Andere Q, andere Fragen

Moin,

frag doch mal in Niedernjesa, ob es da eine Richtplatte gibt. Oder bei dem Mechaniker vom letzten Mal. Da haste sicher noch einen gut.

Draufstellen. Muß plan aufliegen = darf nicht wackeln. Steuerrohr muß rechtwinklig zur Brücke stehen. Meist ist letzteres aber nicht das Problem, sondern die Brücke selbst.
 
Kann mir zwar nicht vorstellen, dass das sehr genau ist, aber immerhin ein guter Ansatz, das probier ich gleich mal, danke für den Tipp.

Ansonsten das Übliche...
Ebene Fläche, möglichst Maschinentisch, auflegen festspannen....
Auf plane Auflage achten, Messpunkte markieren, messen, vergleichen, Winkel ausrechnen, wieder vergleichen. Maße auf Lineal übertragen, an Messpunkt anhalten, wieder vergleichen.......

Nachtrag:
....Wilhelm war schneller...
Hauptsache rechtwinklig, daher das Dreieck zum Prüfen
 
Zuletzt bearbeitet:
....frag doch mal in Niedernjesa, ob es da eine Richtplatte gibt. Oder bei dem Mechaniker vom letzten Mal......

...und wenn grad´keine Richtplatte zur Hand ist, tut´s bei den Abmessungen von max 300x100x300mm auch mal der Badezimmerspiegel auf dem Küchentisch, oder, falls vorhanden, der gläserne Wohnzimmertisch.

Aber nachher wieder alles brav saubermachen und zusammenbauen, sonst wird die Frau sauer....:kue:
 
Moin,

frag doch mal in Niedernjesa, ob es da eine Richtplatte gibt. Oder bei dem Mechaniker vom letzten Mal. Da haste sicher noch einen gut.

Draufstellen. Muß plan aufliegen = darf nicht wackeln. Steuerrohr muß rechtwinklig zur Brücke stehen. Meist ist letzteres aber nicht das Problem, sondern die Brücke selbst.

Hi Wilhelm,

Niedernjesa will ich nicht so sehr beanspruchen, deshalb war ich wegen des Lager abziehens auch nicht dort. Es ist ein Jammer, der Mann ist total freundlich UND kompetent, aber ich habe am Telefon den Eindruck, dass er trotz seiner Hilfsbereitschaft, am allerliebsten alleine in seiner Werkstatt rumfummelt und das will ich respektieren.

Ich habe inzwischen einen groben Messaufbau, der zumindest die Rechtwinkligkeit des Rohrs zu beiden Klemmbuchsen einigermaßen prüfte gemacht. Damit ihr was zu lachen habt:

Versuchsaufbau:
IMG_1061.jpg

Die Messergebnisse (Bezug ist die senkrechte Nulllinie des Geodreiecks)
rechts gepeilt (kann man Bilder hier drehen?):
IMG_1060.jpg
links gepeilt:
IMG_1059.jpg

Fazit:
Für meine Begriffe, eingedenk der "Messgenauigkeit" grad genug, was die Rechtwinkeligkeit des Rohrs angeht.

Das andere wüsste ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln vor Ort nicht zu prüfen, vielleicht geh ich nochmal zu dem Mechaniker, aber ich tendiere zu weiter verwenden.
 
...das iss doch schon mal ganz gut, nur die Skala ablesen iss allerdings Käse, jetzt musste jetzt noch das Dreieck drehen, die kurzen Schenkel jeweils am Rohr und auf die Klemmung halten und irgendwo Messpunkte markieren und prüfen, ob es Höhenunterschiede gibt
So ein Geo Dreieck ist immer rechtwinklig, wenn es gleichschenklich ist, ein Anschlagwinkel nicht unbedingt.
Den Anschlagwinkel sollte man vorher prüfen, ob der auch stimmt.
Anlegen, Strich ziehen, Rum drehen, Strich ziehen, Striche vergleichen.
Striche müssen decken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe nun versucht einem Verzug der unteren Gabel weiter auszuschließen (danke Wilhelm für Instruktionen).

1. Ein Holm durch untere Gabelbrücke und an oberer Gabelbrücke befestigt. Zweiter Holm durch unter Gabelbrücke und an oberer Gabelbrücke anstoßen lassen: Abstand zwischen Durchführung obere Gabelbrücke und einzuschiebendem Standrohr ist auf beiden Seiten der Bohrung identisch, das deutet auf keinen Verzug der unteren Gabelbrücke in der Querrichtung (zum Moped).

2. Beide Holme in der untern und oberen Gabelbrücke eingebaut und festgemacht, Abstand der Durchführung zum Lenkrohr ringsum ist gleich, das bestärkt, dass es keinen Verzug in Querrichtung gibt und deutet auch auf keinen Verzug in Längsrichtung der untern Gabelbrücke.

Da nun die Messereien, inklusive der weiter oben gezeigten auf keinerlei Probleme hinweisen, beantrage ich jetzt zu beschließen, dass die Brücke nicht verzogen ist.:oberl:

Wegen der Auflage des Lagers auf der vermurksten Brücke denke ich dann noch mal separat nach.
 
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Zwischenfrage:

Der Dichtring Öleinfüllschraube Gabel hat im Teilekatalog auf dem Bild die Nummer 3. In der Tabelle unten geht es aber erst bei Nr. 7 los. Wie komme ich also an den Dichtring dran?
DisplayImage-1.png
 
Der Dichtring ist nichts besonderes. Nimm einfach einen passenden Aludichtring aus der Sortimentsbox.

Ansonsten findet man die Teilenummern manchmal in anderen Abbildungen der Baugruppe bei realoem.com.

Gruß
jan
 
Zuletzt bearbeitet:
Michael,

grad diese Dichtung ist nicht drin in der hervorragenden Übersicht der Datenbank (wenigstens wenn ich keinen Knick in derOptik habe) :D

Nachtrag:
GELÖSCHT!!! KNick in der Optik doch vorhanden :&&&:
 
Autschi, Mama, Hilfe, bibba...

Nachdem das Aufpressen des unteren Lagerinnenrings (inklusive untergelegtem Nasenring) sehr gut geklappt hat:
IMG_1071.jpg
und alles auch bombig auf der etwas angefressenen Brücke aufliegt, habe ich, wie von diversen Kuhdoktoren hier und anderswo empfohlen, eine M12er-Gewindestange zum Einpressen des untern Aussenrings in den Rahmen vorbereitet:
IMG_1072.jpg

Beim Einpressen ist nun der äußere Lagerring schief eingezogen:
IMG_1070.jpg
Wie ihr seht habe ich aufgehört nachdem er halb drin steckt.

Ich
a) trau mich jetzt nicht, den weiter einzupressen
b) hab Angst, dass das Rahmenrohr dadurch jetzt schon deformiert wurde.

Kann mir jemand sagen was zu tun ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nimm dir eine Schraubzwinge, setz sie am Punkt des größten Überstands an und dreh vorsichtig zu, bis die Schale wieder richtig sitzt.
 
Hi Michael,

Nimm dir eine Schraubzwinge, setz sie am Punkt des größten Überstands an und dreh vorsichtig zu, bis die Schale wieder richtig sitzt.
Ja, kann ich machen, müsste auch gehen, aber meinst Du es steht zu befürchten, dass ich das Rahmenrohr schon verzogen habe? Es ist ja, wie ich gesagt bekommen habe, im Vergleich zum Lageraußenring relativ weich.
 
Hi,

ich würde sogar, mit dem gebotenen Feingefühl, einen Hammer bemühen. Die zu tiefe Stelle vorsichtig ein wenig wieder raus klopfen und dann das ganze Ding mit einem zweiten Hammer quer drunter, reinklopfen.
Aber wie geschrieben, SEHR gefühlvoll!

Willy
 
Mach Dir keinen Kopf, so eine "Schräglage" muss das Ding schon aushalten.

Hallo Hans,

OK, Kopf ist ausgeschaltet. Der Schraubzwingentrick von Michael klappt aber auch nicht. Und Ich habe grad gesehen, dass beim Einpressen das echt dicke Vierecksteil, das ich über den Gewindestab geschoben hatte als Auflage für die Mutter durchgebogen ist! Da sind doch ganz schöne Kräfte im Spiel.

Ich glaube ich komme nicht umhin zu versuchen den Ring wieder rauszuziehen (Kukko), eine wesentlich stärkere Platte für den Gewindestab zu besorgen und nochmal neu zu machen.
 
Hi,

ich würde sogar, mit dem gebotenen Feingefühl, einen Hammer bemühen. Die zu tiefe Stelle vorsichtig ein wenig wieder raus klopfen und dann das ganze Ding mit einem zweiten Hammer quer drunter, reinklopfen.
Aber wie geschrieben, SEHR gefühlvoll!

Willy

Hammer, Willy, mir graut immer mehr vor Dir (trotz "gefühlvoll"):]:]

Aber wie soll man denn das tiefe wieder rauskloppen, frag ich mich grad ?(

Wie auch immer, ich werde alle weiteren Aktionen auf die nächsten Tage verschieben, heute kommt bei mir nur noch Murks raus glaube ich.
 
Hammer, Willy, mir graut immer mehr vor Dir (trotz "gefühlvoll"):]:]

Aber wie soll man denn das tiefe wieder rauskloppen, frag ich mich grad ?(

Wie auch immer, ich werde alle weiteren Aktionen auf die nächsten Tage verschieben, heute kommt bei mir nur noch Murks raus glaube ich.

Ich habe einen extra dafür zurechtgeschliffenen Rundstahl aber ein stabiler Schraubendreher mit durchgehender Klinge sollte auch gehen, ein schlankes Rohr, ein langer, schlanker Meißel, usw. Sogar deine Gewindestange sollte das können, so fest kann das Ding nicht verkantet sein, schon ein leichter Schlag sollte genügen es gerade zu rücken.

Gruß
Willy
 
Hallo Hans,

OK, Kopf ist ausgeschaltet. Der Schraubzwingentrick von Michael klappt aber auch nicht. Und Ich habe grad gesehen, dass beim Einpressen das echt dicke Vierecksteil, das ich über den Gewindestab geschoben hatte als Auflage für die Mutter durchgebogen ist! Da sind doch ganz schöne Kräfte im Spiel.

Ich glaube ich komme nicht umhin zu versuchen den Ring wieder rauszuziehen (Kukko), eine wesentlich stärkere Platte für den Gewindestab zu besorgen und nochmal neu zu machen.

"echt dickes Vierecksteil"?
Das ist wahrscheinlich auch Kaugummistahl.
Lass mal, da hab ich schon ganz anderes verzogen. :D

Was für deine Einziehvorrichtung hilfreich gewesen wäre: Eine Führung!
Z. B. ein Stück Rundmaterial -und wenn es Holz ist, das in die Hauptbohrung des Lenkkopfs spielfrei passt.
Damit erreichst du eine Zentrierung und gleichmäßigere Kräfteverteilung.
 
Was für deine Einziehvorrichtung hilfreich gewesen wäre: Eine Führung!
Z. B. ein Stück Rundmaterial -und wenn es Holz ist, das in die Hauptbohrung des Lenkkopfs spielfrei passt.
Damit erreichst du eine Zentrierung und gleichmäßigere Kräfteverteilung.

Jepp, Michale, das habe ich mir inzwischen auch überlegt, dass darin das Problem lag. Wird nachgebessert.
 
Zur Lagerschale:
Wenn das mit der Zwinge nicht geklappt hat, schlag mittels einem Stück Hartholz drauf.

Hartholz iss immer gut....
....Besenstil opfern und von oben durch den Rahmen wieder zurück und / oder gerade klopfen.
Beim einpressen mit der Zwinge solltest du beidseitig Holz als Zulage nehmen und die Zwinge auch gerade ansetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
das Einziehen geht auch gut mit einer entsprechend großen Nuss. Das von dir verwendete Blech ist zu weich. Durch den Vierkant kannst du dann die Gewindestange stecken, und am anderen Ende brauchst du ja nur die Auflage oben auf dem Rahmenrohr.
Gruß
Pit
 
Danke für die Tipps, ich arbeite noch daran. Hatte den Ring wieder rausgenommen und mit Gewindestab und Führung neu versucht, ist wieder schief, aber das wird schon irgendwie werden.
 
Hi

ist der Lenkkopf von innen beschädigt? Ein Span abgehoben oder so?

Überwinde deine Scheu vor dem Hammer, spann das Ding mit deiner Gewindestange und sobald du auch nur im Ansatz merkst, das es schief werden möchte, richte es sanft mit dem Hammer nach. Wenn es dann weit genug drin ist, gibt es sich die Führung von selbst.

Alternativ eine dickere Gewindestange, eine stabilere Platte unten und eine Zentrierung im Lenkkopf. So wie du es jetzt machst, zieht es anscheinend die Gewindestange aus der Mitte und dann natürlich die Lagerschale schief ein.

Gruß
Willy
 
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