Tach allerseits,
um dir ein Fahrwerk zu bauen bedarf es einiger theoretischer Grundlagen die man z.B. aus diesen Büchern beziehen kann:
Motorradtechnik
Handbuch Motorradfahrwerke
Außerdem gibt es im Netz jede Menge Infos dazu.
Es wird nicht so sein, das du diesen oder jenen Stossdämpfer kaufst und damit sofort zufrieden bist. Du mußt dir über die Parameter, die so ein Fahrwerk ausmachen im klaren sein, Methodische Vorgehensweise ist angesagt.
Sätze wie: "Mir waren diese oder jene Federn zu hart/weich", bringen nix, da du die Umstände nicht kennst. Das sind subjektive Aussagen, die so nicht übertragbar sind.
Von den Herstellern der Stossdämpfer wir oft suggeriert das man nur das Gewicht angeben muß und schon ist die Fahrwerkswelt in Ordnung. Das hab ich auch mal geglaubt und dann waren die Stossdämpfer dieses Herstellers immer sehr unkomfortabel, weil zu hart.
Ich würde immer ein volleinstellbares Fahrwerk verbauen, da kann man auch was verändern ohne z.B. immer die Vorderradgabel öffnen zu müssen.
An meiner GS fahre ich in der Vorderradgabel, das Cartridgesystem von Wunderlich bzw. Sportevolution und einen volleinstellbaren Öhlinsstossdämpfer. Ausgehend von der Grundeinstellung der Herrsteller habe ich mich langsam an den heutigen Zustand herangetastet. Fahren, messen, aufschreiben. Immer nur einen Parameter verändern und schauen wie sich die Veränderung auswirkt und ist es das was du erreichen möchtest.
Wünsche viel Erfolg

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Ingo