Haludry

Teilnehmer
Moin,
ich schicke meine R 50 das erste Mal in den Winterschlaf.
So langsam laufen die Vorbereitungen an.

Was sollte man bei der Mobilitätserhaltung berücksichtigen.
Vielleich auch, wenn man sie bei schönem Winterwetter -ohne Salz- aufwecken möchte?

Stellt ihr die Maschinen mit vollem Tank ab und füllt ihr eventuell ein Additiv gegen das Verharzen vom Sprit ein (insbesondere bei den Vergasermotoren)?
Wie behandelt ihr die Chrom- und Aluteile?

Lasst euren Erfahrungen "freien Lauf"!

Gute Fahrt
Hannes
 
Ich mache nur den Tank voll mit Super+ und leere die Schwimmerkammern. Dann klemme ich die Batterie ab (-).

Gruß aus PAF
Gerd
 
Tank leer machen, Batterie abklemmen, fettich. Putzen nach Bedarf, ist schließlich ein Fahrzeug und kein Putzzeug. ;)
 
Moin Hannes,

Winterschlaf kannten meine Motorräder zuletzt vor gut 30 Jahren, als ich noch abmeldete. Seitdem mache ich auch im Winter an schönen Tagen bei Temperaturen über Null und trockenen Straßen gern mal kleine Ausfahrten im Nahbereich.
Die Batterie und eventuelle Verschmutzungen nach der Fahrt sollte man dabei aber im Blick haben.

Gruß
Carsten
 
Ist doch alle Jahre immer wieder das gleiche Thema zu dieser Jahreszeit. :pfeif:
Eigentlich sinnlos hier zu fragen, das macht doch jeder anders und zum Schluss weiß der Fragende dann erst nicht was "richtig" oder "falsch" ist. ;)

Ich mache wie ich denke was am besten ist. :D


Gib mal in die Suchfunktion "Tank leer oder voll über Winter" da es gibt bis zum Abend zu lesen. :do:
 
Zuletzt bearbeitet:
Seit 35 Jahren

Tank voll mit Aral Ultimate-> da ist kein Bioanteil drin, der was verharzen kann.
Luftdruck auf 3.3bar erhöhen-> dann muss ich bei Bedarf nur was ablasen.
Batterie wrid ausgebaut und im Keller gelagert.

Micha
 
Ist doch alle Jahre immer wieder das gleiche Thema zu dieser Jahreszeit. :pfeif:
Eigentlich sinnlos hier zu fragen, das macht doch jeder anders und zum Schluss weiß der Fragende dann erst nicht was "richtig" oder "falsch" ist. ;)

Ich mache wie ich denke was am besten ist. :D
Ja klar, aber Hannes ist doch neu bei uns im Forum.
Wenn du den Link zur letzten diesbezüglichen Diskussion gerade zur Hand hast, dann poste ihn doch bitte.
 
Im Vergaser, bist du ein Vergaser????😁😁
Ich manchmal.....:D....ganz leise.

Achso,...Winter.
Die /6 und die Four fahre ich im Winter nicht, darum müssen sie nicht betriebsbereit sein.
1:80 V Power mit Zweitaktöl in den Tank, damit kurz laufen lassen, Hähne zu bis sie aus gehen.
Die Akkus bleiben abgeklemmt drin, werden alle 8 Wochen mal nachgeladen.
Putzen muss ich nicht weil ich sie praktisch nie richtig dreckig mache.
Irgendwas einfetten auch nicht weil sie trocken stehen.

Gruß
Willy
 
Zuletzt bearbeitet:
Um chemische Reaktionen zu vergleichen sollten die Bedingungen gleich sein . Also entweder ne Flasche Benzin neben deinen Whisky , oder nen Tank voll Whisky neben dein Moped . Suchs dir aus
 
Ok . Ich für meinen Teil lasse alles Benzinähnliche ab . Komplett .Auch Vergaser leer . Weil bei mir ein Moped oder Auto auch schon mal länger steht . Unbeabsichtigt . Und den Geruch von Essig im Tank hasse ich .

Ralf
 
Vielleicht sollte man auch unterscheiden, ob das Motorrad wirklich für mehrere Monate still gelegt wird, oder ob man es noch ab und zu fahren möchte.

Früher hatte ich manchmal das Motorrad abgemeldet. Dann habe ich den Tank randvoll gemacht, damit er weniger "atmet" und dadurch weniger Luftfeuchtigkeit zieht. Die Schwimmerkammern geleert. Einige Spritzer Öl in die Zylinder gegeben und den Motor mehrmals durchgedreht, Kerzen wieder rein. Die Batterie habe ich nicht abgeklemmt. Die G/S hat keine stillen Verbraucher.

Heute fahre ich bei Salzfreiheit im Winter. Den Tank halte ich recht voll. Die Schwimmerkammern leere ich, zumindest größtenteils, indem ich nach einer Tour etwa 500 m vor der Heimstatt den Benzin schließe.

Ob ein trockner Tank bei Stilllegung nur über einen Winter besser ist, kann ich nicht beurteilen. Bei mir ist noch nie Benzin umgekippt. Bei einer Stilllegung über Jahre würde ich den Tank leeren. Das war ja aber nicht die Frage von Hannes.
 
Nein , die Frage war es nicht . Bei mir ist halt das Problem daß ich vorher nicht weiß wie lang die Stilllegung anhalten wird , weil ich nie weiß welches neue Spielzeug eventuell im Frühjahr den Platz einnimmt . Leuten denen es ähnlich gehen könnte würd ich raten alles leer zu machen . Man denkt irgendwann nicht mehr dran . Und ich hatte schon reichlich stinkenden Sprit in meiner Laufbahn .

Ralf
 
... Bei einer Stilllegung über Jahre würde ich den Tank leeren. Das war ja aber nicht die Frage von Hannes.

Nein , die Frage war es nicht . ...
Hallo Ralf, das sollte keinesfalls eine Kritik an Deinen Sätzen sein, sondern war ausschließlich auf meine Ausführung bezogen.

Allerdings schaden solche zusätzlichen Empfehlungen und Erfahrungen, wie von Dir angeführt, ja nicht. Vielleicht kommt man ja selbst in die Situation, ein Motorrad für längere Zeit still zu legen. Hinzu kommt ja auch, daß aktuelle Erfahrungen wichtig sind, da sich ja offensichtlich die Eigenschaften des Benzins geändert haben. Was vor über 30 Jahren keine Probleme gemacht hat, gilt teilweise heute nicht mehr.
 
Meine /6 stand, ehe ich sie für mich zuließ, 3 Jahre völlig still in einem Schuppen.

Ich habe Luft auf die Reifen gegeben, sie raus geschoben und, ein Freund der zufällig vorbei kam, wollte mir den Stillstand gar nicht glauben. Akku rein, Benzinhähne auf, Choke und gestartet, nach drei oder vier Umdrehungen der KW lief sie.
Sowas funktioniert also auch, das Cabrio hat Saison 5/10 und wird drei bis viermal gefahren, macht nie Probleme.

Ein Aufsitzmäher stand etliche Jahre und der hat ja nun wirklich die primitivste Zündung und den simpelsten Vergaser den man sich vorstellen kann. Sprit rein, dreimal an der Schnur gezogen und er lief.

Dieses beschriebene leichte Einmotten der Motorräder die den Winter über stehen, gehört für mich zum Hobby dazu.

Gruß
Willy