Geringe Leistung und Höchstgeschwindigkeit BMW R50/2

Ich lese hier Schwimmer, Schieber, Nadeln mit 4 Bohrungen....
Der Schwimmer hat keine Nadel mit Bohrungen, der Vergaserschieber sehr wohl. Vielleicht solltest du zunächst mal klarstellen, worüber wir hier überhaupt sprechen und was tatsächlich Stand der Dinge ist.
 
Der Vergaser dürfte dem Bing Typ 53 sehr ähnlich sein, nur mit seitlicher Schwimmerkammer. Für den Typ 53 gibt es in der Datenbank eine Einstellanleitung.
 
Von einer Probefahrt auf der Autobahn würd ich mit der unklaren Vergaserlage dringend abraten . Löcher im Kolben braucht kein Mensch .

Ralf
 
Ich lese hier Schwimmer, Schieber, Nadeln mit 4 Bohrungen....
Der Schwimmer hat keine Nadel mit Bohrungen, der Vergaserschieber sehr wohl. Vielleicht solltest du zunächst mal klarstellen, worüber wir hier überhaupt sprechen und was tatsächlich Stand der Dinge ist.
Meinte den Schieber. Da hat man ja die Nadel mit den 4 Bohrungen drin.

Habe in dem längeren Beitrag auf Seite 1 geschrieben was bereits geprüft wurde. Ich schau erstmal weiter an möglichen Lösungen die ich bereits von euch bekommen hab.
 
Die Schwimmer stelle ich ja über die 4 möglichen Bohrungen in der Nadel ein. Hier sind beide Nadeln in der 3. Bohrung von oben, so wie es die Vergaser auch vorgeben.

Schieberhöhe passt ja jetzt, was meinst du noch mit Züge?

Die R50 wohnt im Erzgebirge.

Eine komplette Vergaserabstimmung habe ich noch nicht gemacht, hier ist die Beschreibung aus der Datenbank gemeint, die sich jedoch an neueren Modellen orientiert?
Züge?
Die beiden Gaszüge, welche die Schieber möglichst synchron rauf- und runterbewegen sollen.
Sind beide Schieber wirklich gleich hoch eingestellt im Leerlauf?
Ich mache das mit 2 passenden und gleichdicken Bohrern, welche ohne Ansaugstutzen unter die Schieber gesteckt werden.

Motor aus!
Wenn durch die Einstellschraube der Schieberhöhe eben dieser Schieber eines jeden Vergasers so steht, daß die Bohrer festgehalten werden und nicht mehr abkippen, sind die schonmal auf gleicher Höhe. (Vorausgesetzt, die Schieber sind gleich)
Wenn man dann am Gasgriff dreht und damit die Schieber hochzieht, sollten die Bohrer synchron abkippen.
Das stellt man mit den Einstellschrauben der Züge ein, dabei darauf achten daß die Bowdenzughüllen immer 1-2mm Spiel behalten.

Als Grundeinstellung reicht das.

Diese Einstellung mit der Kontermutter an den Einstellschrauben der Bowdenzüge sichern.

Wenn dann beide Schieber bei Vollgas den Querschnitt ganz freigeben (von hinten in den Gaser gucken), kannst Du die nächste Probefahrt machen.

Ist alles keine Raketentechnik.

Gruß, Frank
 
Bei 10 bis 15 mm Höhenunterschied würd ich erstmal vermuten daß da eine Seilzughülle aus der Führung gezogen ist und auf der Kante aufsitzt . Am Gasgriff oder Vergaser .
 
Dann dreht die aber nicht mehr sauber hoch sondern läuft wie der berüchtigte Sack Muscheln...
Bei der Lehmann waren es so ca. 5mm Unterschied, mit der Gaszugkompensation hat es irgendwie funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann ja passiert sein als er am Vergaser dran war zum checken . Daß es beim laufen alles ok war von der Höhe her . Sonst wäre das eher ein Einzylinder gewesen . 15 mm ist ja halbe Höhe . Beim ruhigen fahren macht man ja kaum viel mehr auf - dann wäre einer noch kpl zu . Und das merkt man zweifelsohne
 
Dann dreht die aber nicht mehr sauber hoch sondern läuft wie der berüchtigte Sack Muscheln...
Bei der Lehmann waren es so ca. 5mm Unterschied, mit der Gaszugkompensation hat es irgendwie funktioniert.
Hab den Unterschied komplett ausgeglichen mit der Rädelmutter die am Vergaser endet (kommend vom Gasgriff)

Wenn ich jetzt Vollgas gebe, schlagen beide Gasschieber gleichzeitig oben an dem Deckel an (pressen also diese Feder im Gasschieber komplett zusammen). So richtig?
 
Fast.
  • stehen die Schieber im Standgas beide gleich hoch?
  • gehen die synchron hoch und runter?
  • sind die Ansaugquerschnitte komplett frei bei Vollgas?
Wenn Du 3 Haken machen kannst, ab auf die Bahn.

Und dann Meldung machen.

Ach so, ein Photo wird hier immer gern gesehen, von der R50, nicht von Dir.

Gruß, Frank
 
:fuenfe:guter Anfang.
Da stehen alle wichtigen Daten und Arbeiten genau beschrieben drin. Auf dem Tachoziffernblatt findest Du auch unten die Wegdrehzahl.
Die sollte 0,75 für Solobetrieb und nicht 1,0 für Seitenwagenbetrieb lauten. Sonst zeigt der Tacho viel zu wenig an.

In der Datenbank findest Du auch noch eine Ersatzteilliste und ein Werkstatthandbuch R50-69S. Damit kannst Du vieles selber reparieren und alle technischen Daten wie Abmessungen und Spiele kontrollieren.

Wenn HiAG Zähnezahl und Tachowegdrehzahl stimmen, kannst Du Dich um das Problem kümmern. Ich würde mit dem Stroboskop die Zündverstellung zur F- Marke als erstes prüfen. Wenn der Fliehkraftregler nicht vernünftig funktioniert, bekommst Du nie die volle Leistung - auch wenn alles andere in Ordnung ist.
Prüfe mal die Federn (s.o. Bild mit einem übermässig heraushängenden Fliehgewicht - falsche Feder ??schwergängige Mechanik ?? )
LG :wink1:
Martin
 
Zurück
Oben Unten