Zwischengas macht aber auch Eindruck, Oder?Zwischengas und auch Zwischenkuppeln sind doch so alt wie es Getriebe im Fhz. gibt. M.M.n. und so wie fahren gelernt habe, gehört Zwischengas zum Runterschalten dazu.
Und warum sind die Getriebe vom Eckhard und von mir 10 bzw. 20 TKM beschwerdefrei gelaufen und das Hakeln beim Runterschalten ist erst danach aufgetreten?
An die Theorie mit dem "falschen" Leerlaufschalter bzw. mit dem "zu dicken" Dichtring kann ich nicht so recht glauben...
Grüße
Marcus

Vielleicht mal wegen Undichtheit noch mal zu fest nachgezogen?Fritz,
das sind Alu-Dichtringe. Da setzt sich nach der Montage nichts mehr.
Grüße
Marcus


Kann ich so bestätigen. Nachdem das Getriebe meiner R100TIC korrekt überholt und dabei - erstmals - richtig ausdistanziert wurde, was es vorbei mit dem Gehakele.Ich zitiere aus dem /7-WHB, das in der DB liegt.
Seite 234, Fehlersuche am Getriebe:
"Schwergängige Schaltung bei Schiebebetrieb --> Getriebewellen wandern --> neu ausdistanzieren"

Prüfe zunächst den Kupplungszug auf Leichtgängigkeit!![]()
Bei meinem Getriebe zeigen sich die gleichen Symptome.
Und nicht nur sporadisch, sondern inzwischen schon öfter.
Wie Marcus schreibt, lies es sich bis ca 10.000 km nach der Reparatur völlig problemlos schalten.
Dann fing es an zu haken.
Viele Grüße
Eckhard




eine direkte Antwort zum Posting #41 verkneif ich mir - nur so viel:
Wenn die Motorräder aller Mitglieder hier im Forum so gut gewartet wären wie meins, hätten wir nur maximal 5 % der Probleme, die hier behandelt werden.


...Hauptsächlich wenn ich schon länger unterwegs bin, also wenn gut warm/heiß.
Klaus![]()



Haben die "Grünen" dazu keine Idee oder fällt das unter Betriebsgeheimnis?
Gruß
Klaus![]()
Hallo,
sieh dir mal auf YouTube das Video von Chris Harris an: "BMW - Clutch / Transmission Spline Failure Explained".
Genau das war's bei meiner GS. Staburags aufgetragen und meine GS schaltet wieder "wie geschmiert".
Ich hoffe, ich könnte Dir weiterhelfen.
Viele Grüße
Peter

Also so richtig einen Reim darauf kann ich mir auch nicht machen, außer ....
die Kupplung trennt zu gut!
Wie komme ich drauf, in den 80er Jahren hat man mir beigebracht die Zwischenwelle eher etwas zu stramm zu machen, dann steht die Welle schneller und man könne "leiser" schalten.
Von besser sagte keiner was.
Der Gasstoß macht nichts anderes, wie ein kurzzeitiges Beschleunigen der Getriebewellen, je besser die Kupplung trennt desto häftiger muss man Gasgeben.......
Ich halte mich seit mehr als 20 Jahren eigentlich mehr oder weniger an 0,05mm Spiel in der Lagerung, eine Vorspannung auf Lager ist tunlichst zu vermeiden. Es sei denn es wären Kegelrollenlager.
An die Distanzierung mag ich auch nicht recht glauben, die ändert sich nicht.
Es gibt zwar faktoren wie warm kalt und ggf. Druck auf die Ausgangswelle durch die Kardanwelle, das sollte aber keinen Einfluss haben.
Was evtl. ausprobiert werden könnte, falls sich im Schaltautomaten was gesetzt haben könnte, die M6 Schrauben für den Schalthebel 1,5-2 Umdrehungen lösen, mehrmals rauf und runter schalten und wieder anziehen.
Dann auch gern genommen, die linke Schelle vom Krümmer zum Sammler, gerne so gedreht das man gut ran kommt, aber gerne auch den Weg des Schalthebels begrenzt.
Die Wellen auf denen die Schaltgabeln laufen also auch die Schaltgabeln innen werden fürs leichtere gleiten von mir bearbeitet, das kleine Lager ist obligatorisch.
Durch das kleine Lager im Schaltautomat muss man sich erst an ein neues Schalten gewöhnen, das geht in der Regel sehr schnell.
Schaltet Ihr zu langsam?
Einen habe ich noch, ist mir aber kürzlich auch zum ersten mal unter gekommen.
Die Bauteile des Schaltautomaten sind nur in dem Alu-Druckgussstück gelagert. Ich habe da in der Vergangenheit dem Automaten wenig beachtung geschenkt, bis ich jetzt mal einen in der Hand hatte, der in allen Wellenbohrungen unheimlich viel Spiel hatte. Da war schalten eher Glücksache.


Also so richtig einen Reim darauf kann ich mir auch nicht machen, außer ....
die Kupplung trennt zu gut!
Wie komme ich drauf, in den 80er Jahren hat man mir beigebracht die Zwischenwelle eher etwas zu stramm zu machen, dann steht die Welle schneller und man könne "leiser" schalten.
Von besser sagte keiner was.
Der Gasstoß macht nichts anderes, wie ein kurzzeitiges Beschleunigen der Getriebewellen, je besser die Kupplung trennt desto häftiger muss man Gasgeben.......
nen Abend,
Zwischengas und auch Zwischenkuppeln sind doch so alt wie es Getriebe im Fhz. gibt. M.M.n. und so wie fahren gelernt habe, gehört Zwischengas zum Runterschalten dazu. Freilich gehts auch ohne, mit entsprechender Übung und auch Verständnis was sich da so im Antriebsstrang tut, klappt das sogar inzwischen bei mir. Aus alter Gewohnheit gebe ich trotzdem noch Zwischengas beim Runterschalten, dass rupft dann nicht so beim Wiedereinkuppeln, der Motor hat dann eine höhere Drehzahl, will sagen, die Drehzahlen an der Kupplung liegen wesentlich näher beieinander. Besser oder schlechter schalten lässt sich das Getriebe deswegen nicht. .....
....
Wenn ich beim Runterschalten Gas gebe hebe ich diese leichte Verkantung auf.
So meine Theorie !
Klärt mich auf wenn ich daneben liege, ich lerne gerne dazu!!
Gruß
Kai

