R50R75

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Hallo,
Welche Lenkkopflager verwendet Ihr für die/ 5-Gabel im Schwingenfahrwerk ?

Zum Fahrwerk gehört ein Lager 34x51 mm
Was einem da verkauft wird, hat auch keine Hersteller Bezeichnung

Zur Gabel gehört 28x52 mm (320-28x) 16mm hoch
SKF o. ä. möglich

Vor 40 Jahren habe ich auf Empfehlung die 52er Lager auf 51mm abschleifen lassen.

Vor 12 Jahren hat man mir die 51er Lager verkauft mit Buchsen für innen 28x34.

Diese 51er Lager sind jetzt fällig und ich frage mich, was sinnvoll ist.

Ausser den beiden genannten Möglichkeiten gibt es noch:

Bei 123Kugellager.de Nr 325103
28x51, also passend
Aber nur 11 mm hoch (schwächlich?)
Hersteller unbekannt

Bei 123Kugellager.de Nr 325105
30x51, aber 15mm hoch
Hersteller auch unbekannt
Buchse 28x30 erforderlich

Also große Auswahl, was tun ???

Gruß Norbert
 
Hallo Norbert,

was hindert Dich, wieder die Lager für die Schwinge zu verwenden? Die Buchsen hast Du ja und mit einer Höhe von 12mm passen sie vernünftig in den Lenkkopf.

Sind übrigens gezeichnet mit MCI JAPAN.

Und KI weiss auch was dazu:

"MCI bearings" in Japan often refers to bearings from specific Japanese manufacturers like MBS (MinebeaMitsumi) for high-precision miniature bearings, or suppliers using MCI branding for aftermarket parts (like motorcycle steering kits) sourced from top Japanese makers such as Koyo, NTN, and NSK, indicating quality, though MCI itself isn't a primary global brand but a descriptor or supplier brand for quality Japanese components.
 
Hallo,

es gibt Kegelrollenlager mit 51 mm Außendurchmesser und nur 11 mm Höhe, diese verwende ich. Der Einschlagwinkel der Gabel ist vor dem Einbau zu prüfen. Der 24 l Tank passte dann nicht mehr.

Gruß
Walter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Norbert ich habe Lager in 28x51x11 verbaut. Die Lager sind im Lenkkopflagersatz SSK 200 von einer Kawasaki enthalten. Du musst aber 2 davon kaufen da im Satz nur 1x 28x51x11 drin ist
Gruß Dieter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Lustig,
Kawasaki KE125 war mein erstes Motorrad und KE175 das nächste....
Der Satz ist billiger als das einzelne Lager aus der o.g. Quelle.

Peter: Bisher hatte ich die Lager des Schwingenrahmens drin mit den Buchsen.
Die sind gerade mal 34tkm alt
Es war deutlich Spiel im Lenkkopf.
Nachstellen bis spielfrei bedeutet aber, daß die Lenkung klemmt und ich Schlangenlinien fahre.
Das Phänomen erkläre ich mir mit den "großen " 34er Innenlagern, dass die auf dem Steuerrohr aufsetzen statt weiter rein zu rutschen.
Deswegen die Überlegung anderer Lager mit kleineren Innenteilen.

Gruß Norbert
 
Ich befürchte es sind nicht die Lager.

Gerade bei den Schwingenrahmen sind häufig die Lagersitze im Steuerkopf oval.

Da dann die dünnwandigen Kegelrollenlager rein ist selten eine gute Idee.

Das würde ich erst prüfen, je nach Verzug, kann man ggf. die Schwarz Lösung probieren.

Die Außenringe etwas dünner schleifen und einkleben, das aber dann unbedingt zusammen gespannt
aushärten lassen.

Auch wenn Kegelrollenlager angeboten werden, eigentlich ist die Aufnahme dafür ungeeignet.
 
Guten Morgen Patrick,
Wie kann man den Verzug messen?
Wo kann ich die Lager schleifen lassen?
Gruß Norbert
 
Hallo,
Habe weitere Nachforschungen angestellt:
Der obere Lagersitz ist oval nach vorn und hinten. Wenn ich eine 51er Kugellagerschale reinstecke, klemmt sie rechts und links und kippt nach vorne bzw hinten.
Der untere Lagersitz ist so aufgeweitet, dass die 51er Lagerschale einfach wieder raus fällt.
UND: die Ursache für das Klemmen beim festeren Einstellen ist das dünne /2-Lager. Dadurch klemmt die Gabelbrücke am unteren Lagersitz.

Wenn beide Sitze zu groß sind, scheint es mir sinnvoll, die Sitze auf 52mm "aufzuweiten" und dann die/5-Lager zu nehmen. Die haben einen Absatz am Innenlager, wodurch die Gabelbrücke auf Abstand zum Rahmen kommt.

Wie wurden seinerzeit die Sitze gefertigt? Der tragende Bereich ist nur ca 4-5 mm tief. Der Rest ist eh weiter.

Mit welcher Art Werkzeug kann man die Sitze auf 52mm bringen?
Hat jemand einen 52er Fräser?

Gruß Norbert

20251219_182641.jpg 20251219_162205.jpg
 
Also, auf keinen Fall größer machen, dadurch ist noch weniger Material vorhanden und das was original da ist,
ist eh für Kegelrollenlager untauglich.
(Vergleich mal den Steuerkopf mit denen der /5 Baureihe)

Kegelrollenlager werden nur gerne verkauft, weil sie billig sind. Sie benötigen aber zwingend einen stabilen und passgenauen Lagersitz und zwar über die kompl. Höhe des Außenringes.
Denn so wie Du selber festgestellt hast ist die eigentliche Führung nur ca. 5mm hoch, gerade so das man den sehr
stabilen Lagerring des originalen Kugellager aufnimmt.

Die Garagenlösung, originale Lager etwas im Durchmesser kleiner schleifen und einkleben.

Die Profilösung, den bzw. die Lagersitze wieder auf das originale Maß drücken lassen.

Dafür haben Rahmenrichter gerne spezielle Vorrichtungen.
 
Hm,
Dann brauche ich aber wieder Buchsen für innen 28x34.
Und zumindest unten ein Abstandsstück, das die Gabelbrücke vom Rahmen weg hält.
Gruß Norbert
 
Moin,
Wegen dem Kontakt untere Steuerlageraufnahme/untere Gabelbrücke. Gehört da nicht unter das Kegelrollenlagen eine spezielle Scheibe mit Aufkantung (Schutz gegen Eindringen von Schmutz).
Mal im Teilekatalog, Explosionszeichnung schauen. Die USA Modelle hatten die /5Gabel verbaut.
Wenn das Lager 1mm höher sitzt, dann wirkt sich das auf den Abstand zur unteren Gabelbrücke aus. Ich hoffe, ich hab da keinen Gedankenfehler.
 
Danke für die Idee.
Die Nilisringe gibt es nur für 52er Lager.
Ich weiß auch nicht,ob die so dick sind.
 
Also, auf keinen Fall größer machen, dadurch ist noch weniger Material vorhanden und das was original da ist,
ist eh für Kegelrollenlager untauglich.
(Vergleich mal den Steuerkopf mit denen der /5 Baureihe)

Kegelrollenlager werden nur gerne verkauft, weil sie billig sind. Sie benötigen aber zwingend einen stabilen und passgenauen Lagersitz und zwar über die kompl. Höhe des Außenringes.
Denn so wie Du selber festgestellt hast ist die eigentliche Führung nur ca. 5mm hoch, gerade so das man den sehr
stabilen Lagerring des originalen Kugellager aufnimmt.

Die Garagenlösung, originale Lager etwas im Durchmesser kleiner schleifen und einkleben.

Die Profilösung, den bzw. die Lagersitze wieder auf das originale Maß drücken lassen.

Dafür haben Rahmenrichter gerne spezielle Vorrichtungen.
Patrick meint sowas. Liegt hier gerade.
Da hilft auch kein "formen " mehr, vorn kommt man noch ran hinten überhaupt nicht . Nur zuschweissen und neu bohren und verwenden der Original Rillenlager ist der Weg. Alles Andere ist Bastelkram oder Pfusch.

20251216_173215.jpg
 
Hallo,

bei mir sieht das untere Kegelrollenlager 28x51x11 so aus.

P1120063.JPG
Wenn das Lager noch höher ist, muß es gegen den Dreck von vorn zusätzlich geschützt werden.
Der äußere Lagerring steht dann über den Lagersitz hinaus.

Gruß
Walter
 
Hallo Walter,
Das ist keine/ 5-Gabelbrücke. Deine hat einen höheren Sockel, auf dem das Lager thront. Da kommt der Rahmen dann nicht an die Brücke.
Gruß Norbert
 
Hallo,

es gab noch ein Problem mit der Höhe vom Lenkanschlag zum Rahmen. Mit dem 15 mm hohen Kegelrollenlager wird es schwierig mit dem Lenkanschlag.

P1240040.JPG

Gruß
Walter
 
Moin,
Aus meiner Sicht gibt es zwei Lösungen. Beide habe ich verbaut. Natürlich an zwei verschiedenen Moppeds.

An der unteren Gabelbrücke die Gussanschläge (Bild in #10, 16) mit M5 Gewinde versehen. Eingeschraubt habe ich hier halbierte Silentverschraubungen der Diodenplatte.

Wenn der Reibungsdämpfer der Vollschwingen (US Ausführung), der ersten /5 komplett montiert ist, dann kann am unteren Teil quer zur Fahrtrichtung ein Winkelblech verschraubt werden.
Das ist die Scheibe unter dem unteren Lager

Die Unterlegblechscheibe zum distanzieren des unteren Lagers ( unterer Steuerkopfteil Rahmen/untere Gabelbrücke) kannst du ggf selber anfertigen. Blech in der gewünschten Stärke, anreißen, aussägen (Laubsäge mit Metallblatt z.B.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

kleiner Zwischenbericht:

Entschieden habe ich mich für die Kegelrollen-Lager der Kawasaki Modelle in 28x51x12 mm
Da ist das Außen- und Innenlager deutlich massiver als das der originalen /2-Lager (34x51)



20260114_160413.jpg

Die Lagerschalen sind mit Loctite 638 und Activator Loctite SF7649 eingeklebt.
Für die Aktion mußte der Rahmen auf den Kopf, damit die Brühe nicht rausläuft.
Dadurch sieht mein "Motorrad" jetzt so aus:

20260114_182931.jpg

Und wenn das alles auseinander ist, kommt man natürlich vom 100sten ins 1000ste...
Also wird das alles noch etwas dauern, bis erste Testfahrten folgen können.

Gruß Norbert
 
Hallo Walter,
mein Seitenständer ist an den Motorbolzen befestigt und dadurch jederzeit (de)montierbar.

Seitenstaender.jpg

Aber ich habe die Gelegenheit genutzt und die elenden Hauptständerfedern mal durch was anderes ersetzt, da die derzeit lieferbaren original Federn dauernd brechen.


20260119_160847.jpg

Mal schauen, ob die jetzt besser ihren Dienst tun.

Gruß Norbert
 
Moin Norbert,
so geht es langsam voran.
Zu deinen Hauptständerfedern. Ich habe die originalen Federn aus dem Ersatzteilahndel verbaut. Seit 2017 ohne Probeme. Und der Huptständer wird häufig benutzt. wo brechen deine Federn?
Zu deinem Seitenständer, kannst du bitte ein besseres Bild einstellen. Deine Lösung interessiert mich.
 
Hallo Claus,
Die Ständerfedern baumeln dann so untendrunter:

Den Ständer habe ich vor Zeiten selbst gebaut, da kein anderer zu meiner Auspuff-Krümmer-Kombination passte.
Und ich wollte auch eine größere Ausladung haben, damit das auch auf losem Untergrund mit Gepäck anständig steht.
Früher hatte ich mal den Ständer vom Theo Jeckel. Das stand super.

Gruß Norbert

20260124_150323.jpg 20260124_150905.jpg 20260124_150855.jpg
 
Moin Norbert, danke,

das ist die Achillesferse der Feder, biegebreich, vielleicht auch scharfe Kante, Kerbbruch. soetwas ist mir bis jetzt zum Glück erspart geblieben.
Deine Ständerlösung ist doch eine gute Lösung und umsetztung. Bei mir sitzt der Ständer an der Fussraste, somit bequem im sitzen zu betätigen