Das kommt darauf an, wie viel du geschliffen hast.
Ging es nur um kleine Kratzer, reicht die Härte im Material.
Ist es mehr, kommt zunächst die frage, ob die Kontur überhaupt noch stimmt.
Sind die nicht "angelassen " ? Ich weiß aber nicht was das bedeutet, weil ich nur Elektriker bin.
jedoch sind nur die ab /5 angelassen.
Die Kontur ist R=12 bei Rollenboxern glaube ich.
vg Michael
Ich geh davon aus, dass die Hebel im Bereich der "Nase" glühend gemacht werden und dann in Öl/Wasser abgeschreckt werden.
Danach folgt das Anlassen um eine gewissen "Zähigkeit" herzustellen.
Die Kipphebelarme haben eine Härteschicht von ca. 03mm.
Hat sich Pitting gebildet ist die Härteschicht aufgebrochen.
Dann ist mit nachschleifen nicht mehr viel zu machen.
Laserschweißen hat den Vorteil das es fast ewig hält.
Für das Lasern+nachschleifen habe ich 45€ gezahlt.
wenn du gute Erfahrungen gemacht hast, kannst du m.E. auch ein bisschen Werbung machen und die Adresse nennen.
Soo verbreitet ist das Laserschweißen als Reparaturmethode ja nicht.
In der Oldtimerpresse waren in letzter Zeit mehrere recht ausführlich Berichte, was für tolle Möglichkeiten sich damit bei Oldtimermotoren und Getrieben ergeben. Bei einem entsprechenden Schweißzuschlagstoff kann anscheinend auch bei ursprünglich gehärteten Teilen eine ausreichend harte und stabile Schicht aufgetragen werden, die nicht mehr gehärtet werden muss.
Aufpanzern machen die doch bei Landmaschinen. Am Pflug oder den Zinken.
Kommst Du an die 65 HRC beim aufpanzern dran?
Wie sieht es mit der Gefügeumwandlung beim schweißen aus?