Kardan & Fett

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Moin!

Staburags ist wohl für die Kardanverzahnung trotzdem das beste....
 
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Habe gestern den Balg unten gelöst und es sind ca. 1/2 bis 1 Deziliter Oel rausgeflossen, dass heisst

--> ich muss das Getriebe rausnehmen (revidieren)

und dann auch noch den Kardan nachschmieren und ev. den
Wellendichtring von Winkeltrieb(HAG) wenn ich schon dabei bin.

Also Pech gehabt, nicht wahr?
 

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Habe gestern den Balg unten gelöst und es sind ca. 1/2 bis 1 Deziliter Oel rausgeflossen, dass heisst

--> ich muss das Getriebe rausnehmen (revidieren)

und dann auch noch den Kardan nachschmieren und ev. den
Wellendichtring von Winkeltrieb(HAG) wenn ich schon dabei bin.

Also Pech gehabt, nicht wahr?

Hi,
willkommen im Club. Bist nicht der einzige dieses Jahr. Ich denke, dass die Paralevermodelle nun "endlich" auch in die regelmässige Schrauberei kommt.

Gruss Hans
 
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Den Wedi vom HAG brauchst Du bei der Aktion nicht anzufassen, der fördert halt durch seinen Drall das Öl "nach oben". Das ist so gewollt, schließlich soll er verhindern, dass dort Öl austritt.
 
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Hallo,


ich habe die Längsverzahnung meiner R80R dieses Jahr nach 45.000km staburagsen lassen, und dies war wohl das erste Mal, wie mir H&F mitteilte (ich hatte sie vor 3 Jahren mit 35.000km gekauft). Es sah aber (trotzdem) alles recht gut aus. Ich persönlich halte ein Intervall von 10.000km für das Staburagsen für ein wenig übertrieben, aber obige 45.000 sind es sicher in die andere Richtung.


Grüsse

Martin
 
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Moin!

Ja, das ist von einem K100RT Gespann.
Vielleicht sieht das ja bei den neueren Boxern anders aus, bei meiner K fand ich das schon erschreckend, das das ganze Staburags weg geschleudert war, und die Verzahnung im Grunde furztrocken war.
Habe jetzt den Antrieb überholen lassen, beim Einbau wieder alles schön mit Staburags eingesetzt.
Mal sehen, was nach 10.000Km passiert ist.
An der Verzahnung zum Getriebe hin war seltsamerweise das Fett noch vorhanden.
 
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Vorteil bei den Monolever-K-Modellen ist ja, dass man einfach das HAG abbaut und wieder draufsteckt. Das geht beim Paralever dank des hinteren Gelenkes leider nicht so einfach.
Aber solchen starken Passungsrost habe ich bisher auch nur bei den alten K-Modellen gesehen. Wahrscheinlich ist die Schubbewegeung dort einiges größer als beim Paralever.
 
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Apropo

ich häng mich mal mit der Frage hier an.

Welches Fett nehm ich für die Fettpresse um eine Welle mit abschmierbaren Gelenken abzuschmieren.Also so eine umgebaute Welle mit Schmiernippeln.

Ich kann ja nicht die Presse vollhauen mit Staburags.Da müsst ich ja mein Konto plündern.
 
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Den Wedi vom HAG brauchst Du bei der Aktion nicht anzufassen, der fördert halt durch seinen Drall das Öl "nach oben". Das ist so gewollt, schließlich soll er verhindern, dass dort Öl austritt.

Ich werde versuchen diese Woche das Getrieb, die Schwinge mit HAG auszubauen.

Ich muss es doch, denn ich habe ''die'' freds durchgelesen und scheine begriffen zu haben, dass wenn durch das Getriebeöl der Karden im Eimer ist, (wegen dem ausschwemmen der Schmierung am Kardan) es zu spät für das starburagsen ist.

Ein bekannter deutscher 2V Techniker schrieb, wie Detlev und andere meinen:

Tip : Bei den Paralevermaschinen kommt es regelmäßig zu Schäden am vorderen Lager der Abtriebswelle. Nach meinen Erfahrungen ist die Ursache die trockene Feinverzahnung an der Kardanwelle die ohne Schmierung unter Last den Längenausgleich nicht mehr machen kann. Also 1-mal jährlich ausbauen und mit Staburags abschmieren.


Also für mich zu spät, ich muss alles (Kardan) rausnehmen und schauen/prüfen lassen?
 
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Also für mich zu spät, ich muss alles (Kardan) rausnehmen und schauen/prüfen lassen?

Hi
zu spät ist es erst, wenn es im Gelenk gekracht. Baues es aus und inspiziere die Teile. Zum schmieren der Längsverzahnung: ich werde nach Detlevs Variante vorgehen: alle 30.000 KM das Teil schmieren.

Hans, der auch gerade am auseinanderbauen ist ...
 
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Ich nutze das Liqui Moly LM 47 für die Abschmierung, es ist mit seinen 4-5€ für 100g recht preiswert und die Lithiumverseifung schütz sehr gegen Wasser, Feuchtigkeit. Bei der alten 500er Güllepumpe habe ich es angewendet und Honda selber schreibt es bzw. empfielt dieses Fett.

Für's Lenkkopflager habe ich das Motorex 2000 Fett, liefert bei der Harley auch sehr gute Dienste. Vielleicht ist es für jemanden eine gute Alternative.
 
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QUOTEzu spät ist es erst, wenn es im Gelenk gekracht. Baues es aus und inspiziere die Teile. Hans, der auch gerade am auseinanderbauen ist...

Gestern, nach drei Stunden alles raus, dann kamen die Nachbarn, das ginge nicht, Nachts um zehn der Lärm, sie würden es melden ....

Der Kardan dreht soweit ohne Spiel, ansonsten keine Ahnung, muss es dem Mech bringen, siehe Bilder

N.B. die Kupplung : Alles trocken, ohne Oel, nur Rost ?
 

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Gestern, nach drei Stunden alles raus, dann kamen die Nachbarn, das ginge nicht, Nachts um zehn der Lärm, sie würden es melden ....

Der Kardan dreht soweit ohne Spiel, ansonsten keine Ahnung, muss es dem Mech bringen, siehe Bilder

N.B. die Kupplung : Alles trocken, ohne Oel, nur Rost ?

Hi,
da haben wir ja gestern das gleiche gemacht, ich habe nur das Getriebe noch nicht draussen. Bei mir wird es hinter der Kupplungsscheibe vermutlich deutlich feuchter sein. Und so schön sauber sind meine Teile derzeit auch nicht ...

Zum Kardan: den würde ich wieder so einbauen.

Die Frage bei heisst eigentlich: Wo kommt das Öl her? Ist sie Öffnung am Getriebe (kleine Dreicköffnung) bei dir noch verschlossen?

Link zu meinem Bastel-Thread

Wenn alles gut geht, kommt bei mir nur ein neuer Silikon-Propfen drauf und dicht.

Hans
 
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QUOTE zu spät ist es erst, wenn es im Gelenk gekracht. Baues es aus und inspiziere die Teile. Hans, der auch gerade am auseinanderbauen ist...

Gestern, nach drei Stunden alles raus, dann kamen die Nachbarn, das ginge nicht, Nachts um zehn der Lärm, sie würden es melden ....

...hey mir lebet in Züri :D nöd vergassä :] Bei mir stand schon um 4 Uhr am morgen die Polizei vor der Garage mit dem Vorwand:" Jemand hat einen Einbruch in der Garage gemeldet" Als die nennten Herren dann 6 Motorräder in der Garage gesehen haben, musste ich noch Papiere von Zuhause holen ;)

QUOTE

Der Kardan dreht soweit ohne Spiel, ansonsten keine Ahnung, muss es dem Mech bringen, siehe Bilder

N.B. die Kupplung : Alles trocken, ohne Oel, nur Rost ?

Ich hab gestern kurz den Endantrieb inspiziert und auch Oel festgestellt :( sobald mein Körper i.O. ist, werde ich auch den Aufwand hier betreiben und alles auseinander bauen, bin sowieso am überlegen die Oelfeste Kupplung von Erb reinzubauen. Für die Reise ist es sicherlich nicht verkehrt oder?
 
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[...]
Ich hab gestern kurz den Endantrieb inspiziert und auch Oel festgestellt :( sobalb mein Körper i.O. werd ich auch den Aufwand hier betreiben und alles auseinander bauen, bin sowieso am überlegen die Oelfeste Kupplung von Erb reinzubauen. Für die Reise ist es sicherlich nicht verkehrt oder?

Hi,
dann können wir ja bald eine "Paralever-Antrieb-Ölpansch-Comunnity" gründen.

Hans
 
AW: Kardan & Fett

?( Jetzt muss ich auch ne blöde Frage loswerden:
Ihr schreibt in dem Thema schon seit "Jahren", dass der Längenausgleich der Kardanwelle, die Kreuzgelenke .... geschmiert werden sollen.
Ich habe ne klassischen Q R45 Bj.81 mit einer Doppelarmschwinge ca.25000km auf der Uhr.

Der Kardantunnel hat bei meiner Q doch ne Ölfüllung. Reicht die für die Schmierung des Kreuzgelenkes und des Längenausgleiches, oder sollte ich auch was tun in Richtung Kardan Abschmieren?

Gruß Axel
 
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?( Jetzt muss ich auch ne blöde Frage loswerden:
Ihr schreibt in dem Thema schon seit "Jahren", dass der Längenausgleich der Kardanwelle, die Kreuzgelenke .... geschmiert werden sollen.
Ich habe ne klassischen Q R45 Bj.81 mit einer Doppelarmschwinge ca.25000km auf der Uhr.

Der Kardantunnel hat bei meiner Q doch ne Ölfüllung. Reicht die für die Schmierung des Kreuzgelenkes und des Längenausgleiches, oder sollte ich auch was tun in Richtung Kardan Abschmieren?

Gruß Axel

Hi,
das Kardangelenk kann man nicht schmieren, d.h. wenn trocken, dann defekt. Ein "Auswaschen" des Fettes kann erfolgen, wenn z.B. das Getriebe undicht ist und zum Kardan hin leckt. Es ist der Längsasugleich, der geschmiert werden muss. Beide Aussagen treffen aber nur für die Paralever-Modelle zu, d.h. in deinem Fall kannst du diese Hinweise einfach ignorieren - bei dir ist kein Längsausgleich verbaut.

Hans
 
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Oh doch. Und zwar in der Glocke der Kardanwelle läuft das ballig geschliffene Eingangsrad, die sog. Mitnehmernabe. Allerdings braucht die tatsächlich keine Pflege, da sie im Ölbad läuft.

Hi,
man sollte einfach etwas genauer hinsehen, Detlev hat natürlich Recht. Im Schaubild Nr. 8 ....

8.png

Hans
 
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QUOTEdann können wir ja bald eine "Paralever-Antrieb-Ölpansch-Comunnity" gründen, Hans .. Eine gemeinsame Werkstätte ja kein dummer Gedanke:

Ich fasse zusammen:

- wenn der Kardan in beiden Gelenken noch genügend Fett,
Schmiere aufweist,dann kann man ihn wieder verbauen

- die Verzahnung zum HAG starburagsen

- an den Lagern der Schwinge macht ihr nichts

- den Wedi im HAG tut ihr nicht erneuern

- Schwinge vom Oel reinigen und auch zur HAG Verzahnung reinigen
und das gilt auch, wenn (wie bei mir) 1 dl Oel aus der Manschette floss, weil aus der Ausgangswelle/Getriebe Oel rauskamm.
__________________________________________________________
Detlev:
die Kreuzgelenke sind nur bei speziellen umgebauten Kardanwellen abschmierbar. Wichtig ist aber die Schmierung der Längsverzahnung vorm Hinterachsgetriebe, die sollte regelmäßig durchgeführt werden
Detlev:
Häufig, nicht immer!, ist ein Lagerschaden auf der Ausgangswelle dafür verantwortlich. Das spürt man sehr gut, wenn die Schwinge sowieso raus ist und man am Ausgangsflansch mit der Hand drehen kann.
Detlev:
Den Wedi vom HAG brauchst Du bei der Aktion nicht anzufassen, der fördert halt durch seinen Drall das Öl "nach oben". Das ist so gewollt, schließlich soll er verhindern, dass dort Öl austritt.
 

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