Glassicherung

wed

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Gehört leider nirgends rein. Aber vielleicht weiß die Schwarmintelligenz Rat:
Ich habe hier eine durchgebrannte Glassicherung T0,8/250B mit Füllung.
Welche andere Sicherung kann ich verwenden falls ich keine gleiche finde?
Wed
 
Da findest Du welche.
Ansonsten steht 0,5 für die Ampere, T für träge und 250 für die max Spannung.
 
Danke für die Info. Und was ist mit der Füllung? Wozu ist die gut?
 
Die Füllung soll als Lichtbogenschutz im Falle eines Kurzschlusses (Auslösen der Sicherung) dienen.

Du suchst übrigens nach einer Sicherung für 0,8A, also wäre diese etwas passender: https://www.amazon.de/Packung-SeKi-...id=14681216044538147629-B0CVXRFYRV-&hvexpln=0 Die haben einen Keramikkörper (und das Angebot eine doofe Beschreibung), sind meist etwas bruchunempfindlicher, wobei es ja immer auf die nicht genannte Verwendung ankommt.

Weiterhin solltest du prüfen, ob die Maße der Sicherung passt (20mm lang, 5mm Durchmesser), denn Glassicherungen gibt es in verschiedenen Abmessungen.
 
Die soll verhindern dass im innern ein Lichtbogen entsteht beim durchbrennen. Gibts häufig bei trägen Sicherungen. Hilft da vermutlich, den Schmelzdraht in Form zu behalten.
 
Du suchst übrigens nach einer Sicherung für 0,8A, also wäre diese etwas passender: https://www.amazon.de/Packung-SeKi-...id=14681216044538147629-B0CVXRFYRV-&hvexpln=0 Die haben einen Keramikkörper (und das Angebot eine doofe Beschreibung), sind meist etwas bruchunempfindlicher, wobei es ja immer auf die nicht genannte Verwendung ankommt.
Weiterhin solltest du prüfen, ob die Maße der Sicherung passt (20mm lang, 5mm Durchmesser),
Ø5x20 passt.
Keramikkörper heißt: Außen Glas und innen Pulver oder direkt Keramik?
 
Keramikkörper, kein Glas, soll auch als Lichtbogenschutz dienen. Die Keramiksicherungen sind meist auch mit Sand gefüllt, wobei der gewünschte Bereich von 0,8A nicht unbedingt zum Hochstrom zählt ;), im Zweifel muss man sich das Datenblatt des Herstellers besorgen. Ich würde sie eindfach benutzen...
 
Bin mir jetzt nicht mehr sicher, ob das eine Füllung ist oder nur von innen verschmort.
Gehört zu einem Filmlesegerät.
Sicherung T0,8_250B.JPG
 
Habe mich an Alexander den Großen erinnert (Gordischer Knoten) und den Glaskörper puttmacht.;)
Ist eine ordinäre Sicherung ohne Füllung. Hätt ich gleich draufkommen können.
Danke für die Tipps.
Agähn wot lörnd.
Wed
 
hallo zusammen,
Sicherungen haben neben den üblichen aufgeprägten Kennwerten auch ein definiertes Abschaltvermögen, das je nach Anforderung unterschiedlich ist. einfache `durchsichtige´ Glasrohrsicherungen haben eher wenig, da kann im Fall eines brutalen Kurzschlusses schon ein Lichtbogen entstehen, den die Sicherung nicht mehr abschalten kann. Mit Sand gefüllte Keramikröhrchen können wesentlich höhere (Kurzschluss-) Ströme abschalten. habe beruflich damit zu tun, wens interessiert, kann mal bei Littelfuse die technischen Ratgeber nachschauen.
viele Grüße Paul
 
Sicherung eingebaut - eingeschaltet - nichts - Steckdose geprüft - i.O. - Mist! Da ist der Wurm drin.;(
 
Um was für ein Teil geht es, d.h. was umgibt die Sicherung?

Hans

Habe ich in Beitrag #4 auch schon gefragt :nixw:.

Ist das Leuchtmittel i.O.?

Da steht nichts von einem Leuchtmittel...

Sicherung eingebaut - eingeschaltet - nichts - Steckdose geprüft - i.O. - Mist! Da ist der Wurm drin.;(

Es wird einen Grund für das Auslösen der Sicherung haben. Diese ist ja letztlich ein Schutz für den abgesicherten Stromkreis, löst bei einer deutlichen Überlast aus.
 
Das Leuchtmittel ist eine Glassockellampe mit 2 Stiften 24V 150W und hat Durchgang.
 
Keine Ahnung. Steht so hinten auf dem Typenschild und auch auf der defekten Sicherung. Auf der Abdeckung der Lampe steht auch 24V 150W.
 
... Da steht nichts von einem Leuchtmittel...
Nach dem Leuchtmittel (Lampe oder vulgär Birne) habe ich gefragt, weil beim Durchbrennen der Lampe gerne die Sicherung rausfliegt, je nachdem, wohin der Rest vom Glühwendel gerade "einen neuen Kontakt" sucht.
Hat bestimmt jeder schon mal im Haushalt erlebt.
 
Ja.
Hier etwas Licht ins Dunkel.
Bedienungsanleitung existiert nicht.
Wed
ZEUTSCHEL Mikrofilmlesegerät (1).JPGZEUTSCHEL Mikrofilmlesegerät _2.JPGZEUTSCHEL Mikrofilmlesegerät (5).JPG
 
Ich mache hier mal weiter, bin mit Fred (wed) in Kontakt. Ich habe mal versucht anhand der Bilder und Rückfragen einen Schaltplan zu zeichnen. Es kommen aber bei mir heftige Fragen auf, d.h. mal ansehen und mir sagen, wo ich einen Fehler mache.

WED-Projektor.jpg

Beschreibung der Leitungen:

Vom 230V-Kabel geht das braune Kabel (Phase, L) auf das graue und dann zur Sicherung
Von der Sicherung geht das schwarze Kabel zum Schalter
Vom Schalter aus geht dann wieder ein braunes Kabel zum Trafo Kontakt 2 hintere Seite (Hochvoltseite)
Vom Trafo Kontakt 5 aus geht dann ein rotes Kabel zur Platine
Vom Trafo Kontakt 12 + 16 andere Seite gehen zwei braune Kabel zur Lampe (Niedervoltseite)

Vom Netzstecker kommt ein blaues Kabel (N), geht auf blau und orange
Das orangene nach dem Netzkabel (N), geht auf die Platine
Das blaue nach dem Netzkabel (N) endet am Lüftermotor
Vom Netzstecker kommt ein grün-gelbes Kabel (PE) bleibt grüngelb und geht an Massepunkt Gehäuse

Platine hellrosa Kabel: geht zum Trafo, gleicher Anschluss wie das braune am Trafo Kontakt 2 (Hochvoltseite)
Platine grünes Kabel endet am Schalter
Platine gelbes Kabel endet am Lüftermotor
Erdungskabel verschraubt am Boden geht zum Netzstecker (PE)

Schalterstellung Kontrollleuchte sichtbar:
gn - sw = Durchgang
gn - bn = kein Durchgang
bn - sw = kein Durchgang

Schalterstellung Kontrollleuchte verdeckt:
gn - bn = kein Durchgang
gn - sw = kein Durchgang
bn - sw = kein Durchgang

An Platine gehen folgende Farben:
Kontakt unten = hellrosa + orange
Kontakt mitte = grün + gelb
Kontakt oben = rot

Interpretation: Die Platine ist vermutlich für die Helligkeit der Lampe (Poti vorhanden) und Lüftersteuerung zuständig. Da es im Hochvoltbereich in Reihe mit dem Trafo verbunden ist, könnte es sich mutmaßlich um eine Phasenanschnittssteuerung handeln.

Was ich nicht auf die Reihe bekomme:
  • Nach dem Schalter wird auf der Eingangsseite des Trafo das braune Kabel (vom Schalter kommend) mit dem Rosa Kabel direkt verbunden, das rosa Kabel geht auf die Plantine und wird dort direkt mit orange (N) verbunden. Das wäre für mich ein klassischer Kurzschluß. Wo ist mein Denkfehler??
  • Der Schalter scheint nur schwarz (L, kommend von der Sicherung) auf grün zur Platine, dort gebrückt mit dem gelben Kabel zum Lüfter zu schalten. Der Lüfter läuft aber nicht an.
  • Ob es eine Nachlaufregelung des Lüfters gibt, ist unbekannt (Anleitung fehlt, Schaltpläne nicht gefunden)
Bevor nun Fred etwas messen kann, sollte zunächst die Schaltung verstanden werden

Wer mir/uns eine Idee hat, bitte mal melden

Hans
 
Kann jemand etwas mit dem Symbol auf dem Schalter anfangen

1786888603752.png

Das obere sieht von einem Einschalter aus (220V) (1), das untere sagt mir leider nichts (Widerstand, ??) (2)
 
Moin Hans,

zunächst folgende Bemerkung: An dem Gerät wurde schon mal gebastelt, der Netzanschluss war ursprünglich der Kaltgerätestecker, aber das sollte für die Fehlerursache unbedeutend sein. Unabhängig davon stimmt deine Zuordnung der Farben des Anschlusskabels mit braun und blau zwar nach Norm, es handelt sich allerdings um ein Gerät mit Stecker. Somit kann, bei 180° verdrehtem Einstecken das Potential umgekehrt sein. Aus diesem Grund gilt ja die Regel: Vor Öffnen des Geräte Stecker ziehen. Dieses Wissen im Hintergrund kann manchmal bei der Fehlersuche entscheiden sein, Phase zwar vorhanden, aber Neutral...

In dem Stecker ist meiner Meinung nach eine Glimmlampe verbaut, somit entsteht kein Kurzschluss, es wird schwarz gegen grün geschaltet, intern grün und rosa dienen zur Spannungsversorgung der Glimmlampe. Der Widerstand ist ja nicht unüblich, kann man bei einpoligen Spannungsprüfern/Lügenstiften ja auch sehen.

Die Sicherung sitzt auf der 230V Seite, somit komme drei Defekte in Frage Defekt: Lüfter, Platine oder Trafo. Den Fehler findet man (eigentlich wie üblich) durch Auftrennen. Einen Defekt des Leuchtmittels würde ich nach den Beschreibung ausschließen, denn es wird ja auf der Sekundärseite des Trafos betrieben.
 
PE kann nicht vertauscht werden, dass ist ja beim Schukostecker bauartbedingt ausgeschlossen. Elektrotechnisch ist es jedoch oft der Fall, dass man zur Fehlersuche kein Multimeter, sondern einen zweipoligen Spannungsprüfer (umgangssprachlich Duspol) benutzt. Der hat eine Potentialerkennung, d.h. zeigt die Phase an. Um Fehlinterpretation beim Prüfen auszuschließen, sollte also immer zunächst die Funktion des Messmittels, dann des Netzanschlusses überprüft werden. Ich habe schon Leute erlebt, die haben mehrere Stunden Fehler gesucht (allerdings auch mit dem Lügenstift), bis jemand das Fehlen des N gefunden hat.
 
Hallo Hans,
deinen Schaltplan verstehe ich nicht zur Gänze. Nach dem Schalter gibt es eine direkte Verbindung über Braun - Rosa - Orange - nach Blau, also ein direkter Kurzschluß. Da muß noch etwas dazwischen sein, oder die Zeichnung ist ist falsch.
Gruß aus PAF
Gerd
 
Nach dem Schalter wird auf der Eingangsseite des Trafo das braune Kabel (vom Schalter kommend) mit dem Rosa Kabel direkt verbunden, das rosa Kabel geht auf die Plantine und wird dort direkt mit orange (N) verbunden. Das wäre für mich ein klassischer Kurzschluß. Wo ist mein Denkfehler??


Hallo Hans,
deinen Schaltplan verstehe ich nicht zur Gänze. Nach dem Schalter gibt es eine direkte Verbindung über Braun - Rosa - Orange - nach Blau, also ein direkter Kurzschluß. Da muß noch etwas dazwischen sein, oder die Zeichnung ist ist falsch.
Gruß aus PAF
Gerd
Du hast mein Problem erkannt, danke. Ich habe das Teil nicht direkt bei mir, jedoch viele Bilder und mit Nachfragen den Plan erstellt. Was wir wissen: Der Schalter schaltet NICHT von schwarz (nach der Sicherung) nach braun durch, d.h. dort gibt es eine Unterbrechung. Würde der Schalter durchschalten, müsste die Haussicherung (LS) sofort knallen. Nach dem Einschalten gibt es aber nur einen Brummton, dann gibt die Glassicherung auf. Derzeit gehe ich davon aus, dass ab dem Schalter über den grünen Zweig der Lüfter angesteuert wird, vermutlich aber nicht dreht und durch die Belastung die Glassicherung hops geht. Der Strom ist vermutlich so gering, dass ein LS nicht anspringen wird bzw. die Glassicherung schneller ist.

Der obige Zweig macht mir hat zu schaffen. Wenn wir es nicht raus bekommen, würde ich die Einzelzweige (Trafo/Leuchte/Ventilator, alles ohne die Platine) belasten und schauen, was passiert.

Hans
 
Mit der Aussage von Claus (Glimmlampe) könnte der Weg auch folgender sein

braun (L) - grau - Sicherung - schwarz - grün - "Platine" - rot - Trafo - rosa - orange - blau (N)

Dass würde zur Messung passen, dass der Schalter nur von schwarz nach grün schaltet. Würde Sinn machen.
Damit könnte man
  • den Ventilatorzweig separieren und separat testen
  • die Platine überbrücken und den Trafo samt Lampe testen

Muss mal in mich gehen.

Hans
 
Möglicherweise besitzt der Schalter eine eingebaute Glimmlampe zur Visualisierung des eingeschalteten Zustandes. Das würde auch zu den aufgedruckten Symbolen (Widerstand und Glimmlampe) passen. Dann macht der N- Anschluß wieder Sinn.

Gerd
 
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