Andere Q, andere Fragen

Hi,

ist schon erschreckend, was die Leute so von sich geben. Unsere Prüfer, GTÜ, hätten mich damit nicht mehr vom Hof gelassen, jedenfalls nicht auf eigenen Rädern.
Das Lenklager würde ich lösen und schauen, ob es rastet, wenn nicht, neu fetten und richtig einstellen.

Willy
 
@ Hauke:

Ich habe ja nix dagegen. Bei mir haben die Dinger allerdings 21 Jahre und 323000 km gehalten. Deshalb wechsele ich die auch nicht jedesmal, wenn ich an der Gabel was zu arbeiten habe. Mehr als dicht halten können neue Dinger ja auch nicht.

Aber jeder wie er mag. Ist doch kein Thema.

Bei mir haben die Mopeds relativ lange Standzeiten hinter sich, ich glaube das bringt die Dinger eher um als 323 Tsd km...
nix für ungut, Viele Grüße aus dem Taunus!
 
Nach fest kommt ab

So, neue Gabel ist da, ich bin beim demontieren der alten. Wer immer am Tauchrohr ein Stück durch zuochsen der Klemmschrauben abgebrochen hat (siehe oben), der hat auch die Schrauben des Bremsblocks angezogen...
Bremsblock rechts Befestigungsschrauven.jpg
Ich hab schon alle Kraft, die ich mich traute aufgewendet, den Imbus mit einem passenden Ringschlüssel versucht zu drehen, alles was ich spüre, ist dass es ans Material geht - Werkzeug und / oder Schraube - auf kriege ich die beiden Schrauben nicht.

Was sollen ich jetzt machen?

Gruß
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Drehen sich die Köpfe denn? Wenn ja - sind die Gewinde an der Bremszange hinüber. Das wäre ganz schlecht. Wenn nicht, kannst du doch mit ner Flex die Laschen am Alurohr abtrennen und dann am Schraubstock eingespannt vorsichtig unterm Schraubenkopf das Material ringsum abtragen um die Schraube zu entlasten, das Tauchrohr ist durch den unteren Bruch eh hinüber. Meine Meinung.
 
Nix dreht.

Die Idee ist schon mal ein Anfang, ich warte mal, ob noch wer eine weniger inversive hat.
 
Ich würde es erst mmal mit einem Rostlöser, z.b. Caramba, versuchen. Ein paar Stunden einwirken lassen und erneut versuchen. Wenn es immer noch nicht geht das Ganze wiederholen.
 
AW: Nach fest kommt ab

So, neue Gabel ist da, ich bin beim demontieren der alten. Wer immer am Tauchrohr ein Stück durch zuochsen der Klemmschrauben abgebrochen hat (siehe oben), der hat auch die Schrauben des Bremsblocks angezogen...

Ich hab schon alle Kraft, die ich mich traute aufgewendet, den Imbus mit einem passenden Ringschlüssel versucht zu drehen, alles was ich spüre, ist dass es ans Material geht - Werkzeug und / oder Schraube - auf kriege ich die beiden Schrauben nicht.

Was sollen ich jetzt machen?

Gruß
Jürgen

Hi,
bevor die Schraube rund ist: Du benötigst dafür eine Innensechskant-Steckschlüssel (am besten 1/2", siehe unterer Kasten) und eine gute Ratsche oder Knebel. Mit einem Inbusschlüssel wird das Teil run. Zweite Methode: Schraube abflexen und Gewinde mit einer Zange herausdrehen. Neue Schrauben kaufen.

BMW_R100GS_2013-12-21_01.jpg

Hans
 
Ich würde es erst mmal mit einem Rostlöser, z.b. Caramba, versuchen. Ein paar Stunden einwirken lassen und erneut versuchen. Wenn es immer noch nicht geht das Ganze wiederholen.

...und zwar von beiden Seiten, denn die Bohrung ist ja durchgängig.
 
Wärme hilft auch immer....ich habe die Tage bei meinen Federkugeln, (Niveauausgleich Mercedes T ) das Problem auch gehabt, Wärme ging nicht, hatte Bange was abzufackeln.

Mim Schlagschrauber gings dann problemlos, tack..tack, los waren die beiden Inbüsse.
(Kost bei ATU um die 20 Euro so ein Ding für den Zigarettenanzünder)

Willy
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte ein ähnliches Problem an der F650 meiner Frau. Ich bin zu einem Freund gefahren, der ein anständiges Schutzgasschweißgerät hat, wir haben eine 6-Kantmutter auf die Inbusschraube (die schon rundgenudelt war) aufgeschweißt und dann ließ sich die Chose gut lösen. Rundum schön abdecken, damit das Gespruzel nicht alles versaut...
 
Hallo Jürgen,
Rostlöser und dann Heissluftfön und etwas Geduld. Ansonsten Schraubenköpfe abflexen, Bremszange vorsichtig im Schraubstock einspannen, Rostlöser, Heissluftföhn Zange.
 
Herzlichen Dank an die zahlreichen und in die gleiche Richtung gehenden Tipps.

Ich hab's jetzt eincarambat, morgen kaufe ich mir vernüftige Steckinbusse und gehe mit Wärme ran (Heissluftpistole), wenn alles nicht hilft flex ich den Kopf ab und versuche es mit einer Zange.

Jürgen
 
Hi,

nicht den Kopf abflexen (s. motoclub). Wenn Du den Inbus rund drehst, sitzt die Schraube so fest, daß mit der Zange erst recht nix geht. Und Ausbohren (= ultima ratio) ist wirklich keine ganz einfache Übung.
 
Wisst ihr was dieses Foto bedeutet?
Telerohr blaue Dichtung.jpg

Zweierlei:

1. Dass ihr die Allerbesten unter den Guten seid, denn, mit Euren Hnweisen - Caramba, Geduld, Heißluft, gutes Werkzeug - gingen die beiden Schrauben an Bremsblock heute wie gebuttert ab. Danke, danke, danke!

2. Dass ich mich frage, warum da wo die Dichtung ist so ein blaues Geschmiere Zeugs drauf ist. Was ist das, gehört das so? Bei der gekauften Gabel ist da einfach ein schwarzer Dichtring drauf.

Gruß
Jürgen
 
... könnte sein, daß die Gabel undicht war, und das Zeugs ersatzweise abdichten sollte. Würde mich bei dem Vorbesitzer nicht wundern. Aber es ist ja sowieso egal, da die alten Tauchrohre eh Schrott sind.
 
Inzwischen sind außer der Gabel unter anderem auch die Faltenbälge Teleskopgabeldurchführung links und rechts eingetroffen.

Anhand der Bestellnummern kann ich zuoordnen welcher Balg für links und welcher für rechts ist - aber wo ist am Motorrad rechts? Wenn ich drauf sitze rechts, oder wenn ich sie mir von vorne angucke rechts?

Ich weiß, dämliche Frage, aber ich find, wahrscheinlich weil sie so dämlich ist, keine Antwort.

Also bitte, wo ist links? (Und sagt mir jetzt bitte nicht "da wo der Daumen links ist")

Jürgen

PS:
Ansonsten gehen die Arbeiten Stück für Stück voran, für mich als Anfänger alles in allem genial! Hätte mir das vorher nie zugetraut.
 
Wenn du von vorne schaust, ist links auf der rechten Seiten.
Von hinten ist links auf der linken Seite. :gfreu:
 
So, jetzt hätt ich gern mal wieder ein neues Problem:

Ich bin dabei die Gabel wieder einzubauen. Ausbauen war ja einfach
- Hutmutter (41er) oben losgemacht
- Klemmschraube mit der die Standrohre gegen verdrehen gesichert sind los gemacht
- Gabelrohr nach unten rausflutschen lassen

Aber der Einbau bereitet mir folgende Schwierigkeit:
Wenn ich die Hutmutter anziehen will, dreht sich der Innensechskant der Gewindestange mit (komisch, dass er das beim Lösen der Hutmutter nicht getan hat.) Einen so großen Sechskantschlüssel mit dem ich gegenhalten könnte habe ich nicht.

Was noch so ein Problem wäre, später, ist die Hutmutter mit dem richtigen Drehmoment anzuziehen. Erstens habe ich im WHB die Drehmomentangabe nicht gefunden und zweitens habe ich zufällig keine 41er Nuss...

Oder denk ich irgendwie total schief.

Achso, der Lenker ist noch drauf, weil die Gabel auch ohne Abbau prima rausflutschte. Ich hoffe, ich muss den jetzt nicht doch noch abbauen.

Jürgen
 
Ich will noch einmal die Begriffe präzisieren:

Es geht darum die Bundmutter des Standrohres auf der oberen Gabelbrücke festzuziehen, das Stützlager dreht sich aber mit.

Sorry, wenn ich zu ungenau war, ich hoffe, die Begriffe stimmen jetzt und ihr könnt besser helfen.

JÜRGEN
 
Kann mir wirklich niemand einen Tipp geben wegen meiner letzten Frage? Das ist ja echt ungewöhnlich für das Forum.
 
Ich muss mal raus gehen und gucken....?(....so hab geguckt.

Meine Rohre stehen unter der Gabelbrücke und von oben ist eine hohle Sechskantschraube eingedreht, darin eingeschraubt sind Blechdeckel. Aber dunkel meine ich mich zu erinnern, dass die neueren Gabeln anders sind.

Hast du mal in der Datenbank nach Gabeln gesucht?


Willy
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du mal in der Datenbank nach Gabeln gesucht?


Willy

Hallo Willy,

ja, habe in der Datenbank die Teilekunde für die Monolevergabel BJ 85-95 lange angestiert. Habe auch im Werkstatthandbuch gelesen - die machen das ja mit Abbauen von allem möglichen, ich habe ja nur oben die fetten Muttern gelöst, Klemmschraube an der Gabelbrücke gelöst und dann nach unten rausgezogen. Jedenfalls werde ich aus dem WHB auch nicht schlau.

So sieht das Ding bei mir aus:
IMG_0982.jpg

außen sieht man die Bundmutter und innen den Sechskant, der sich dummerweise mit dreht.

Und die Frage mit dem Drehmoment bliebe dann auch noch - wobei mir kommt es so vor wie "so fest wie irgend geht ist fast schon genug"
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

ist lange her, dass ich so eine Gabel unter den Fingern hatte.
Auf den ersten Blick würde ich sagen, mit Inbus halten und dann die Mutter mit dem flachen Ringschlüssel anziehen.

Mit dem DMS gehe ich nur an Kopfschrauben und die Aluräder ziehe ich damit an, ansonsten einfach nur fest. Habe, außer bei den Laverdas, noch nie Schrauben oder Muttern verloren.

Willy
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

mit Inbus halten und dann die Mutter mit dem flachen Ringschlüssel anziehen.

Willy

Daran dacht ich auch, aber so einen riesigen Inbus hab ich natürlich nicht, und außerdem, da ich schon mit gedreht habe, bzw. es sich mitdreht, in welcher Stellung denn festhalten, also wo ist Null sozusagen.

Herrjesses...

Jürgen
 
Zurück
Oben Unten