r80 vibriert im fünften gang bei tempo 80, 90 sehr stark
ist das nicht genau der Übergangsbereich, in dem die Düsennadel vom zylindrischen in den konischen übergeht??

bin da mal zufällig drauf gestossen, als ich versehentlich eine DN "nicht" mit der Schraube fixiert hatte. Das läuft bis 80 ganz normal, und dann fängts an so richtig zu schütteln und zu sprotzen . . . .

Der perfekte Motor hätte also auf beiden Seiten das absolut gleich grosse Brennräume, somit das rechts und links das identische Ansaugvakuum, das hebt die Unterdruckkolben der Vergaser, die mit vollkommen identische Federn mit 0.00% Federkraftabweichung arbeiten, absolut zeitgleich an, und der völlig gleiche Ringspalt zwischen Nadeldüse und Düsennadel würde in diesem Übergangsbereich einen geschmeidigen, kraftvollen Rundlauf bei 3000 Umin erzeugen.
Wir wissen, dass dieser Idealzustand wohl kaum zu erreichen ist

- ich lasse mich da aber gerne korrigieren, ich nehme an dass gerade Rennmotoren in diese Richtung aufgearbeitet werden. Vielleicht schreibt da ja einer mal seine Erfahrungen.
genug geschwätzt, hier meine Theorie zum Thema Vibrationen bei 3000:
bei Heusler haben wir gelernt, wie subtil sich kleinste Bedüsungsänderungen auf den Motorlauf auswirken können - ich behaupte, dass im Teillastbereich, genauer gesagt im Übergang zylindrisch zu konisch geringe Toleranzen, Asymetrien ergeben, wo ein Vergaser schon im konischen Bereich ist, während der andere noch zylindrisch hinterherhinkt. Eine Seite fetter, die andere magerer als noch kurz zuvor, und für diesen Moment schüttelt es dann. Könnte das so sein??
Gruss
Matthias