögliche Qualm war auch in beiden Rückspiegeln zu sehen. Mein Auspuf ist aber nur auf der linken Seite.
Kurz nach dem Ortseingangsschild brannte die Ölkontrolleuchte (5.Gang ca. 2000 1/min). Habe sofort ausgekuppelt, den Notaus gedrückt und ausrollen gelassen.
Einer der beiden Schläuche war am Ölfilterdeckel plötzlich undicht geworden. Das Öl ist auf den rechten Krümmer getropft oder gelaufen und hat somit den Qualm erzeugt. Die 2 Liter Öl sind in ca. 2km nach außen gedrückt worden. War also eine größere Undichtigkeit.
Wieder zuhause habe ich neue Öldruckkühlerschläuche verlegt und den Motor angelassen. Er hört sich im kalten, wie im warmen Zustand eigentlich normal an.
Ich fahre seit 45 Jahren 2V-BMW´s. Ein Ventilklappern oder ähnliches macht mir keine Bange. Ggf. könnte man bei 4000 1/min. ein leichtes Klackern höhren können.
Habe mir dann einen Schlauchadapter anstelle des Öldruckschalters gebaut, damit ich ein Manometer anschließen kann. Eben habe ich damit den kalten Motor gestartet. Bei 1500 1/min lagen 7bar Öldruck an. Das ist ja erstmal sehr beruhigend. Als der Motor an der Ölwanne ca. 50°C hatte waren es immer noch 6bar. bei 4000 1/min waren es wieder 7bar.
Nun mal meine Frage. Können die Pleullager bei dem guten Öldruck einen Schaden genommen haben? Die werden ja über die Hauptlager mit Öl versorgt.
Wenn die Hauptlager i.O. sind könnten die den Öldruck soweit hoch halten, sodass bei den Pleullagern zu wenig Öldruck ankommt?
Hat jemand schonmal eine ähnliche Situation, kein Öldruck für ca 3-5 sec. bei 2-3000 1/min, gehabt? Bei meinem Gespann ist es öfters vorgekommen dass bei sehr niedrigem Ölstand in schnellen Linkskurven die Öldrucklampe mal anging. Hat aber nie geschadet.
Natürlich könnte ich mir die Pleullager mal anschauen. Ist halt was fürn Winter.
Vielen Dank schonmal für Eure Tips.
Gute Fahrt bei demnächst schönen Wetter.
Stephan
würde mal gerne fragen ob jemand schonmal einen Pleullagerschaden bei plötzlichem Öldruckabfall durch starken Ölverlust hatte.
Meine R80GS Paralever ist mit einem 1000er Siebenrocksatz umgerüstet worden. Einer meiner 4 Vorgänger hat auch einen Ölkühler ohne Thermostat verbaut. Da der originale Tacho nicht mehr drinne ist schätze ich die Laufleistung auf ca. 120000km. Der Motor lief eigentlich ruhig. Außer die Ventile haben ein wenig geklappert. Köpfe und Ventile sind aber in Ordnung.
Nun zur Situation.
War auf der Landstraße unterwegs. Hatte gerade frisch getankt. Da war alles i.O. Kein Öl unter der Ölwanne.
Nach ca. 3km sah ich im Rückspiegel leichten Rauch, der Motor lief aber wie immer. Ich war mir nicht sicher ob es wirklich blauer Qualm war oder eine optische Täuschung durch die nur teilweise abgetrocknete und stark reparierte Asphaltdecke war. Der nächste Ort war 1km entfernt. Dort wollte ich anhalten und mal nachschauen. Der mögliche Qualm war auch in beiden Rückspiegeln zu sehen. Mein Auspuf ist aber nur auf der linken Seite.
Kurz nach dem Ortseingangsschild brannte die Ölkontrolleuchte (5.Gang ca. 2000 1/min). Habe sofort ausgekuppelt, den Notaus gedrückt und ausrollen gelassen.
Einer der beiden Schläuche war am Ölfilterdeckel plötzlich undicht geworden. Das Öl ist auf den rechten Krümmer getropft oder gelaufen und hat somit den Qualm erzeugt. Die 2 Liter Öl sind in ca. 2km nach außen gedrückt worden. War also eine größere Undichtigkeit.
Wieder zuhause habe ich neue Öldruckkühlerschläuche verlegt und den Motor angelassen. Er hört sich im kalten, wie im warmen Zustand eigentlich normal an.
Ich fahre seit 45 Jahren 2V-BMW´s. Ein Ventilklappern oder ähnliches macht mir keine Bange. Ggf. könnte man bei 4000 1/min. ein leichtes Klackern höhren können.
Habe mir dann einen Schlauchadapter anstelle des Öldruckschalters gebaut, damit ich ein Manometer anschließen kann. Eben habe ich damit den kalten Motor gestartet. Bei 1500 1/min lagen 7bar Öldruck an. Das ist ja erstmal sehr beruhigend. Als der Motor an der Ölwanne ca. 50°C hatte waren es immer noch 6bar. bei 4000 1/min waren es wieder 7bar.
Nun mal meine Frage. Können die Pleullager bei dem guten Öldruck einen Schaden genommen haben? Die werden ja über die Hauptlager mit Öl versorgt.
Wenn die Hauptlager i.O. sind könnten die den Öldruck soweit hoch halten, sodass bei den Pleullagern zu wenig Öldruck ankommt?
Hat jemand schonmal eine ähnliche Situation, kein Öldruck für ca 3-5 sec. bei 2-3000 1/min, gehabt? Bei meinem Gespann ist es öfters vorgekommen dass bei sehr niedrigem Ölstand in schnellen Linkskurven die Öldrucklampe mal anging. Hat aber nie geschadet.
Natürlich könnte ich mir die Pleullager mal anschauen. Ist halt was fürn Winter.
Vielen Dank schonmal für Eure Tips.
Gute Fahrt bei demnächst schönen Wetter.
Stephan