Diderino

Teilnehmer
Hallo,
ich bin auf der Suche nach progressiven Gabelfedern für eine R80 GS welche einen 43 Liter Tank bekommt.
Ich habe schon die Suche bemüht, aber nicht die Antworten erhalten, welche ich gerne hätte.

soweit ich herausgefunden habe gibt es drei Gabelfedernhersteller zum nachrüsten, Wirth, Wilbers und Prom... .

Was ist der Unterschied? Kann ich zu den günstigen Wirth Federn ohne Bedenken greifen oder doch lieber Wilbers für 140€?

Vielen Dank und viele Grüße,
Thomas
 
Hi Thomas,

ein - wenn nicht das - Problem könnte sein, dass Du kaum einen
finden wirst, der Deinen Fahrstil pflegt, Dein Gewicht hat und
auch noch alle drei genannten Federn mit dem für Dich passenden
Gabelöl gefahren hat...

Die Frage steht für mich auch im Raum, welche Aussage Du zu den
Federn haben magst!?!? :nixw: Weicher? Härter? Etwas länger / kürzer?

Selbst ERFAHRungen sammeln dürfte der schnellste Weg zum Erfolg sein.

Eine informative Seite, die sich mit der Gabel Deiner Q befasst, findet man hier:

http://www.zeebulon.de/Mot/bmw_aenderungen.htm#Kartuschen_2011
 
Da der Tank ja wohl auch nicht immer im vollen Zustand gefahren wird, würde ich erstmal damit beginnen die Federn vorzuspannen.
Ich hab meiner GS, allerdings mit Serientank, Manieren beigebracht, indem ich leicht die Federvorspannung erhöht habe und recht dünne Öle fahre.
Ich glaube nicht, daß es bei dir viel mehr Aufwand bedarf.

Gruß Martin
 
Informativ ist die Seite schon, ob da alles so nachvollziehbar ist möchte ich bezweifeln.....................aber ich habe ja auch nicht eine solche Seite und auch keine Ahnung!

Nachvollziehbar... nuja... spiegelt halt die Erfahrungen des Erstellers
wieder. Zumindest aber zeigt die Seite auf, dass das Thema nicht
so trivial ist, wie sich das der eine oder andere vorstellt oder wünscht.
 
Hallo,
danke Martin für den Tipp.
Aber ich glaube progressive Federn möchte ich trotzdem verbauen.
Mich interessiert der Unterschied zu den jeweiligen Herstellern.
Mal ganz blöd gefragt, sind die einen viel schwerer oder oder oder

Klar wäre es am Besten alle zu kaufen und durchzuprobieren.
Meine Hoffnung war, dass das schon jemand gemacht hat :-)

Viele Grüße,
Thomas
 
Hi Thomas,

ein - wenn nicht das - Problem könnte sein, dass Du kaum einen
finden wirst, der Deinen Fahrstil pflegt, Dein Gewicht hat und
auch noch alle drei genannten Federn mit dem für Dich passenden
Gabelöl gefahren hat...

Die Frage steht für mich auch im Raum, welche Aussage Du zu den
Federn haben magst!?!? :nixw: Weicher? Härter? Etwas länger / kürzer?

Selbst ERFAHRungen sammeln dürfte der schnellste Weg zum Erfolg sein.

dass das Thema nicht
so trivial ist, wie sich das der eine oder andere vorstellt oder wünscht.

Tach zusammen,
das sehe ich genauso, wie Jörge. Selbst wenn schon jemand einen Vergleich gezogen hat so spielen hier die subjektiven Eindrücke eine sehr große Rolle. Was ist hart, was ist weich, das beurteilt jeder anders.

Ich würde mir die Funktionsweise der Gabel klar machen und welche Komponenten ich wie beeinflussen kann
Dann würde ich die Gabel erstmal in einen optimalen Funktions und Pflegezustand bringen. So das ich weiß wie der Grund/Ausgangs zustand ist.
Probefahren um herauszubekommen was mich stört oder mir gefällt.
Jetzt kommt der spannende Teil das herum experimentieren z.B. mit dem Öl. Auch würde ich immer nur eine Komponente ändern, damit ich weiß ob ich das erreicht habe was ich möchte.
Und ganz wichtig ein Protokoll führen damit man sich erinnern kann.

M.Mn. ist es nicht damit getan einfach die Gabelfedern zu tauschen, man sollte sich schon mit der Fahrwerksgeometrie auskennen. Siehe Jörges Kommentar zur Trivialität des Themas.

Wünsche viel Erfolg.
 
Hallo, ich hatte in meiner '88 GS (26L Tank) bisher Wirth, WP für Standard GS und jetzt Promoto für GS P.D.

Wirth: Vorspannhülsen mussten gekürzt werden, trotzdem hart und bockig, besser mit schwerem TR, gut auf Autobahn. (verkauft)

WP: Länge wie Originalfeder mit Vorspannhülse, insgesamt zu weich, zu großer Negativfederweg. (zurück gegeben)

Promoto: Ohne Vorspanhülse, mit 20mm kleinerer Luftkammer bisher die beste Abstimmung.

Bei Wirth würde ich unbedingt prüfen, wie groß der freie Federweg ist. Gesamtlänge - Blocklänge darf nicht kleiner als der nominale Federweg sein. Bei meinen Federn war das noch so. Aufgrund der enorm hohen Federrate sind die Federn nie auf Block gegangen - trotzdem ist das Mist. Heute bietet Wirth m.W. zweierlei Federn an.

Heute würde ich kein großes Theater mehr mit den Federn machen, sondern die Serienfedern etwas mehr vorspannen und den Ölstand anheben. BMW hat für die P.D. auch nur längere Hülsen eingebaut. Möglicherweise ist das aber für deinen Umbau keine Option mehr. Mit dem Abstand von 9 Jahren: Stärker vorgespannte Serienfedern haben es nicht gebracht. Promoto mit angepasster Druckstufendämpfung (2,5er Öl links) ist meine Lösung.

Edit meint, dass ich endlich das Bild der Original BMW Gabelfeder hochladen soll:
Originalfeder_100%.jpg
Ich hoffe man erkennt die progressive Wicklung. Rechts ist in der Gabel oben unten.

/Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
vielen Dank. Jetzt bin ich um einiges schlauer und kann mir mehr Gedanken machen.

Viele Grüße
Thomas
 
Hallo,
Was würdet ihr mir für meine RT empfehlen. Die Serienfedern sollen ja nicht so toll sein,weil sie ja die gleichen Federn hat wie die Unverkleidete besitzt.
Soll eben nur etwas straffer sein.
Gruß Bernd
 
Ich fahre die progressiven Federn von YSS mit einem 7,5er Öl und bin für meinen Fahrstil voll zufrieden mit der Gabel wie sie jetzt ist. Ist eine 81er R100RS - allerdings ohne Verkleidung.

Gruß
der Indianer
 
Hi bernd
Fahre in meinen Motorrädern vorne Wilbers gabelfedern mit passenden Gabelöl.
War bzw ist immer eine deutliche Verbesserung gewesen,Yss und anderes kann ich nicht beurteilen.
Gruß Torsten
 
Es wird immer wieder von Fahrwerksverbesserung durch progressive Federn gesprochen.
Das ist eine wenig sinnige Aussage, da auch die serienmäßig verbauten Federn progressiv gewickelt sind.
Nach meinen Erfahrungen sind viele Nachrüstfedern zu hart für den normalen Straßeneinsatz, daher intensiv
hinterfragen beim Lieferanten.
 
Das Öl ist Teil der Dämpfung, aber nicht der Federung.
Je nach Konstruktion der Gabel sorgt ein dickeres Öl aber auch für ein geringeres Einfedern.
 
... , da auch die serienmäßig verbauten Federn progressiv gewickelt sind....

Moin, also ich hatte gerade die Serien-Federn der 38,5er Monolever-Telegabel (R 65/80/100) zum Überarbeiten auf der Werkbank.

Die haben über die gesamte Länge den gleichen Durchmesser, die gleiche Drahtstärke und die gleiche Windungszahl; alle drei möglichen "Progressiv"-Faktoren nicht vorhanden.

Kann man das nicht auch über das Gabelöl steuern?

Das Öl ist Teil der Dämpfung, aber nicht der Federung.

Nicht über die Sorte/Viscosität wohl aber indirekt über die Ölmenge weil die das verbleibende Luftvolumen beeinflusst; und diese Luft stellt ja eine Art Gasfeder dar. Beispielsweise haben alle Gabeln der obigen Monolevermodelle die gleiche Feder drin. Die Anpassung an die nicht unerheblich höhere Vorderradlast der verkleideten RS- und RT-Modelle gegenüber den "Nackten" erfolgt ausschließlich über die Erhöhung der Gabelölfüllmenge um 20 cm³ (320 vs. 300).
 
Kann man das nicht auch über das Gabelöl steuern?
Grüße
Über das Gabelöl kannst Du steuern, wie sensibel die Gabel einfedert - das nennt man Druckstufendämpfung. Da das gleich Öl aber auch die Ausfederbewegung (Zugstufe) steuert, schränkt das die Wahlfreiheit ein.

Lt Verwendungsliste (Teilenummer 31427652283) des hier angebotenen Öls , macht sich BMW um optimal angepasstes Gabelöl aber eher weniger Gedanken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gabel ist eine 82 iger.
BMW hatte früher für die Rt+RS einen Zwischenring verbaut
18Zwischenring209/198005/198131421241737
Danach nicht mehr. Also dürfte das Gewicht der Verkleidung unerheblich gewesen sein.
Ich hatte einen Zeitlang Gabelfedren von WP drin. Die sind etwas härter und lassen sich besser fahren.
Zur Zeit spiele ich mit
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rum.
Ansonsten würde ich Silikolen 2,5 Gabelöl und die originalen Feder wieder nehmen.
Manfred