CAD Daten für Rahmengeometrie?

Hallo Udo...

...- die such´ ich auch...für Eigenbau-Heckrahmen. Nach Aussage von HPN/Herr Pepperl gibt ´s da nichts. Leider hab´ ich z.Z. auch keinen Zugriff auf ´n professionelles 3D-Programm...wär´ aber auch ´ne Menge Arbeit, den Hauptrahmen/die Hauptrahmen in 3D nachzubauen.


Gruß, Jörg
 
Ja, das in Handarbeit zu erfassen (und dann auch noch richtig :gfreu:) ist ne Menge Arbeit. Daher dachte ich, frag mal ob jemand was hat.

Heut gibt es ja auch ganz neue Verfahren der 3D Vermessung. Beruflich nutzen wir CT und Streifenlicht... Laser gibt es da auch noch. Damit bekommt man heute schon sehr gute Ergenisse (in Abhängigkeit von der Größe des Teils). Ich weiß nicht, ab ein Rahmen in die üblichen Vorrichtungen passen, aber es gibt auch Anlagen für große Teile. Der Spaß würde sicherlich auch zwischen 500 bis 1000€ kosten.

Aber mal abwarten vielleicht hat doch noch jemand etwas.

Gruß
Udo
 
Hallo,
das Problem dürfte sein, an die Sollmaße zu kommen. Lt. K. Pepperl war bis dato kein Rahmen, den die auf Ihre Lehre genommen haben, maßhaltig.
Sonst wäre es einfach, die Fixpunkte (Lenkkopflager, Schwingenlager und Motoraufnahmen) auf einer 3D-Messmaschine zu ermitteln und den Rest dazu zu konstruieren. Willst Du zum 2V-Designer mutieren?
 
Ich habe eine Blaupause
 

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Hallo Thomas,
dann bist Du ja prädestiniert, ein CAD 3D-Modell zu modellieren. Dies kann man dann mittels modernem 3D-Drucker z.B. aus Titan fertigen.
Wird bestimmt ein leichtes Krad.....
 
@Birzelbub:

Kannst du mal ein Foto von der Blaupause machen, damit man mal eine Idee davon bekommt, wie diese aussieht?

Die könnte man ja auch einscannen, wäre dann schon mal eine gute Grundlage.

2V-Designer? Na ja, habe mir nur geadcht, dass es schön wäre wenn man sich die eine oder andere Idee vorher schon mal in 3 D ansehen könnte. Jörg hatte ja die gleiche Idee.

Gruß
Udo
 
Hallo Nachbar

lustige Idee - BMW Werkstätten haben
ja schon eine Ansetzlehre für unsere
alten Geräte. Da hast du schon einmal
ein paar Fixpunkte.

Frag doch mal den Kaltenbach ob er dir
das Gerät mal kurz ausleihen mag. Sonst
könntest du es auch einmal beim Lodomez
in Köln versuchen. Der jetzige Chef ist nicht
mehr ganz so grantig.

Gruss, Harald
 
Ja und das in CAD zeichnen mit x freiform Flächen ist ja auchgerade nebenher gemacht. Ich denke die unter uns, die damit zu tun haben sitzen lächelnd vorm Rechner und denken sich ihren Teil.
Trotzdem schöner Gedanke.

Gruß Marco
 
Deswegen habe ich ja geschrieben, dass ich gerne mal ein Foto der Blaupause gesehen hätte. Da kann man eher abschätzen wieviel Aufwand das ist.

Die Frage ist ja, was man anschließend damit machen möchte. Ich wollte ja eigentlich nur eine Idee vorher mal am Computer durchspielen. Bei einem CAD-Modell hätte man die richtigen Proportionen. Gob zusammen kopieren kann man sich ja auch die erste Idee mit Photoshop, aber da hat man dann immer das Problem die richtigen Größen zusammen zu bekommen.

Ich habe früher viel mit CATIA V4 gearbeitet und muß zugeben, dass ich seit dem Umstieg auf V5 nicht mehr richtig damit konstruiert habe. Da ich andere Aufgaben übernommen habe.

An einer Kopie der Blaupause wäre ich schon sehr interessiert, da könnte man sich erstmal auf die Bereiche konzentrieren, die man gerade benötigt und einen Teilbereich digitalisieren. Für manche würden schon die jeweiligen Aufnahmepunkte für Gabel, Motor, Schwinge und Heckrahmen reichen.

Gruß
Udo
 
Ich denke auch, dass eher einfach beschrieben / vermaßt ist, da es damals die heutigen Freiformflächen nicht gab. Das heißt aber auch nicht dass der Rahmen so bemaßt ist, dass man ihn einfach nachzeichnen kann.

Habe mal ein wenig rumprobiert. Aber ohne korrekte Maße, die müßte ich erst noch haben:

Rahmen_01.jpg

Gruß
Udo
 
Habe heute noch ein wenig dran gemacht, so sieht es nun aus:
Rahmen_02.jpg

Besteht aus Stützpunkten, Linien, Splines. Also im Moment noch keine Freiform.

Gruß
Udo
 
...na endlich, mach weiter so.

jetzt nur mal so in die Runde gefragt: als unsere Kühe entwickelt/gezeichnet wurden, sind die Menschen deutlich kleiner gewesen als heute. Demnach sind wir, ich , heute eigentlich deutlich zu groß für diese Mopeds...zumindest im Vergleich zu früher?

Mit den CAD-Daten wäre es doch möglich den Rahmen mit einem Faktor-X größer zu machen, den Motor / Hubraum ja auch, 2-Ventiler-Technologie aber beibehalten ... das wärfe ein Traum, dann auch noch als 4 Zylinder - 2 Ventiler Luftgekühlt, mit 2L Hubraum.


...und jetzt bin ich aufgewachtX(

P.
 
Die Blaupausen sind in Originalgröße, ca. 1,5m x 2,5m.

Ich komme leider momentan nicht an die Pläne, muß vorher noch nach Korsika fahren. Ich bitte um Verständnis:D. Zum Boxerkunsttreffen bringe ich eine mit. Sie gehört nicht mir, es sind glaube ich zwei vorhanden.

Im Juni wissen wir mehr.
 
Bei der größe streikt glaube ich sogar unser Scanner. DIN A0 geht, aber größer? Müßte ich erst fragen. Aber bei der heutigen Qualität von Fotos, würde das schon voll und ganz reichen.

Leider weiß ich noch nicht, ob ich zum Boxerkunsttreffen kommen kann. Aber vielleicht .....
 
MM hat schon für eine Kopie fürs Forum angefragt.
Klappt bestimmt, bitte um Geduld.
 
Ich habe wegen CT nicht nur so gefragt. Evtl. habe ich Mögichkeiten. Zumindest Kontakte. Gegen ein paar Euronen hat hier niemand was. Ich bin mir nur nicht sicher, dass hier eine Röntgenmaschine im Lande ist, die groß genug ist für einen ganzen Rahmen.
 
Moin,

MS Kinect als 3D Scanner zweckentfremden - die Genauigkeit sollte für den Zweck mehr als ausreichend sein. Siehe 'ct 11/2012.
Sollte sich doch bei irgend jemandem - resp. den Kindern, Enkeln oder Urenkeln - im Forum aufzutreiben sein.

Grüße Jörg.

P.S.
Was die Sollmaße angeht würde ich mal beim @Alsterboxer anfragen.
 
laserscanning ist eine überaus exakte methode, verformungsgerechte aufmasze (für die denkmalpflege) durchzuführen. und bei den oldtimern handelt es sich ja gewissermaszen um das gleiche problemfeld.
kontakte zum LS kann ich herstellen.
wir brauchten nur noch einen geraden rahmen....
 
Vielleicht nochmal ein paar Worte zum Scannen. Die Systeme sind wirklich sehr leistungsfähig und genau. Das hängt natürlich mit der Größe der Bauteile ab. Bei Teilen mit einer Größe von ca. 150mm kann man Hundertstel Genauigkeiten rechnen. Hier reden wir eher von 800mm. Aber das sollte immer noch reichen.

Man muß aber wissen wofür man die Daten braucht. Man bekommt halt keinen parametrisierten Datensatz, den man Lust und Laune ändern kann. Da steckt noch jede Menge Arbeit drin. Nennt man heute Reverse-Engineering.
Wenn man die Daten aber nur nutzen möchte um andere Bauteile daran zu platzieren ist es super. Nutz man heute auch für Soll-Ist-Vergleiche.

Wenn die Möglichkeit besteht, wäre das sicher ein schneller und genauer Weg einen Rahmen als 3D Modell zu bekommen. Bei Laser oder Streifenlicht ist allerdings zu beachten, dass Bohrungen oder Hohlraume nicht immer oder nur teilweise gescannt werden können. Beim CT geht das. Da ist ein Rohr auch ein Rohr und kein Vollmaterial.

Das von Hand erzeugte 3D Modell ist auch jede Menge Arbeit und nicht wirklich abzusehen, wie nah man mit diesem Modell an die Wirklichkeit kommt. Da sind dann doch oft fehlende Maße oder Ungenauigkeiten. Gerade, wenn die Konstruktion schon so alt ist. Und jedes Detail nach zu arbeiten ist wirklich viel Arbeit und wird wahrscheinlich nicht gelingen.

Wie gesagt, man muß wissen wozu man die Daten haben möchte.
 
Habe gerade nachgefragt.

Sofern hier eine Röntgenmaschine existiert, die groß genug ist, muss man auch hier etwa 1000 Euro auf den Tisch legen. Ginge also nur als Gemeinschaftsfinanzierung.

Die parametrisierten Daten kann man daraus errechnen lassen.
 
Vielleicht nochmal ein paar Worte zum Scannen. Die Systeme sind wirklich sehr leistungsfähig und genau. Das hängt natürlich mit der Größe der Bauteile ab. Bei Teilen mit einer Größe von ca. 150mm kann man Hundertstel Genauigkeiten rechnen. Hier reden wir eher von 800mm. Aber das sollte immer noch reichen.

Man muß aber wissen wofür man die Daten braucht. Man bekommt halt keinen parametrisierten Datensatz, den man Lust und Laune ändern kann. Da steckt noch jede Menge Arbeit drin. Nennt man heute Reverse-Engineering.
Wenn man die Daten aber nur nutzen möchte um andere Bauteile daran zu platzieren ist es super. Nutz man heute auch für Soll-Ist-Vergleiche.

Wenn die Möglichkeit besteht, wäre das sicher ein schneller und genauer Weg einen Rahmen als 3D Modell zu bekommen. Bei Laser oder Streifenlicht ist allerdings zu beachten, dass Bohrungen oder Hohlraume nicht immer oder nur teilweise gescannt werden können.

Stimmt. man muss eben von verschiedenen scannerstativen/standorten aus arbeiten.
du hast vollkommen recht: man kann nicht hinter/unter die oberfläche schauen. da ist dann -zumindest in der baudenkmalpflege - das wissen und die erfahrung eines fachmannes gefragt.


Beim CT geht das. Da ist ein Rohr auch ein Rohr und kein Vollmaterial.

Das von Hand erzeugte 3D Modell ist auch jede Menge Arbeit und nicht wirklich abzusehen, wie nah man mit diesem Modell an die Wirklichkeit kommt. Da sind dann doch oft fehlende Maße oder Ungenauigkeiten. Gerade, wenn die Konstruktion schon so alt ist. Und jedes Detail nach zu arbeiten ist wirklich viel Arbeit und wird wahrscheinlich nicht gelingen.

Wie gesagt, man muß wissen wozu man die Daten haben möchte.


wenn es nicht darum geht, einen originalgetreuen rahmen nachzubauen, sondern einen rahmen neu zu konstruieren, wäre es aus meiner sicht sinnvoll, den motor und den vollständigen antriebsstrang zu scannen.
dann kann man den rest wie rahmen, lenkkopf und auspuffhalterungen
aussenrum mit geeigneten maschinenbau-CAD-systemen konstruieren.
und kann die daten gleich an die CNC-fräse weitergeben.
 
Hallo Gemeinde,

ich werde mal bei meinen Jungs wie das mit dem Scannen bei uns funktioniert. Wie genau das Ganze wird und wie groß das Bauteil sein darf und in welchem Format die Daten dann auch vorliegen werden.

Was wollen wir eigentlich mit den Daten machen bzw. für was brauchen wir sie?

Wir können bestimmt die Oberfläche gut scanen, was wird aber mit der Struktur? Knotenpunkte etc.?

P.
 
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