Jetzt weiß ich wieder, warum Lackierung immer so kostenintensiv ist. Wenn man den Profi ranläßt. Ansonsten kostet es weniger Geld aber mehr Zeit und Nerven, wenn man so wie immer meint: das wird schon nicht so schwer sein.
Eigentlich sollte mir meine Erfahrung mit dem Thema schon reichen, aber was soll ich sagen: bin manchmal etwas starrsinnig.
Also ich bin jetzt hier:


oder in Worten: das ist der vierte Druck vom Heckteil, jetzt mit fertig konstruierten Blinkerausschnitten und allen versteckten inneren Haltern und Aufnahmen, damit das Teil nicht abfällt, genau da sitzt, wo ich es haben will und ich die vier Lampen ohne Modifikationen einfach reinstecken und anschrauben kann.
Soweit, so schön, nur noch eben die größte Drecksarbeit, Schleifen, Spachteln, Füllern, repeat. 4 Mal, um genau zu sein. Jetzt ist es glatt, keine Linien mehr vom Druck.
Was habe ich gelernt? Sprühspachtel und FIller sind super, Spachtel nur in kleinsten Mengen, hätte ich bloß nicht auf die Videos von den Leuten mit der großen Kelle geguckt. Habe viel zuviel aufgebracht, hinterher sind die eigentlich perfekten Flächen im ....
Jetzt habe ich die letzte Schicht drauf, morgen feinschleifen und dann kommt Lack drauf, ja, aus der Sprühdose, ich will es nochmal wissen.
Schließlich will ich auch Farben ausprobieren und dann jedesmal ein paar hundert zum Lackierer tragen, ääähh, nö!
Also ich hab hab hier Uni Grau, Silber und Reseda Grün, ja genau, die Landwirt-Farbe von Mercedes. In der Reihenfolge sprüh ich das an, wer weiß vielleicht wird das die neue Verlaufslackierung der künftigen R90S?
Lasst Euch überraschen...





