... und zwar an meinem HAG. Es ist die Ablaßschraube am Kardanflansch.
Wie mir das passiert ist, kann ich nicht sagen, denn ich bin gerade bei Stahl in Alu besonders vorsichtig. 22 Nm waren nicht mehr zu erreichen. Kann durchaus sein, dass mein Vorgänger die "Vorarbeit" geleistet hat. Einmal die Grenze überschritten, scheint es bis zur Verkrümelung nicht mehr weit zu sein.
Ich habe die Schraube aber dennoch wieder dicht bekommen. Zum Ausbau und zur Gewindeerneuerung fehlte mir die Zeit.
Es wurden nur die ersten zwei Drittel zerstört, weil die Schraube etwas kürzer ist, als das gesamte Gewinde. So blieb das innere Drittel heil.
Die 1,5 mm dicke Kupfer-Dichtung habe ich durch eine 0,5mm dicke Dichtung aus Dichtungspapier ersetzt. Dieser 1 mm, um den die Schraube nun in das noch heile Gewinde greift, macht sich so bemerkbar, dass die Schraube wieder zieht. Die Papierdichtung ist völlig dicht seit einigen hundert Kilometern. Durch das dünne Papier hat die Schraube auch einen eindeutigen "Druckpunkt". Fest ist fest und auch dicht.
Diese Dichtungspapier (von Polo) nehme ich auch als Flanschdichtung, obwohl ab Werk keine drin war.
Ich hoffe, die einschlägigen Fachleute, hier im Forum, können mit der Weitergabe meiner kleinen Erfahrung leben. Vielleicht hilft es ja jemandem.
Wenn mein HAG mal abgebaut ist, werde ich das Gewinde mit Time Sert kurrieren.
Wie mir das passiert ist, kann ich nicht sagen, denn ich bin gerade bei Stahl in Alu besonders vorsichtig. 22 Nm waren nicht mehr zu erreichen. Kann durchaus sein, dass mein Vorgänger die "Vorarbeit" geleistet hat. Einmal die Grenze überschritten, scheint es bis zur Verkrümelung nicht mehr weit zu sein.
Ich habe die Schraube aber dennoch wieder dicht bekommen. Zum Ausbau und zur Gewindeerneuerung fehlte mir die Zeit.
Es wurden nur die ersten zwei Drittel zerstört, weil die Schraube etwas kürzer ist, als das gesamte Gewinde. So blieb das innere Drittel heil.
Die 1,5 mm dicke Kupfer-Dichtung habe ich durch eine 0,5mm dicke Dichtung aus Dichtungspapier ersetzt. Dieser 1 mm, um den die Schraube nun in das noch heile Gewinde greift, macht sich so bemerkbar, dass die Schraube wieder zieht. Die Papierdichtung ist völlig dicht seit einigen hundert Kilometern. Durch das dünne Papier hat die Schraube auch einen eindeutigen "Druckpunkt". Fest ist fest und auch dicht.
Diese Dichtungspapier (von Polo) nehme ich auch als Flanschdichtung, obwohl ab Werk keine drin war.
Ich hoffe, die einschlägigen Fachleute, hier im Forum, können mit der Weitergabe meiner kleinen Erfahrung leben. Vielleicht hilft es ja jemandem.
Wenn mein HAG mal abgebaut ist, werde ich das Gewinde mit Time Sert kurrieren.