Gas Bowdenzug durchgerostet

kosi

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15. Aug. 2007
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Hagen
Moin,

am Sonntag wollte ich nach Wochen endlich mal wieder fahren. Na ja, nach 500m gedreht und auf einem Zylinder den Berg wieder hochgehumpelt :schimpf:....
Dachte mein geänderter Gasgriff ist es. Aber nach Fehlersuche war es der Zug. An der tiefsten Stelle durchgerostet, im Bogen um das Standrohr. Die Züge hatte ich damals bei Motacc anfertigen lassen. Was nun?(.....

- Selbermachen?
- Material woher?
- welches?
- löten oder klemmen?
- anfertigen lassen? Wo?
- wie dem Problem vorbeugen?

Anregungen sind willkommen :gfreu:

IMG_20260927_144532.jpg IMG_20260927_144556.jpg
 
Der Hammer, Gaszug durchgerostet, hatte ich auf 400.000 km noch nie.
2X Vespa insgesamt 6 Jahre auch im Winterbetrieb, auf M& S Reifen.
Suzuki, bis - 5° fast bei jedem Wetter, 110 km täglich..... und andere.

Da hast du echt schlechtes Material erwischt, bzw. war der Zug in der Hülle, dauerhaft im Wasser ??
Wenn er nicht aus Edelstahl war und nicht in Teflon lief, wäre schmieren, wohl die Lösung gewesen.
Heute gibt es ja tolle Mittelchen.

Unser Indianer macht seid Jahren die Züge selbst, der hat bestimmt einen Tipp.
Beste Grüße Beem. :-)
 
Ich denke in dem Bogen blieb "immer" Wasser....
Bestimmt, reicht vielleicht schon Kondenzwasser in der Hülle.

Damals, schon sehr lange her, ist mir der Gaszug, bei -10° an der Vespa fest gefroren.
Da war dann nix, mit Gas wegnehmen in der BAB Ausfahrt....

Mein " Wundermittel - Öl" war dann, etwas Hydraulik Öl, mit etwas Frostschutz und viel Graphit Pulver.
Zum Glück gibt es heute besseres....
 
Hallo,
früher waren die BMW-Bowdenzüge aus verzinkten Stahldrähten. Da ist mit der Zeit die Verzinkung durchgescheuert. Ergo Eisen rostet.
Mittlerweile sind die Bowdenzüge aus Edelstahl, der nicht rostet. Also ==>über 5 fache Haltbarkeit über Zeit und Benutzung.
Gruß
Stephan
 
früher waren die BMW-Bowdenzüge aus verzinkten Stahldrähten. Da ist mit der Zeit die Verzinkung durchgescheuert. Ergo Eisen rostet.
Auch früher ist mir nie ein Gaszug durchgerostet. Ich würde um den Laden, der sowas verkauft, einen großen Bogen machen.
 
Hallo,

für den Gaszug Shimano 1,25 mm gibt es schon mit Nippel für oben. Unten ein Nippel anlöten, siehe oben #3. Geht mit der Flamme von einem Feuerzeug.
Wichtig ist die Kappe an den Hüllenenden richtig zu verpressen. Sonst kann es passieren, das im ungünstigsten Moment die Kappe von der Hülle rutscht.

Gruß
Walter
 
Hallo,
früher waren die BMW-Bowdenzüge aus verzinkten Stahldrähten. Da ist mit der Zeit die Verzinkung durchgescheuert. Ergo Eisen rostet.
Mittlerweile sind die Bowdenzüge aus Edelstahl, der nicht rostet. Also ==>über 5 fache Haltbarkeit über Zeit und Benutzung.
Gruß
Stephan
Sie sind heute auch noch aus verzinktem Stahldraht und nur bei Fahrradzügen aus Edelstahl. Bei Phil kann ich mir vorstellen, dass er Messingröhrchen hat als Umlenkung. Wenn da Wasser als galvanische Element wirkt, passiert sowas.
 
Die Engländer haben im Gaszug eine Verstellschraube eingeschleift, und da kann dann wunderbar im britischen Mistwetter Regenwasser in den Zug einsickern.
So ähnlich sieht es beim TE auch aus. Wohl nichts zum Verstellen, eher zum "Versteifen", aber das ist ein Konstruktionsfehler. Er ist also keine Wartungsschlxxxe.... Vielleicht kann man diese Eintrittsstelle mit einem aufgeschobenen Schrumpfschlauch entschärfen.
 
Moin Phil.
Hätt ich nie gedacht, dass DIR mal ein Gaszug durchrostet. Sollte bei ordentlichem ziehen dran nicht vorkommen. :D
Im Ernst: Edelstahl, kürzerer Zug, Abdichtung oben... Du weißt schon.
 
Moin moin,

Ich mach mir die Züge auch selbst. Material kann man gut im Internet bestellen. Ich würde direkt beide Züge neu machen. Wenn ich das richtig sehe, hast Du Mikuni Vergaser, dort unten müssten die Gaszüge vermutlich in einem Gewinde hängen, dort würde ich ne entsprechende Stellschraube für die Züge setzen, nicht oben. Solche Stellschrauben gibt es in verschiedenen Gewindesteigungen und Längen, entweder nur gebohrt oder auch geschlitzt. Ich nehme nur noch die gebohrt, die geschnitzten verbiegen sich schon mal. Zum löten nehm ich normales Lötzinn und nen kleinen Gasbrenner. Aufpassen, das das Lötzinn nicht zuweit in den Zug zieht, der wird dort sonst ggf zu steif und kann brechen. Zug durch den Nippel stecken, etwas aufspleißen und verlötet. Nippes mach ich mir teilweise auch selbst aus ner passenden Messingstange und dann durchbohren und auf einer Seite etwas größer absenken für das Lötzinn. Ist alles kein Hexenwerk.

Gruß

Jogi
 
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