Änderung Übersetzungsverhältniss Fußbremshebel

Uli W

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20. Juli 2017
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387
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Kirchberg
Hallo Leute,
bin grad am HAG für die 100 GS herrichten.
Habe in der Datenbank im - Umbauleitfaden Hinterradbremse R 80 / 100 GS - den Hinweis von Ingo (Straßenkehrer) gesehen.

"Anmerkung des Autors: Zur Verbesserung der Bremswirkung trägt sicher auch die Änderung des Übersetzungverhältnis des Bremshebels bei. Info aus BMW-2-Ventiler Band 2, von Andy Schwietzer"

Habe leider keinen Band 2 von Andy Schwietzer.
Kann jemand weiterhelfen.
Dank vorab und Grüße
Uli
 
Hallo Ingo,
dank dir für die Info.
also hab ich eigentlich den richtigen Bremshebel..........
Grüße
Uli
 
Hallo Uwe, grüß dich. Muss noch die Bilder mit meinem Hebel vergleichen ob ich wirklich den richtigen habe. Bei den alten Kühen weis man nie wer da alles schon seine Finger dran hatte.... Grüße Uli
 
Ich meine Luggi hatte mit der Bremshebel der R bessere Bremswirkung erreicht.
 
Abend Uli,

zum Vergleich, von oben nach unten:
Paralever-Modelle Baureihe 247E88 Baujahr 1988-1990
BMW R 80 GS Baujahr 12/1987-2/1990
BMW R 100 GS Baujahr 12/1987-7/1990

Paralever-Modelle Baureihe 247E91 Baujahr 1991-1996
BMW R 80 GS Baujahr 4/1990-7/1994
BMW R 100 GS Baujahr 4/1990-2/1996

Paralever-Modelle Baureihe 247E91 Baujahr 1991-1996
BMW R 80 R Baujahr 3/1991-4/1994
BMW R 80 R Mystic Baujahr 3/1994-4/1995
BMW R 100 R Baujahr 3/1991-1/1996
BMW R 100 R Mystic Baujahr 4/1994-1/1996

IMG_0369.jpg

Wünsche dir viel Spass/Erfolg beim Schrauben :bitte:
Ingo
 
Hallo Ingo,
sieht so aus als wenn der R Hebel etwas länger wäre.
Was natürlich kein Fehler ist..........
Wobei im Beitrag 4 gesagt wird daß die Übersetzung des neueren Hebels schlechter sein soll.
Hmmmm, muß ich wohl ausprobieren.
Danke euch allen erstmal.
Gehe in Klausur - Hebel besorgen ausprobieren und so.
Euch ein schönes WE.
Grüße
Uli
 
Hallo Ingo,
sieht so aus als wenn der R Hebel etwas länger wäre.
Was natürlich kein Fehler ist..........
Wobei im Beitrag 4 gesagt wird daß die Übersetzung des neueren Hebels schlechter sein soll.

Das ist in der Tat so.

Der "neuere" GS-Hebel hat ein etwas schlechteres Überstzungsverhältnis als sein Vorgänger aber eben den letzendlich die Wirkung doch verbessernden Vorteil dass das Bremsseil nicht am Zugende abknickt und scheuert.

Der RxxxR-Hebel vereint die Vorteile beider GS-Varianten durch den längeren Fusshebel.

Den Nachteil der reibungsverlustbehafteten technischen "Krücke" Seilzug hat man leider immer noch am Bein.

Ein weiterer Vorteil der Gestängebetätigung: Durch Verlegung des Gestängeanlenkpunkts näher zur Drehachse des Bremshebels kann man das Übersetzungsverhältnis und damit die Bremswirkung nicht unwesentlich optimieren. Der Trick ist bei der Paralevermimik leider nicht realisierbar.
 
Sodele......
habe in der Bucht einen R xxx R Hebel geschossen.
Montiert ist ein vor 89/90.
Dann Hausaufgaben gemacht weil ich schon am Thema bin.
Der glatte Bremsnocken ist verbaut mit 27 mm Beläge.
Aktuell suche ich in der Nachbarschaft Kinder die Straßenkreide haben um das Tragbild zu kontrollieren.
Was nutzt der beste Hebel wenn die Beläge nicht anliegen...........
Danach mehr.
Grüße
Uli

20260601_110102.jpg 20260601_161919.jpg
 
Tragbild sieht soweit gut aus denke ich.
An den Enden eher wenig.
Was meint ihr??
Kreide und Bleistift ist komplett weg.....
Warte auf den R xxx R Hebel.

Grüße
Uli

20260601_201914.jpg 20260601_201920.jpg 20260601_201937.jpg 20260601_202000.jpg
 
Hallo Uli,

wozu Kreide und/oder Bleistift? Man sieht doch auch ohne gut wo die Beläge "tragen" oder nicht -blank vs. nicht blank.

Den Trick zur Beschleunigung des Einlaufvorgangs mittels in den Trommelbremsring eingeklebten Kickbord-Antifussrutschbelages kennst Du?
 
Hallo Werner,
ist jetzt kein Witz - oder.
Noch nie gehört.......
Wie geht das?
Was ist das für Zeug??
Grüße
Uli
 
Hallo Werner,
ist jetzt kein Witz - oder.
Noch nie gehört.......
Wie geht das?
Was ist das für Zeug?? ...
Werner macht zwar gerne Witze, in dem Fall aber nicht!

Eigentlich genau so, wie er schreibt. Den Anti-Rutsch-Belag besorgen, mit dem normalerweise die Trittflächen von Skate-Boards wider griffig gemacht werden und in die Trommel einkleben und damit die Beläge an die Trommel anpassen.
 
Oder einfach normales Schleifpapier nehmen!

Die Wirkung der Bremse hat sich bei mir übrigens wesentlich durch weichere Bremsbeläge verbessert. Auch "normale" Zubehör-Bremsbeläge bremsen schon besser als das Serienzeugs.
 
Wow echt.........
Werde ich versuchen.
Sind oft die kleinen Dinge und jeh besser das Tragbild..............
Muß mal schauen wo ich das Zeug herbekomme.
Danke und Grüße
Uli
 
Wie lang bleibt das dann drin?
Reicht damit mal ums Dorf zu fahren??
Da könnte schon einmal ums Dorf zu viel sein.

Vielleicht sollten wir warten, bis Werner sich wieder meldet und seine Erfahrungen preis gibt.

Meine Idee wäre jetzt, garnicht zu fahren, sondern das Motorrad aufzubocken und das Hinterrad im ersten Gang anzutreiben, dabei zu bremsen und schon nach kurzer Zeit direkt nach der Auswirkung bzw. dem Ergebnis zu schauen. Nicht daß Du direkt einen neuen Satz Backen kaufen mußt! :D
 
Der Skateboardbelag ist wie grobes Schleifpapier, 40er oder 60er kommt hin. Hab ich hier liegen, hab mal so nen Kinderroller aufgearbeitet. Das Hinterrad würde ich erstmal nur von Hand drehen und das Ergebnis betrachten.
 
Moin Leute,
meine Ungeduld natürlich wieder...
Bin natürlich ne Runde ums Dorf gefahren.
Ist ein kleines - 180 Seelen.
Und ich kann nun sagen daß das zuviel war - wie mein Vorredner - Wolfram - schrub..........
Also alles wieder auseinander und putzen.
Jetzt ist warten angesagt - regnet......
Zum in der Werkstatt laufen lassen brauche ich noch einen zweiten Mann der die Karre auf dem Montagebock hält - habe keine Hebebühne....
Aber - die Beläge sehen viel besser aus.
Der obere - der auflaufende und wichtigere - hat nur noch leichte Flecken.
Der untere - ablaufende - kann noch einiges vertragen.......
Grüße Uli

20260602_181854.jpg 20260602_181859.jpg 20260602_181924.jpg 20260602_181958.jpg
 
Also, eigentlich funzt der Trick mit dem selbstklebenden Schleifpapier nicht indem man damit fährt.

Rein mit dem Zeug in die Trommel, Rad drauf, Flügelmutter so weit anziehen bis es nur so stark schleift dass man das Rad noch per Hand drehen kann, wenn das Drehen anfängt leichter zu gehen Flügelmutter eine halbe Umdrehung weiter drehen, usw. usw. Das Ganze vielleicht so drei bis max. viermal durchführen, Kontrolle des bisher erreichten Erfolgs, wenn - sagen wir mal - noch nicht 3/4 der Belagfläche trägt ... weitermachen. Ansonsten ... Schleifband raus und der Rest "erledigt" sich im Fahrbetrieb.
 
bin ich zu pingelig aber mit einkleben eines 1..2 mm dicken schleifpapiers oder ist das dünner ? ändert sich ja der Trommeldurchmesser auf Kleiner. also müsste dann doch der Belag nicht voll an den Enden der Backen auflegen wenn man das Papier nach dem Schleifen entfernt?
man hat also statt ZB 180 mm Durchmesser auf 178 mm geschliffen?
 
Da liegst Du richtig.
Grundsätzlich.
Schleifpapier ~0,5 mm, doppelseitiges Klebeband etwas über 0.1 mm.
Das bremst sich schneller wieder ein als ohne Anpassung.
Gleichwohl bevorzuge ich tuschieren der Trommel und händisches abschleifen der Beläge.
 
Ich hatte da einfach die Trommel quer zur laufrichtung geschmirgelt um Rauhigkeit zu bekommen. Aber der trick geht schneller beim Einschlefen wenn grob 1/3 nicht traegt..
 
bin ich zu pingelig ...

Ja, weil ...

... aber mit einkleben eines 1..2 mm dicken schleifpapiers oder ist das dünner ?

Das selbstklebende "Kickbord"-Schleifmittel hat eine Stärke von 0,6 mm - gerade mal nachgemessen. Der "Fehler" ....

ändert sich ja der Trommeldurchmesser auf Kleiner. also müsste dann doch der Belag nicht voll an den Enden der Backen auflegen wenn man das Papier nach dem Schleifen entfernt?
man hat also statt ZB 180 mm Durchmesser auf 178 mm geschliffen?

... ist also kleiner als von Dir angenommen.

Das bremst sich schneller wieder ein als ohne Anpassung.

So issas.
 
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