Moin,
einen rostenden Batteriehalter hatte ich an der R 1100RS. Da er hinter den Plastikverkleidungen nicht sichtbar war habe ich ihn einfach komplett mit Fett eingeschmiert :oberl: : wo Fett ist kann es nicht rosten. Im Grunde genau wie der Effekt vom dünnflüssigen Radglanz - nur hässlich-verlässlicher ;)

Mit den alten Säureklötzen kam es häufig zu Gammel an den Batteriehalterungen. Die modernen Batterien zeichnen sich durch wesentlich weniger Selbstentladung über lange Standzeiten wie .z.B. im Winter und äussere Dichtheit ab. Die Pole blühen nicht mehr weiss von durch Säuredämpfe und Tropfen verursachtem Bleisulfat. Nachladen muss man sie eigentlich nur, wenn sie schon viele Jahre auf dem Buckel haben und die Kapazität schwindet, aber dann sind sie von jetzt auf gleich eh schnell mal hinüber.
Um eine Batterie zu laden muss man sie aber auch nicht unbedingt ausbauen wenn das Möppi über eine Steckdose ( mit fliegender Bajonettsicherung z.B. 10 A ) per Kabel an Batterie+ verfügt.
Sowieso eine sinnvolle Kleinausrüstung auch mit USB-Adapter zum Handy laden unterwegs oder über Nacht, Radio und Licht fürs Zelt, 12 V Lötkolben für E-Reparaturen unterwegs usw.
So eine Steckdose lässt sich unauffällig irgendwo anbringen.
Bei meiner 90/6 habe ich die in das Rohrdreieck des Hilfsrahmens hinten links mit einem Aluwinkelchen montiert. Das funktioniert super seit 1982 :D

Am besten ist - finde ich - den Winter einfach zu ignorieren wo und wann es geht und einfach mal den Hobel aus dem Stall zu holen. Man erspart sich eventuell eine böse Überraschung im Frühling und hat zudem auch noch ein bisschen Fahrspass -sch.. auf kalt :D ....
LG :wink1:
Martin
 
Vielleicht wäre es besser, die Überschrift zu ändern.
Einfach nur in Winterschlaf.
Dann kann man das weiterlaufen lassen.

Hier wäre ja spätestens im Frühjahr 2027 Schluss :D

Dann müsste man für 2027/2028 etc. wieder einen neuen Thread aufmachen :pfeif:

Aber vielleicht kommen in den nächsten Jahren ja noch neue Erkenntnisse dazu :gfreu:

Bei mir persönlich nicht, ich mache seit 45 Jahren nix vor dem Winter.
Hab aber auch noch nie abgemeldet. Fahre einfach, wenn’s passt und Spaß macht.

Was den Sprit angeht, so habe ich zur Corona Zeit, wo ich bei leeren Straßen viel gefahren bin, mehrere 10 L Blechkanister vollgetankt. Super war ja so günstig wie lange nicht. Unter 1,30 Euro/Liter.

Den Inhalt der „vergessenen“ Kanister hab ich Anfang des Jahres noch
zur vollsten Zufriedenheit im Motorrad genutzt ;).

Gruß Wolfgang
 
1. Fahrzeug waschen und trocknen (lassen)
2. Tank randvoll und Liqui Moly Benzinstabilisator rein
3. Motor bis zum Ausgehen mit geschlossenem Benzinhahn laufen lassen (alternativ Schwimmerkammer ab machen und entleeren)
4. Motoröl und Filter wechseln
5. ggf Inspektionsarbeiten durchführen
6. Reifen auf 3 bar aufpumpen
7. Abstellen in trockener Garage
8. Batterie ausbauen und gelegentlich laden
9. Moped mit Staubschutzplane abdecken
10. Warten bis es endlich wieder Frühjahr wird (Saisonkennzeichen)
Du kannst Dir viel Geld sparen, indem Du den Benzinstabilisator weg lässt und Öl und Filter drin lässt.
Benzinstabilisator bringt nichts, außer Geld in die Kasse des Herstellers. Der Sinn könnte ja allenfalls sein, dass die Verdunstung von leicht flüchtigen Bestandteilen verringert wird. Wenn der Tank über den Winter voll war springt der Motor im Frühjahr aber auch ohne den Zusatz problemlos an. Und das Öl verändert sich in der Ölwanne über den Winter auch nicht. Das Gerede von zerfallenden Additiven dient nur dem Umsatz der Ölproduzenten, zumindet wenn man den Motor nicht im reinen Kurzstreckenbetrieb mit vielen Kaltstarts und entsprechendem Kraftstoffeintrag ins Öl betrieben hat. Nur so als Tip...
Viele Grüße
Stephan
 
Du kannst Dir viel Geld sparen, indem Du den Benzinstabilisator weg lässt und Öl und Filter drin lässt.
Benzinstabilisator bringt nichts, außer Geld in die Kasse des Herstellers. Der Sinn könnte ja allenfalls sein, dass die Verdunstung von leicht flüchtigen Bestandteilen verringert wird. Wenn der Tank über den Winter voll war springt der Motor im Frühjahr aber auch ohne den Zusatz problemlos an. Und das Öl verändert sich in der Ölwanne über den Winter auch nicht. Das Gerede von zerfallenden Additiven dient nur dem Umsatz der Ölproduzenten, zumindet wenn man den Motor nicht im reinen Kurzstreckenbetrieb mit vielen Kaltstarts und entsprechendem Kraftstoffeintrag ins Öl betrieben hat. Nur so als Tip...
Viele Grüße
Stephan
Das ist eine Glaubensfrage und die kann man nicht mit Fakten erklären. Gläubige werden Dir erwidern, daß es eine mikrobiologische Zersetzung des Kraftstoffes gibt und man daher ... :rolleyes:.
 
Ich habe neulich meine SR500 an die frische Luft gestellt um sie anzuschmeißen, wie ich es seit ca 9 Jahren immer mal mache. Grund diesmal war eine Wette, nach Vernichtung zahlloser Bierchen, wieviel Kicks sie braucht nach "so langer Standzeit".
Naja, es waren zwei, so wie ich es von ihr gewohnt war.

Der Sprit im Tank ist der den ich vor der Abmeldung vor 9 Jahren getankt hatte.
 
Vielleicht wäre es besser, die Überschrift zu ändern.
Einfach nur in Winterschlaf.
Dann kann man das weiterlaufen lassen.

Hier wäre ja spätestens im Frühjahr 2027 Schluss :D

Dann müsste man für 2027/2028 etc. wieder einen neuen Thread aufmachen :pfeif:

Aber vielleicht kommen in den nächsten Jahren ja noch neue Erkenntnisse dazu :gfreu:

Wolfgang, das wird so oder so eh wieder aufgewärmt und 90% der derzeitigen Protagonisten werden hier wieder zum Schaulaufen antreten .
 
Wolfgang, das wird so oder so eh wieder aufgewärmt und 90% der derzeitigen Protagonisten werden hier wieder zum Schaulaufen antreten .
Ja, die viel machen und viel zu sagen haben,
die etwas weniger als viel machen und sich entsprechend äußern,
die mit Minimalaufwand in den Winter gehen und sich entsprechend kurz fassen können und
die gar nix machen und eigentlich gar nix sagen müssten.

Gruß
Willy
 
Mit altem Sprit steh ich auf Kriegsfuss . Hab grad das Auto eines Bekannten übernommen der seit Jahren in USA lebt und nur sporadisch hier war . Und dann seinen Wagen mal gefahren ist .
Was ich schon häufiger beobachtet hab ist , daß alter stinkender Sprit ( auch verdünnt mit neuem zündwilligem ) an den Einlassventilen "kondensiert " . Bildet eine miese Klebeschicht auf den Schäften . Solang der Motor warm ist kein Problem . Wenn er kalt ist gehts leider soweit daß die Ventile genau nichts mehr machen . Beim aktuellen Motor ein Ventil so fest daß der Kipphebel gebrochen ist , eins verbogen .
Meine Ente hat mir das sparsame auch mal übelgenommen . Abends abgestellt , morgens ein Höllengeklapper . Beide Einlassventile fest . Eingeweicht , gewaschen , eingebaut und alles war wie vorher .
Ich zumindest geh diesem Risiko gern aus dem Weg . Stinkender Sprit - immer sofort komplett raus aus dem Tank .

Grüsse , Ralf
 
Oh nein,
da gehe ich jetzt aber nicht mehr mit.
Das ist eine chemische Reaktion des Treibstoffs.

Das braucht man nicht zu glauben, die Reaktion kommt.
Gleichwohl ist die Wirkung auf verbaute Technik durchaus unterschiedlich.

Gute Fahrt
Hannes
 
Oh nein,
da gehe ich jetzt aber nicht mehr mit.
Das ist eine chemische Reaktion des Treibstoffs.

Das braucht man nicht zu glauben, die Reaktion kommt.
Gleichwohl ist die Wirkung auf verbaute Technik durchaus unterschiedlich.

Gute Fahrt
Hannes
Oh doch, stinkender Sprit sorgt für Ventilabriß! Liest man immer wieder! 😂
 
Vielleicht wäre es besser, die Überschrift zu ändern.
Einfach nur in Winterschlaf.
Dann kann man das weiterlaufen lassen.

Hier wäre ja spätestens im Frühjahr 2027 Schluss :D

Nee, durch das neue Procedere hier im Forum, dass keine alten Freds mehr aufgewärmt werden sollen, muss 2027 dann sowieso ein neuer Fred eröffnet werden, sollte jemand neue Erkenntnisse einzubringen haben.
 
Der Ventilteller will runter und hat Schwung aufgenommen, der Schaft nicht, nun reißt die Massenträgheit am Teller....und "Zack" haben wir die Bescherung.

Gruß
Willy
 
Nee, durch das neue Procedere hier im Forum, dass keine alten Freds mehr aufgewärmt werden sollen, muss 2027 dann sowieso ein neuer Fred eröffnet werden, sollte jemand neue Erkenntnisse einzubringen haben.
Na, das wäre ja zu schaffen, innerhalb eines Jahres noch mal zu posten, wie z.B. letztendlich das Procedere ausgefallen ist und ob es was gebracht hat.

Sehe aber gerade, der Titel wurde angepasst ;). Ist doch gut, so kann man immer wieder Erfahrungen oder Vorlieben schreiben.

Theoretisch kann er so jahrelang weiterlaufen, ähnlich wie die Suche nach einem sanften Motorrad :D

Gruß Wolfgang
 
Hatten wir schon den öligen Lappen im Auspuff gegen Feuchtigkeit in demselben?
Hatte letztlich mal mit Einem gesprochen, der einen Magirus Deutz der 50er nach über 40 Jahren Stillstand angeschmissen hat.
Öl kontrolliert, Diesel von Hand gepumpt, Batterie dran und lief.

Ach so, Radglanz ist auch nur Petroleum mit Duft.
Kann man also billiger haben.
 
Hatten wir schon den öligen Lappen im Auspuff gegen Feuchtigkeit in demselben?
Hatte letztlich mal mit Einem gesprochen, der einen Magirus Deutz der 50er nach über 40 Jahren Stillstand angeschmissen hat.
Öl kontrolliert, Diesel von Hand gepumpt, Batterie dran und lief.

Ach so, Radglanz ist auch nur Petroleum mit Duft.
Kann man also billiger haben.

... wenn das so ist brauche ich kein Radglanz mehr, denn ich habe noch einen grossen Petroleumvorrat für einen Katalyt-Hühnerstallofen.....
LG :wink1:
Martin
 
20l Sprit im Elternhaus. Blechkanister, womöglich BW. Ich schätze 40 Jahre Standzeit in einer Ecke wo ich mich nicht erinnern kann dass man da mal dran kam. Kein Gestank. Neugierig in den Rasenmäher eingefüllt, 2x gezogen, lief.
Hab das Zeug aber doch nicht mehr verwendet, war mir nicht ganz geheuer.
 
20l Sprit im Elternhaus. Blechkanister, womöglich BW. Ich schätze 40 Jahre Standzeit in einer Ecke wo ich mich nicht erinnern kann dass man da mal dran kam. Kein Gestank. Neugierig in den Rasenmäher eingefüllt, 2x gezogen, lief.
Hab das Zeug aber doch nicht mehr verwendet, war mir nicht ganz geheuer.
Zwischenfrage: Gabs vor 40 Jahren schon Sprit mit Bioenthanol? 😎