Stetig steigender Kraftstoffverbrauch

An den Gasern ist in der Tat wenig Platz. Alternativ kannst Du ja versuchen, die Schläuche an den T-Verbindern abzuziehen. Geht zwar auch recht bescheiden, aber geht.
 
Stimmt - zumal man an den T-Stücken ganz bequem Beilagscheiben, z.B. nach DIN 9021, einsetzen und so verfahren wie an den Sprithähnen könnte.

Beste Grüße, Uwe
 
Hallo Uwe,

hatte auch diese Probs mit den Benzinschläuchen. Siehe:http://forum.2-ventiler.de/vbboard/...el-Benzinschl%E4uche&highlight=benzinschlauch Mit diesen http://www.ebay.de/itm/NEOPRENE-Ben...hash=item35ed450648:m:mYA5Su-ILeQTL4NKzWFxlxg ist das nun gelöst. Haben einen etwas geringeren Außendurchmesser als die originalen (11mm).
Ich schiebe die Schläuche auch nicht ganz auf die Stutzen vom Benzihnhahn, damit man sie mit einem Spritzer Spühöl und Schraubenzieher gut abhebeln kann.

Gruß Steve
 
Ich hab gerade mal geschaut: Ich habe seit 2007 diese Kupplungen drin.

Image1.jpg Leitung.jpg Image6.jpg

Andreas hat sie seinerzeit aufgrund meiner Empfehlung ins Programm genommen. Alles andere, was da im Zubehör sonst angeboten wird, ist optisch und technisch schlechter.
Ein mal im Jahr etwas Ballistol auf die Mechanik sprühen und gut.

Da ich zu den Leuten zähle, die mindestens 10 mal im Jahr den Tank abnehmen, kann ich mir nix anderes mehr vorstellen.
 
[...]
Btw, der Abbau der Vergaser ist eine elende Fummelei, weil die Kraftstoffschlauchenden nur mit viel Mühe von den Stutzen zu ziehen sind. Hat jemand vielleicht einen Tipp, wie man sich das einfacher machen könnte?
[...]

Hi,
ich nem einen Stofflappen mach den unter heissem Wasser richtig gut warm. Dann um den Schlauch wickeln (ggf. mehrfach) und den Schlauch abziehen.

Hans
 
also,

ich geh da mit nem Schraubendreher zwischen Schlauchende und Stuzten und dann wird gehebelt, Stück für Stück. Und dann gezerrt und gezogen.
Oder am T-Stück.

Gruß vom gwalddädiga Holger

P.S. schön ist natürlich anders
 
Ich habe die Cohline 2134 in 6x12.
Die ziehe ich einfach mit der Hand ab und stecke sie wieder drauf.
 
2-3 Tropfen Bremsenreiniger erleichtern das Abziehen ungemein. Ich bin bisher ohne Kupplungen ausgekommen obwohl auch gerne mal den Tank abnehme.:D
 
Wie gesagt, passen diese Kupplungen nicht zwischen T-Stück und Vergaser, und auf die Querverbindung möchte ich nicht mehr verzichten.

Beim nächsten Ab- und Anbau der Vergaser werde ich zuerst besagte Federringe auf die Stutzen schieben, an denen ich ein geeignetes Werkzeug ansetzen kann.

Habe (bzw. musste) mir auch mit Schraubendrehern beholfen. Dem enstprechend sehen die Enden jetzt aus :schock:. Zum Glück sieht man das im montierten Zustand nicht.

Beste Grüße, Uwe
 
Warum?
Die habe ich alle demontiert.

Mit der Querverbindung habe ich sozusagen doppelte Reserve ;).

Außerdem denke ich, dass die verbliebenen Schlauchstücke beim (US-)Reinigen der Vergaserkörper stören könnten. Und zu einem anderen Behufe müssen sie eigentlich nicht abgenommen werden.

Beste Grüße, Uwe
 
Ich nehme zum Abziehen der Schläuche immer eine feine Spitzzange, und hebele damit die Schläuche ab. Das geht auch am Vergaser problemlos.

Hallo,

genau das habe ich gestern auch - vergeblich - versucht. Und meine feine Spitzzange ist wirklich sehr fein :gfreu:.

Bringt bei mir immer so um 2-3 Kilometer, dann muss auch der zweite auf Reserve gedreht werden:rolleyes:

Bei meiner Mühle liege ich eine Größenordnung höher, und das, obwohl ich zuerst den rechten Hahn umschalte, wo bei der Monolever bekanntlich der Tank von innen eingedellt ist, also weniger Spritreserve bietet.

Beste Grüße, Uwe
 
genau das habe ich gestern auch - vergeblich - versucht. Und meine feine Spitzzange ist wirklich sehr fein :gfreu:.

Die Methode funktioniert seit Jahren einwandfrei, selbst in ganz schwierigen Fällen. :nixw:
Der Schlauch sitzt nie wirklich ganz auf, ein kleiner Spalt zur Tankhalterung oder zum Vergaser ist immer, und da kann man prima ansetzen, und mit dem Gehäuse als Widerlager den Schlauch vorsichtig abhebeln.
 
So, Leute,

die Vergaserkur hat sich gelohnt! Habe nach dem Tanken heute einen durchschnittlichen Verbrauch von knapp 5,3 l/100 km errechnet, was meinen vorherigen und gewöhnten Werten für den Verbrauch auf der Landstraße durchaus entspricht :bitte:.

Außerdem läuft die Q nun viel ruhiger, aber auch gefühlt kräftiger, und ich muss deutlich länger den Choke betätigt lassen, was mich ebenfalls eher beruhigt.

Beste Grüße, Uwe
 
Hallo Volker,

nachdem die Vergaser vor drei Jahren fabrikneu ans Mopped getackert wurden, beließ ich es dabei, sie komplett zu zerlegen, im US-Bad und auch mit manueller Vor- und Nacharbeit zu reinigen und Nadeldüsen, Düsennadeln und Schwimmer zu ersetzen. Die Dichtungen erneuerte ich nur bei offensichtlicher Untauglichkeit, es waren also nicht alle betroffen, eigentlich nur eine einzige (der große O-Ring am Düsenstock).

Die schweren Schwimmer liegen nun an der Luft, weil ich gelernt habe, dass der eingedrungene Kraftstoff auch wieder verdunstet. Bei der nächsten Aktion können sie möglicherweise wieder eingebaut werden

Beste Grüße, Uwe
 
Hallo Uwe, also mehr so eine kleine Kur :gfreu:

Wegen der Schwimmer eine Frage: macht das Sinn? Ich könnte mir vorstellen (weiss es aber nicht, weil ich diese Kunstoffe nicht wirklich kenne), dass die sich später gleich wieder vollsaugen?
Oder ist das mehr so eine "Notration", falls einer kaputtgeht, und Ersatz auf die Schnelle nicht aufzutreiben?
 
Hallo Volker,

wie bereits weiter oben geschrieben, sind die nun eingebauten Schwimmer gebrauchte, die ich vor Jahren eben wegen zu hohen Gewichts ausgebaut, aber nicht entsorgt hatte.

Es ist nun mal eben Tatsache, dass ein schwerer Schwimmer das Nadelventil bei einem höheren Pegel in der Schwimmerkammer schließt als ein leichter. Der höhere Spritpegel wiederum reichert das Gemisch an, weil eine kleinere hydrostatische Druckdifferenz zu überwinden ist.

Die nun ausgebauten waren ja vor drei Jahren neu, weshalb ich vorsorgshalber die Vergaser spätestens in zwei Jahren erneut zerlegen und reinigen und dabei die Schwimmer wiegen werde. Das hätte ich mit neuen allerdings auch getan. Bin gespannt auf's Ergebnis!

Konkreter Anlass, auf gebrauchte auszuweichen, war indes in der Tat, dass ich keine neuen zur Verfügung hatte, weil ich bei der Bestellung der Teile vor einigen Wochen nicht damit gerechnet hatte, dass ich auch neue Schwimmer brauchen würde.

Beste Grüße, Uwe
 
Das ist aber nun mal interessant...
Die Schwimmer sind grad mal drei Jahre alt, und saufen schon ab? Extrem überlagerte Altware? Oder sind die wirklich nicht mehr so haltbar?
Da muss ich mir ja Sorgen um meine machen. Zumal die schon reichlich gelb sind. Ich werde sie wohl mal wiegen müssen.
Finde ich das Normalgewicht im WHB?

Schwimmergewicht verändern, um den Spritstand anzupassen? Interessante Idee :nixw:
Das war doch höchstens zu Zeiten der alten Schiebervergaser notwendig/ sinnvoll, wo die Nadel im (Messing-)Schwimmer integriert war, wenn man die Nadel nicht anpassen konnte.

Nicht falsch verstehen, mich interessiert das Thema wirklich.
Zumal ich den linken Schwimmer im Verdacht habe, seiner ihm zugedachten Aufgabe nicht mit auftragsgemässer Zuverlässigkeit nachzukommen.


Letztes Wochenende hatte ich kurzzeitig auch einen stetig steigenden Verbrauch zu beklagen. Schwimmernadel links klemmte wegen Dreck... sah aus wie ein kleiner Sprudelbrunnen, was da aus dem Vergaser überall rauskam. Man kann sich garnicht vorstellen, wo das überall rauskommen kann. Im Usinger Eiscafe war dann erstmal ein angenehmer Benzinduft wahrzunehmen, weil ich Stiefel und Socken lüften musste :D
Grob geschätzt habe ich mal eben 2l auf der Gasse versprüht :(
Das ist passiert, weil ich den Tank vorher zwei Tage lang kräftig per Hand durchgeschüttelt hatte (ich hatte einen Tankhalter gebaut, und den anpassen müssen)
Eine Tankspülung steht dann also auch noch auf dem Programm, irgendwas ist ja immer.
 
Moin Moin,
wo es gerade um die Schwimmer geht:

Ich habe irgendwo mal gelesen das es diese Schwimmer auch aus einem dunkelgrauen Kunststoff gibt. Sind wohl kompatibel aber für Flugzeugvergaser (?) gedacht und sollen sich nicht so vollsaugen wie die weissen die wir in den Moppeds haben. Finde die Infos aber nicht wieder.

Wer weiss was dazu?

Gruß
jan
 
...und sollen sich nicht so vollsaugen wie die weissen die wir in den Moppeds haben.

Das ist jedenfalls kein Standardproblem, dass sich die Schwimmer vollsaugen.
An meiner /6 sind seit mindestens 35 Jahren keine Schwimmer mehr gewechselt worden. Und die 25 Jahre alten Schwimmer an der PD waren leichter als die neu gekauften.
 
Das ist aber nun mal interessant...
Die Schwimmer sind grad mal drei Jahre alt, und saufen schon ab? Extrem überlagerte Altware? Oder sind die wirklich nicht mehr so haltbar?
Da muss ich mir ja Sorgen um meine machen. Zumal die schon reichlich gelb sind. Ich werde sie wohl mal wiegen müssen.
Finde ich das Normalgewicht im WHB?

Hallo Volker,

die Vergaser waren wirklich neu. Anhand der Typen 94/40/109 bzw. 94/40/110 nehme ich jedoch an, dass sie in der Tat bereits längere Zeit irgendwo gelegen hatten. Solhce Vergaser werden schon sehr lange nicht mehr gefertigt. Seltsam ist auch, dass ich nirgendwo Hinweise finde, für welche BMW sie bestimmt waren.

Die nun ausgebauten Schwimmer waren noch weiß, die eingebauten bereits gelb. Will heißen, dass die Farbe keine Rückschluss auf das Gewicht zulässt. Doch wozu gibt's Waagen ;).

Das Normalgewicht steht i.d.T. im WHB, es beträgt 12 g +/- 5 %. Alles zwischen 11,4 g und 12,6 g ist somit ok.

Beste Grüße, Uwe
 
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