... Eine sehr tief entladene Batterie hat einen sehr geringen Innenwiderstand. Wenn daran ein "BOOOOOOSTER" mit extrem hoher Stromabgabe angeklemmt wird, kann die Fahrzeugbatterie durch einen zu hohen Ladestrom beschädigt werden, bevor du noch den Anlasser drücken kannst. Im Prinzip ist das ein elektrischer Kurzschluss, bei dem in der Batterie sehr viel Wärme entsteht. ...
Genau das Gegenteil ist der Fall. Eine entladene und erst recht eine teifentladene hat einen hohen Innenwiderstand.

Insofern fehlt Deinem Erklärungsversuch die technische Grundlage
 
Mein Booster reagiert überhaupt nicht bei tiefentladenem Akku, wenn die klemmen direkt am Akku angeklemmt sind, was laut Bedienungsanleitung auch gar nicht soll.
Ich klemme Minus immer an Rahmen/Motormasse und stelle bei totem Akku auf "Turboboost" und der Booster fungiert dann kurz als Akkuersatz, selbst ganz ohne Akku.
 
Genau das Gegenteil ist der Fall. Eine entladene und erst recht eine teifentladene hat einen hohen Innenwiderstand.

Insofern fehlt Deinem Erklärungsversuch die technische Grundlage
Der Effekt ist wie beschrieben. Bei entladener Batterie fließt bei gegebener Ladespannung ein sehr viel höherer Strom als bei geladener Batterie. Wenn du stattdessen einen sachdienlichen Beitrag liefern würdest, wäre allen geholfen.
 
Ich finde es nicht schlimm, wenn man mal daneben liegt, Frank.
Es würde Dir dann gut zu Gesicht stehen, dies dann auch richtigzustellen.
Alleine hinzuweisen auf "im Ergebnis stimmt's aber" wirkt ein wenig rechthaberisch.

Im Übrigen kann ich Deine letzte Aussage nicht bestätigen.
Eine entladene Batterie kann durchaus mit einem Startbooster überbrückt werden, um den Anlasser betätigen zu können.
Da passiert nichts Schlimmes. Jedenfalls dürfte die entladene Batterie nicht soviel mehr an Strom ziehen, dass der Booster (oder die Batterie) Schaden nimmt. Das mag bei komplett tiefentladenen Batterien anders sein, ist dann aber auch egal - die sind halt kaputt.

Been there - done that. Gerade noch vor einer Woche beim Auto (3l-Diesel), dessen Batterie, nachträglich gemessen, lediglich 17% Kapazität aufwies, den Anlasser nicht starten konnte und der Booster problemlos half.

Das Gleiche vor 2 Jahren bei einer Gelbatterie im Motorrad.
Ebenso nach vielen, vielen Startversuchen einer verbauten kleinen LiFePo im Motorrad. Jedes mal half der Booster problemlos.
 
Wie kommen wir denn nun auf Bleiakku, wenn der thread um Li-Ion gin?

Zusammenfassend kann man mE feststellen, dass die Batterie im Motorrad egal ist. Die Powerboxen zur Starthilfe haben Sicherungsschaltungen eingebaut, die Verpolung, Tiefentladung und zu hohe Stromabgabe (zur Eigensicherung) erkennen. Da kann man mit modernen Geräten nix falsch machen.