Ich bin den optischen Sachse Geber mit gekürztem Kabel und Stecker für Serienzündkabelbaum an der Ignitech gefahren bzw fahre das von Zeit zu Zeit. Absolut unauffällig, keine Störungen.
Und naklar sollte die Abschirmung wieder mit auf Masse gelegt werden. Das hat Jörg schon richtig gemacht.


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Kann der Argumentation von Walter nicht ganz folgen. Je länger die Leitung ist, desto größer ist die Gefahr einer Einschleppung von Störsignalen. Wobei ja gerade bei digitalen Signalen die Gefahr einer Fehlfunktion deutlich geringer ist, als bei analogen Signalen.

Wenn die Abschirmung wieder auf Masse gelegt wird, sollte das o.k. sein. In der Tonstudiotechnik macht man das genau so. Allerdings wird die Masseverbindung nur auf einer Seite der Leitung gemacht. Ansonsten besteht die Gefahr von Brummschleifen. So zumindest meine Erinnerung.
 
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Moin
Hab das eben mal überflogen . Mir fielen 2 Dinge auf : woher weisst du nach dem einstellen des Gemisches wie weit die Schraube rausgedreht ist ? Du schreibst da was von 0,82 Umdrehungen . Scheinst auch Wert darauf zu legen daß dieser Wert rechts und links möglichst gleich ist . Das ist aber nicht Sinn der Übung . Hast du einen Winkelmesser an den Schräubchen ?
2. Punkt - hast du das Ventilspiel mal eingestellt ?

Grüsse , Ralf
Moin Ralf,

danke für die Rückmeldung. Die Umdrehungen der Schrauben habe ich mir von der Grundeinstellung abgeleitet. Also zunächst ganz rein und dann wieder eine Umdrehung aus. Dann eine Viertelumdrehung wieder rein (entspricht ~ 0,75). Dann von dort nochmal ein Sechzehntel rausgedreht (entspricht ~ 0,82). Du hast natürlich recht, dass Umdrehungsangaben wie 0,81 in der Praxis Quatsch sind, weil ich so genau garnicht drehen kann. Es sollte eher verdeutlichen das die Schraube dann noch einen Hauch weiter gedreht wurde.

Das Ventilspiel hatte ich auf 0,15 Einlass und 0,2 Auslass eingestellt und immer wieder bei kaltem Motor überprüft. Dort hat sich nichts verändert.

Ich vermute, dass sich bei mir verschiedene Effekte überlagern:

- 650 cmm Boxer-Motor mit leichtem Schwung
- relativ geringe Frühzündung mit 5 Grad bis 1000 Umdrehungen
- ab 1000 Umdrehungen steil ansteigende Frühzündungskurve
- vermutlich minimal zu weit geöffnete Drosselklappen um die geringe Frühzündung im Leerlauf zu kompensieren
-> dadurch Überlagerung von Übergangsbohrungen und Leerlaufgemisch-Schraube
-> dadurch leicht zu fette Gemischeinstellung
-> in Kombination mit der Frühzündungrampe je nach Länge des vorherigen Schiebebetriebs und Auskuppeldrehzahl immer unterschiedliches Abtourverhalten von Hängenbleiben und leichtem Sägen bei 1200 Umdrehungen bis hin zum Ausgehen des Motors

Ich erhoffe mir durch die Ignitech folgende Verbesserungen:

- 7 Grad Frühzündung im Leerlauf und dadurch effektivere Verbrennung mit leichter Drehzahlsteigerung
-> dadurch kann ich die Drosselklappen minimal weiter schließen und den Effekt der Übergangsbohrungen mindern und dadurch die Drehzahl wieder absenken
-> dadurch verbesserte Reaktion auf die Gemischschrauben
- Beginn der Frühzündungsrampe erst ab 1200 Umdrehungen
-> dadurch stabileres Plateau für den Leerlauf

Ob meine theoretischen Überlegungen aufgehen wird sich zeigen müssen.

Ich bin den optischen Sachse Geber mit gekürztem Kabel und Stecker für Serienzündkabelbaum an der Ignitech gefahren bzw fahre das von Zeit zu Zeit. Absolut unauffällig, keine Störungen.
Und naklar sollte die Abschirmung wieder mit auf Masse gelegt werden. Das hat Jörg schon richtig gemacht.


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Daran habe ich mich orientiert. Das originale Kabel war so ausgeführt, dass unterhalb des Schrumpfschlauches die Abschirmung mit der braunen Litze für Masse verbunden war. Dies kann man erst sehen wenn man den Schrumpfschlauch entfernt. Aus dem Schrumpfschlauch kamen lediglich die drei Litzen (weiß, gelb und braun) heraus. Ich habe bei mir die Schirmung verdrillt und mit der braunen Litze zusammen vercrimpt. Das ganze wurde dann wieder mit Schrumpfschlauch überzogen. Der Bereich nach dem Stecker bis zur Ignitech ist nicht geschirmt. Diesen Bereich habe ich bewusst möglichst kurz gehalten und verbaue die Ignitech weit hinten am Rahmen mit möglichst großer Entfernung zu der Zündspule und den Kabeln.

Kann der Argumentation von Walter nicht ganz folgen. Je länger die Leitung ist, desto größer ist die Gefahr einer Einschleppung von Störsignalen. Wobei ja gerade bei digitalen Signalen die Gefahr einer Fehlfunktion deutlich geringer ist, als bei analogen Signalen.

Wenn die Abschirmung wieder auf Masse gelegt wird, sollte das o.k. sein. In der Tonstudiotechnik macht man das genau so. Allerdings wird die Masseverbindung nur auf einer Seite der Leitung gemacht. Ansonsten besteht die Gefahr von Brummschleifen. So zumindest meine Erinnerung.
Ich habe die Abschirmung und Masse am "Steckerende" so verbunden wie ich es vorgefunden habe. Ob die Abschirmung auch am "Pickup"-Ende mit Masse verbunden ist, kann ich nicht sagen, da dieses Ende mit Schrumpfschlauch überdeckt ist und nur die drei Litzen herausgeführt werden.

Viele Grüße
Jörn