alfred_nep
Aktiv
Hallo, Kollegen
Heute wurde anläßlich der HU meiner Q ein CO-Wert von 7,5% gemessen.
Eigentlich war ich der Meinung, die Einstellungen wären ok.
Ich habe keinen Zugriff auf einen CO-Tester und deshalb die alternative Methode nach Paralever-Reparaturanleitung benutzt:
Zunächst Drosselklappen auf Gleichlauf eingestellt.
Leerlaufschrauben ganz reingedreht -> 3/4 U rausgedreht -> langsam zugedreht bis Beginn Drehzahlabfall -> 1/8 bis 1/4 rausgedreht.
Ergebnis: linke Leerlaufschraube nahezu 360° offen, rechte Schraube ca. 350°.
(Ich habe an meinem Schraubenzieher eine kleine Gradscheibe)
Vorher gemacht:
- Vergaser vor ca. 4000 km Komplettkur beim Roten Baron
( Düsennadel, Nadeldüse, Nadelstellung wie Serie)
- Ventile korrekt eingestellt
- Zündung abgeblitzt
- Luftfilter geprüft (ca.4000 km. Keine sichtbare Verschmutzung)
- keine Falschluft (mit Startpilot geprüft)
- die Zündkerzen sind seit 2000 km die mit vorgezogener Funkenlage nach Heusler.
Sie sehen irgendwie seltsam aus:
Der Belag auf den Kerzengewinden ist hart, leicht rauh und so dünn, dass er teilweise leicht durchscheinend ist. Er färbt nicht ab. Teile der Masseelektrode sind sogar blank.

Bei beiden Zündkerzen ist der zentrale Isolator zu ca. 2/3 blank. Zu einem Drittel hat er einen schwarzen dünnen Belag, der so glatt ist, dass er wie lackiert wirkt:

Seltsamerweise bei beiden Kerzen an der gleichen Stelle.
Zu Zeiten der "rehbraunen" Kerzenbilder hätte ich gesagt, das sehe viel zu mager aus. Das würde auch dazu passen, dass es beim Gaswegnehmen deutlich in den Auspuff patscht.
Treibt eine zu magere Vergasereinstellung den CO-Wert auch hoch?
Aber wenn wirklich zu mager:
Was mache ich beim Einstellen falsch?
Oder: welchen Einfluss habe ich nicht berücksichtigt?
Viele Grüße
Alfred
Heute wurde anläßlich der HU meiner Q ein CO-Wert von 7,5% gemessen.
Eigentlich war ich der Meinung, die Einstellungen wären ok.
Ich habe keinen Zugriff auf einen CO-Tester und deshalb die alternative Methode nach Paralever-Reparaturanleitung benutzt:
Zunächst Drosselklappen auf Gleichlauf eingestellt.
Leerlaufschrauben ganz reingedreht -> 3/4 U rausgedreht -> langsam zugedreht bis Beginn Drehzahlabfall -> 1/8 bis 1/4 rausgedreht.
Ergebnis: linke Leerlaufschraube nahezu 360° offen, rechte Schraube ca. 350°.
(Ich habe an meinem Schraubenzieher eine kleine Gradscheibe)
Vorher gemacht:
- Vergaser vor ca. 4000 km Komplettkur beim Roten Baron
( Düsennadel, Nadeldüse, Nadelstellung wie Serie)
- Ventile korrekt eingestellt
- Zündung abgeblitzt
- Luftfilter geprüft (ca.4000 km. Keine sichtbare Verschmutzung)
- keine Falschluft (mit Startpilot geprüft)
- die Zündkerzen sind seit 2000 km die mit vorgezogener Funkenlage nach Heusler.
Sie sehen irgendwie seltsam aus:
Der Belag auf den Kerzengewinden ist hart, leicht rauh und so dünn, dass er teilweise leicht durchscheinend ist. Er färbt nicht ab. Teile der Masseelektrode sind sogar blank.

Bei beiden Zündkerzen ist der zentrale Isolator zu ca. 2/3 blank. Zu einem Drittel hat er einen schwarzen dünnen Belag, der so glatt ist, dass er wie lackiert wirkt:

Seltsamerweise bei beiden Kerzen an der gleichen Stelle.
Zu Zeiten der "rehbraunen" Kerzenbilder hätte ich gesagt, das sehe viel zu mager aus. Das würde auch dazu passen, dass es beim Gaswegnehmen deutlich in den Auspuff patscht.
Treibt eine zu magere Vergasereinstellung den CO-Wert auch hoch?
Aber wenn wirklich zu mager:
Was mache ich beim Einstellen falsch?
Oder: welchen Einfluss habe ich nicht berücksichtigt?
Viele Grüße
Alfred

) und da auch mal ein bisschen rumgespielt. 7,5% Vol CO bei warmen Motor ist unrealistisch. Da ist dann entweder auch das Meßgerät kaputt oder der Vergaser / Grundeinstellung so falsch, dass der Motor auch keinen sauberen Leerlauf mehr hat. Mit Einstellwerten, wie sie im Eingangsbeitrag beschrieben sind, bekommt man das nicht hin. 



