Beim ersten Stroposkopeinsatz war das "S" nichtmal im Sichtbereich und sie lief ja auch sehr schwerfällig im Vergleich zu meine R65LS. Die R100R war bei meinem Kauf mit ziemlicher Sicherheit Serie. Da war der Verkäufer stolz darauf.Hallo,
die Schnorchel vom Luftilterdeckel passen, das ist der Serienstand. Wenn der Filter aus dem abgebildeten Karton montiert ist, passt der auch. Gewebefilter können wir Florian geschrieben hat, dazu führen, dass der Motor etwas zu mager läuft.
Muss also was anderes sein. Wenn daran geschraubt wurde sind natürlich Vergaser und Zündung potenziell verdächtig. Die Zündung schreibst du ist richtig eingestellt. Was seltsam ist, dass du schreibst, die Zündung wäre vorher total verstellt gewesen. Das habe ich bei der Hallgeberzündung noch nie gesehen. Die Markierungen der Schwungscheibe siehst du beim Abblitzen im Guckloch (Markierung S an der Schwungscheibe Statisch/im Leerlauf, Markierung Z bei ~> 3500 U/min)? Hast du auch mal geprüft ob die OT Markierung wirklich der OT im Zylinder ist? es gab schon mal verdreht verbaute Schwungscheiben, dann stimmen die Markierungen nicht mehr. Wobei dann der Motor vermutlich nicht mehr laufen würde.
Ist das Fahrzeug bzw. der Antriebsstrang ansonsten Serie? Also keine Änderungen an der Abgasanlage (VSD/ESD), keine anderen Nockenwelle? Weil: Änderungen an der Stelle führen im ungünstigen Fall zu Drehmomentdellen im mittleren Drehzahlbereich, die durchaus störend sein können.
Gruß
Marcus

Hallo Jens,... Auch wenn die Verschraubung am ein rostig sind.
Ich mach das so, daß ich den Punkt der maximalen Drehzahl suche, dann in Richtung mager verstelle bis zum leichten Drehzahlfall und dann ein klein wenig, vielleicht eine 1/8 Umdrehung, wieder Richtung fett drehe. Eigentlich genau das Gegenteil von dem was Holger macht. Trotzdem verschluckt sich der 800er nicht, wenn ich aus den genannten Drehzahlen Vollgas gebe. Im Gegenteil, der geht dann schon vorwärts.... Ich mach das so, dass ich die Stellung such, wo sich die maximale Drehzahl ergibt, und dann 1/8 bis 1/4 Umdr. raus, dass es etwas fetter wird. ...
Wenn du das SLS meinst: Das hatte die R100R in der Classic Version mit EZ 96 sicher, das war nur in den frühen Baujahren der R100R ein aufpreispflichtiges Extra , später dann Serie (wie die Doppelscheibe). Das ist halt ausgebaut worden. Wird häufig gemacht und hat keine Auswirkungen. Was Frank weiter oben meinte: Beim SLS gibt es so Unterdruck-Steuerleitungen für den Schiebebetrieb, die werden an den Vergasern an den kleinen Stutzen angeschlossen, die man auch beim Sync mit Unterdruck-Meßuhren verwendet. Die müssen natürlich beim Ausbau des SLS gasdicht verschlossen werden (schrauben od. Gummikappe). Ich vermute, dass das nicht das Problem ist, an der Stelle warst du ja für die Synchronisation. Außerdem hat es meiner Meinung nach nur geringe Auswirkungen auf das Laufverhalten, wenn da ein wenig Falschluft reinkommt.Hatte sie wohl nicht.
Das finde ich nach wie vor ungewöhnlich. So riesig ist der Verstellbereich der Hallgeberdose ja auch gar nicht. Und von selbst verstellen tut sich da auch nichts. wie schon geschrieben, das Einzige was mir dazu einfällt, wäre, dass die Markierungen für die Zündung an der Schwungscheibe nicht passen. Das kann passieren, wenn die Schwungscheibe ausgebaut wird, z.B. um den KW-Simmering zu ersetzen und beim Einbau die Schwungscheibe dann nicht in der Ausgangsposition montiert wird. Dann stimmen die Markierungen die man für Ventilspiel und Zündung verwendet gar nicht mehr. Aber wenn man die Schwungscheibe um ein Schraubenloch verdreht einbaut, wäre das ein Fehler von 72 Winkelgrad, dann würde der Motor vermutlich nicht mehr laufen? Hmm. Trotzdem würde ich mal grob verproben, ob bei der OT Markierung im Guckloch der Kolben wirklich im OT steht. Btw: Zum OT noch: Du hast beim Ventile einstellen schon den "richtigen OT" verwendet?Beim ersten Stroposkopeinsatz war das "S" nichtmal im Sichtbereich und sie lief ja auch sehr schwerfällig im Vergleich zu meine R65LS. Die R100R war bei meinem Kauf mit ziemlicher Sicherheit Serie. Da war der Verkäufer stolz darauf.
Ich hab eben eine Probefahrt gemacht und verschieden Einstellungen von 0,5 bis 2 Umdrehungen probiert und auch das Kraftstoffniveau auf beiden Seiten etwas über Soll erhöht. Ansonsten stelle ich das Standgas bei meinen beiden Boxermotorädern genauso ein nur auf 900. Es passiert ja nur während der Fahrt und nicht aus dem Standgas raus, da läuft sie super. Erst wenn ich bei ca. 3000 Umdrehungen Vollgas gebe brummt sie nur, dann kommt gar nichts. Drehe ich das Gas etwas zurück, geht sie wieder los und ich kann sie langsam bis 7000 Umdrehungen (3.Gang) hochbeschleunigen. Von meiner R65LS, die ich schon länger fahre, kenne ich so ein Problem nicht.nochmal zum Leerlaufeinstellen.
Du schreibst 0.75 Umdrehungen
Ich mach das so, dass ich die Stellung such, wo sich die maximale Drehzahl ergibt, und dann 1/8 bis 1/4 Umdr. raus, dass es etwas fetter wird.
Und dann stell ich den Leerlauf auf auf 1000-1100 U/min ein.
Ich könnte mir vorstellen, dass du beim dahin tuckern mit einem unguten Gemisch unterwegs bist. Dann gibst du Gas und im ersten Moment möchte sich der Motor natürlich auch aus dem Leerlaufsystem bedienen, aber da kommt niGS. Deshalb die Verzögerung
Ach so, dann hat es jemand ausgebaut. An den Unterdruckanschlüssen sind Gummikappen drauf.Wenn du das SLS meinst: Das hatte die R100R in der Classic Version mit EZ 96 sicher, das war nur in den frühen Baujahren der R100R ein aufpreispflichtiges Extra , später dann Serie (wie die Doppelscheibe). Das ist halt ausgebaut worden. Wird häufig gemacht und hat keine Auswirkungen. Was Frank weiter oben meinte: Beim SLS gibt es so Unterdruck-Steuerleitungen für den Schiebebetrieb, die werden an den Vergasern an den kleinen Stutzen angeschlossen, die man auch beim Sync mit Unterdruck-Meßuhren verwendet. Die müssen natürlich beim Ausbau des SLS gasdicht verschlossen werden (schrauben od. Gummikappe). Ich vermute, dass das nicht das Problem ist, an der Stelle warst du ja für die Synchronisation. Außerdem hat es meiner Meinung nach nur geringe Auswirkungen auf das Laufverhalten, wenn da ein wenig Falschluft reinkommt.
Die Dose habe ich sicher 3 mm gedreht. Ob da bei 28.000 km überhaupt schonmal was auseinander war glaube ich nicht, schaue aber mal in die Unterlagen. Der Verkäufer hat mir alle Rechnungen mitgegeben.Das finde ich nach wie vor ungewöhnlich. So riesig ist der Verstellbereich der Hallgeberdose ja auch gar nicht. Und von selbst verstellen tut sich da auch nichts. wie schon geschrieben, das Einzige was mir dazu einfällt, wäre, dass die Markierungen für die Zündung an der Schwungscheibe nicht passen. Das kann passieren, wenn die Schwungscheibe ausgebaut wird, z.B. um den KW-Simmering zu ersetzen und beim Einbau die Schwungscheibe dann nicht in der Ausgangsposition montiert wird. Dann stimmen die Markierungen die man für Ventilspiel und Zündung verwendet gar nicht mehr. Aber wenn man die Schwungscheibe um ein Schraubenloch verdreht einbaut, wäre das ein Fehler von 72 Winkelgrad, dann würde der Motor vermutlich nicht mehr laufen? Hmm. Trotzdem würde ich mal grob verproben, ob bei der OT Markierung im Guckloch der Kolben wirklich im OT steht. Btw: Zum OT noch: Du hast beim Ventile einstellen schon den "richtigen OT" verwendet?
Als ich anfing mit der Fehlersuche, passierte an der rechten Schraube überhaupt nichts und der linke Zylinder lief am schnellsten, wenn ich die Schraube ganz rein gedreht habe. Inzwischen reagiert der Motor sofort auf beiden Seiten korrekt.Ich mach das so, daß ich den Punkt der maximalen Drehzahl suche, dann in Richtung mager verstelle bis zum leichten Drehzahlfall unddann ein kleine wenig, vielleicht eine 1/8 Umdrehung, wieder Richtung fett drehe. Eigentlich genau das Gegenteil von dem was Holger macht. Trotzdem verschluckt sich der 800er nicht, wenn ich aus den genannten Drehzahlen Vollgas gebe. Im Gegenteil, der geht dann schon vorwärts.
Wohne in der Nähe von Zarrentin am Schaalsee. Gruß Jensnochmal zum Leerlaufeinstellen.
Du schreibst 0.75 Umdrehungen
Ich mach das so, dass ich die Stellung such, wo sich die maximale Drehzahl ergibt, und dann 1/8 bis 1/4 Umdr. raus, dass es etwas fetter wird.
Und dann stell ich den Leerlauf auf auf 1000-1100 U/min ein.
Ich könnte mir vorstellen, dass du beim dahin tuckern mit einem unguten Gemisch unterwegs bist. Dann gibst du Gas und im ersten Moment möchte sich der Motor natürlich auch aus dem Leerlaufsystem bedienen, aber da kommt niGS. Deshalb die Verzögerung