HelmutWichmann

Teilnehmer
Gestern durfte ich meine „neue“ alte R100RS erstmals einen Tag lang durch das schöne Münsterland bewegen.

Eine kleiner Wermutstropfen viel mir auf.
Zwischen 70 km/h und 80 km/h schlägt das Lenkrad im Schiebebetrieb.
Besonders stark ist der Effekt, wenn die linke Hand (zwecks Grüßen anderer Kollegen) vom Lenker genommen wird.
Das Handbuch sagt „Lenkkopflager defekt“, dieses ist aber neu und auszuschließen.
Die Reifen selbst sind vom Profil her noch sehr gut.
Aufgrund des Alters werde ich diese aber noch erneuern.

Habt Ihr auch Erfahrungen mit diesem (Shimmy) Effekt sammeln dürfen?
 
Hände am Lenker lassen, alte Hasen spreizen zum Gruß maximal zwei Finger ab.
Ich würde damit anfangen hinten die Federn weiter vorzuspannen, die Gabelfedern ebenso, (Hülsen) und Luftdruck hoch.

Hmm,...RS, da sieht man die Finger nicht, also deutliches Kopfnicken statt Finger abspreizen.

Gruß
Willy
 
Servus,
Hast du mal versucht den Lenkungsdämpfer anders einzustellen? Geht ja sehr einfach während der Fahrt mit dem Handrad am Lenkkopf.
Ändert sich dann was?

Mit meinen beiden RS kann ich in dem Geschwindigkeitsbereich im Schiebebetrieb problemlos freihändig fahren.

Welche Reifen fährst du? Bei meinen neigten die ollen Brückensteine auch zum Lenkerflattern. Die Conti und die Michelin zeugen diese Anwandlungen nicht.

Viel Spaß mit deiner RS

Gruß
Der Indianer
 
"Zwischen 70 km/h und 80 km/h schlägt das Lenkrad im Schiebebetrieb."

Mal das Lenkrad gegen einen Lenker tauschen, vielleicht schlägt sie dann nicht. ;-)
 
Hattest du Lenkerschlagen ("tank slapping") oder Lenkerflattern ("shimmy")? Bei Lenkerschlagen bewegt sich der Lenker mit immenser Kraft fast von Anschlag zu Anschlag, das hält man nicht.

Mit meiner /6 (gleiche Gabel) habe ich Lenkerschlagen (vor langen Jahren) zwei Mal unmittelbar hinter einander erlebt. Es geschah in beiden Fällen beim Anfahren bzw. Beschleunigen und bei ca. 30 bis 40 km/h. Vorsichtiges Verzögern über die Hinterradbremse hatte mich jeweils gerettet. Das Ganze auf der Rückfahrt von einem Treffen, auf der Hinfahrt war alles noch ok.

Ursache 1 (vor Ort behebbar): Falsche Gewichtsverteilung: Zu viel in den Koffern und zu wenig im Tankrucksack. Umpacken half so weit, dass ich auf dem Rest der Strecke nur noch eine leichte Unruhe im Lenker spürte.

Ursache 2: Stark abgefahrener BT45 am Vorderrad (Sägezahnbildung). Beim Ausbau des Rades zeigte sich

Ursache 3: Zerstörte Anschlagsdämpfer in der Gabel: Die eine Klemmfaust stand mehrere cm weiter heraus.

Nach Ersatz des Vorderreifens und einer Gabelrevision :db: war wieder Ruhe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dank für Eure mehr oder weniger kreativen Hinweise.
An der Beladung liegt es nicht.
Egal mit oder ohne Koffer, das Flattern im Lenkrad bleibt.
LKL ist neu - ja, die Vorspannung schaue ich mir an.
Reifen - aktuell ist der ME33 Laser verbaut.
Den kenne und schätze ich noch von früher.
Aber … soeben schaute ich mir die DOT Nr an.
Asche über mein Haupt - 1604 - ich denke, so oder so, der wird zuerst getauscht.
Ich habe mich vom optischen Zustand des Profiles täuschen lassen.

IMG_3997.jpeg
 
Am Lenkungsdämpfer kann es auch nicht lieben.
Unabhängig zur Einstellung, das Flattern bleibt.
Auch wenn bei Einstellung 2 das Flattern leicht minimiert wird.
 
Dämpft der Lenkungsdämpfer denn überhaut noch??:nixw:
Die meisten sind doch wahrscheinlich schon vor 25 Jahren leer gelaufen und nur noch Ballast !!;)
So zumindest bei meiner /6 !!

Viel Glöck bei der Problemfindung !
Gruss , Jörg mit den Pins
 
Vermesse mal Deine Federwege pos/neg vorne/hinten. Womöglich hast Du noch die "tollen" Nivomaten verbaut. 😉 Und dann kommst Du schon ein Stück weiter.