Is die Diodenplatte bald hinüber?

geromane

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Moin,

Heute sah ich dieses bild.

Is das normal das der lack da so abblättert?

Gruss gero
 

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    20160122_182420.jpg
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Tach,

ich würde den LAck ganz ab machen und mir die Löstellen an sehen. ggf. mit bleihaltigem Elektroniklot nachlöten und dann wieder Lack drauf.

VG Michael
 
wie entlackt ihr da? und womit? Lohnt sich der Aufwand bei funktionierendem Ersatz für 25€? Bei mir würde es auch an der Ausstattung scheitern, zugegebenermaßen....

Wir haben hier ja vom "Filder-Hans" schon gesehen, dass Diodenplatten schon mit Lüsterklemmen "zusammengeschraubt" [vermeide bewusst: zusammengenagelt] wurden, aber da hatte es den Grund, Dienst i.S.d. Wissenschaft zu leisten. Dieses Wissen hat der geschafft... )(-:.
 
Das Lüsterne Ding war in meiner Q verbaut;)
Evtl geht der Lack mit Bremsenreiniger oder Aceton weg. Sonst den losen Lack mechanisch entfernen und Platinenlack drauf.
Ob sichs lohnt muss jeder selbst entscheiden. Gebrauchte Diodenplatten musst ich auch reparieren (kleine Diode 1N4007) und nachlöten.
 
ist da die 4007 nicht was knapp? Wenn ich den Mittelwertstrom bei 12V/3,4 Ohm = 4,4A Das durch drei gibt mehr wie 1A .

Aber ich will nicht klugscheissen.

Viel Spass
VG Michael

Edith: passt doch: Ich habe 1 Ohm Kohlen und Regler vergessen.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Michael,
hab den Typ in Erinnerung, kann mich täuschen. Waren jeweil die Dioden die vom Kühlkörper auf die Platine gehen.
schöne Grüsse
Dirk
 
Zum einen Schutzlack, damit die Leiterbahnun nicht korrodieren. Zum andren isoliert er auch, sollte sich leitender Schmodder auf die Platine legen.
Ich nehm dafür Plastik 70 von Kontakt
 
Hmm,

die Lötstellen an der Lima haben auch keinen Lack. IMHO gammelt es mit Lack viel besser als ohne :-)

Glasperlstrahlen schafft eine perfekte metallisch blanke Oberfläche zum Löten.

Gruß Ferdi
 
Der Lack schützt beim aufsetzen des Limadeckels vor Kurzschlüssen. Und er dient als Indikator für zuviel Wärme, siehe Bild oben. Ansonsten halte ich ihn für entbehrlich.
 
Moin,

Heute sah ich dieses bild.

Is das normal das der lack da so abblättert?

Gruss gero

Moin Gero,

mit ein bisschen Pflege lässt sich die Platte sicher retten. Zunächst würde ich das Teil mal durchmessen. Eine super Anleitung findest Du in der Datenbank. Hab sogar ich kapiert. Dann achte mal darauf, ob durch Stellen an der Platine findest, die leicht angekokelt aussehen. Meistens sind auf der Lackseite auch die Lötstellen nicht mehr ok (Kaltlötstelle!).
Ich habe nachdem ich festgestellt habe, dass die Dioden noch ok sind, die Lötstellen satt nachgelötet. Danach wieder mit Klickerdose nachlackiert.
Nach dem Löten waren die Messwerte wieder perfekt.

P.S. Den alten (losen) Lack habe ich mit einer Drahtbürste entfernt.
 
Moin,
ich würde auch überprüfen, ob die beiden Niete, über die der Masseanschluß geht, noch guten Kontakt haben. Hatte ich schon mehrfach, daß da ein Spannungsabfall war. Nicht nachnieten, da Bruchgefahr für die Platine. Besser ein Extrakabel (4 qmm) an den Motorblock legen.

Gruß Bernhard
 
Hallo,

ich würde auch den gesamten Lack mit dem Sandstrahlgebläse o.ä. entfernen und anschließend zuerst das Lot im Bereich der Flachstecker mit der Absaugpumpe möglichst restlos entfernen, die Nieten der Flachstecker nachsetzen (habe eine Diodenplatte, die sich unterschiedlich verhält, je nachdem, auf welchen der eigentlich parallel geschalteten Flachstecker man das blaue Kabel 61 steckt), dann alle Dioden nachlöten und gleich sämtliche Leiterbahnen ordentlich verzinnen. Kannst auch die Diodenaugen mit dem Flachsteckern gleich mit blankem 1,5 mm²-Cu-Draht verbinden.

Versteht sich von selbst, dass man da mit dem Lötkölbchen für SMD-Bauteile nicht allzu weit kommt. Nein, da muss ein ordentlicher Prügel ran! Schließlich funktioniert das nur dann zufrieden stellend, wenn es gelingt, das gesamte Lot auf der Leiterbahn flüssig zu halten.

Ach ja, anschließend wieder lackieren. Meinetwegen auch mit Plastik 70.

Beste Grüße, Uwe
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]
Zunächst würde ich das Teil mal durchmessen. Eine super Anleitung findest Du in der Datenbank. Hab sogar ich kapiert. Dann achte mal darauf, ob durch Stellen an der Platine findest, die leicht angekokelt aussehen.
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Moin,
ich würde auch überprüfen, ob die beiden Niete, über die der Masseanschluß geht, noch guten Kontakt haben. Hatte ich schon mehrfach, daß da ein Spannungsabfall war. Nicht nachnieten, da Bruchgefahr für die Platine. Besser ein Extrakabel (4 qmm) an den Motorblock legen.

Gruß Bernhard

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Gruss Hans
 
Moin,

der Vorschlag aus der Datenbank ist mir bekannt, löst aber das Problem nicht, wenn die Nieten keinen guten Kontakt mehr haben. Ich habe das Kabel mit einer Schraube direkt mit dem Blechteil vebunden. Bild z.Z. nicht möglich, mache ich aber bei Gelegenheit (April-Mai).

Gruß Bernhard
 
Moin,

der Vorschlag aus der Datenbank ist mir bekannt, löst aber das Problem nicht, wenn die Nieten keinen guten Kontakt mehr haben. Ich habe das Kabel mit einer Schraube direkt mit dem Blechteil vebunden. Bild z.Z. nicht möglich, mache ich aber bei Gelegenheit (April-Mai).

Gruß Bernhard

Hi,
würde ich dann gerne mit in die Anleitung nehmen.

Hans
 
Moin,

kann mir jemand von euch aus Erfahrung sagen, ob sich der Einbau eines Silent Hektik Reglers gelohnt hat?

Ich bin gerade am Überlegen ob ich das meiner Q ma gönne!?

Dann is das Problem mit der Diodenplatte auf jeden Fall erstmal gelöst und die Batterie freut sich über einen konstanten Ladestrom!
 
Moin,
fahre seit 37 Jahren (350 tkm) das "vielgeschmähte unzuverlässige serienmäßige Elektrogeraffel" ohne Ausfall der Komponenten ausser einigen Batterien und einem Feldgehäuse. Ärger machten regelmäßig irgendwelche Kontakte. Ist bei dem Alter (20+) auch kein Wunder. Alle angeblich kaputten Diodenplatten (3) und Regler (2), die ich in die Finder bekam, waren intakt.
Der Glaube, daß zwei aufeinanderliegende Metallteile auch einen guten elektrischen Kontakt geben, ist weit verbreitet, aber falsch. Suche selber im Augenblick an meiner Maschine 0,3 Volt fehlende Ladespannung. Also erst mal Diagnose und dann wenn nötig Austausch.

Gruß
Bernhard

P.S.: Spitzenreiter bei Kontaktproblemen sind bei mir der Masseanschluß am Getriebe und Masseanschluß Diodenplatte, aber es gibt noch mehr Stellen.
 
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