Klappern bzw. Rasseln inkl .Hörprobe woher ??

Bei dem Fall an den ich denke hatten die Fliegewichte das Hallgebergehäuse nach einiger Zeit durchgeschliffen: So etwas müsste man am Hallgeber hören können.
 
Bevor ich da Hörproben nehme, schaue ich drauf, wenn es durchgeschliffen wäre ist das ein kaum zu übersehender Defekt.
Aber kann natürlich sein, daß man den Fehler im Hallgeber auch hört.
Ich habe aber schon mehr akustisch unauffällige und defekte Hallgeber gesehen als welche die Lärm machten.
Nachschauen gibt Aufschluß, darauf wollte ich hinaus.
 
Hallo,
Hörproben via Internet sind ja so eine Sache, aber das Geräusch ist mir sehr vertraut; meine PD hat gneau gleich geklungen. Nachdem alle möglichen (hier ja auch erwähnten) Verursacher kontrolliert waren, zeigte sich, dass das Pleuellager des linken Kolbens total ausgeschlagen war.
Das Geräusch hatte übrigens auch die gemeine Eigenschaft, sich nicht richtig lokalisieren zu lassen.
 
Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Kontaktflächen der Stössel zur Nockenwelle das Hämmern unter die wunderlichen Ventildeckel nicht schadlos überstanden haben. Da hilft nur nachgucken.
 
Auf jeden Fall ne Menge gute Tipps , bedankt !!!
Werde erstmal den Hallgeber inspizieren , obwohl das Neuland für mich ist !
Um die Laufflächen der Nochenwelle zu inspizieren , müßte ich sie ausbauen , dass wäre dann ne größere Aktion oder gibt es da andere Möglichkeiten?
Gruß Lutz
 
Hallo Lutz,

mir war unverständlich, warum Du den Motor im Video nicht im Standgas laufen ließest. Hörte er sich bei Standgas genau so an?
 
Isses nicht ,komme mir schon vor wie bei "Rumpelstilzchen" , die hatte ich nämlich erst vor kurzem in der Hand . Gut , dass die BMW - Motoren zu einem gelungenem Meditationsabend beitragen , wenn bis dato auch ziemlich erfolglos , aber ich wühle und lerne weiter !
Vernute aber das die Ursache nicht ganz so fundamental sein wird , das Teil hat erst 35000 km auf dem RAD und läuft auch jetzt noch ohne Zicken , außer das nervige Klappern .
Derjenige , welcher bei seinem Tipp Recht hatte , bekommt auf jeden fall ne Überraschung ! Versprochen!
Fahre am kommenden freitag ertst mal für zwei Wochen nach Portugal , die 2700 ( ein Weg ) habe ich seinerzeit schon drei mal mit meiner damaligen XT 600 gemacht , einziger Schaden an dem Mopped war nach fast 20 000 km ne defekte Glühbirne , bin momentan an dem Punkt , wo mir das echt zu denken gibt !

Gruß und Danke lutz
 
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Hallo Lutz,

ich hatte bei meiner GS auch mal ein ziehmlich nerviges, schnarrendes Geräusch, dass ich zunächst dem Motor zuordnete und auf das ich mir keinen Reim machen konnte, je nach Drehzahl stark bis kaum.

Es war eine lose Motorsteckachse ... also vieleicht auch mal diverse Verschraubungen kontollieren.

viel Erfolg bei der weiteren Suche
 
Moin,

hört sich nach`m Pleuellagerschaden an. Alle anderen Geräusche klingen m.M. höher, heller.
mal sehen was bei rauskommt..
 
die Geräuschkulisse dieser Motoren ist ja ganz vielfältig und in aller Regel erstmal reichlich harmlos. Meist ist es eine rasselnde Steuerkette, ein klappernder Ventiltrieb eine klopfende Kurbelgehäuseentlüftung oder freundliches Kolbenklappern. Es scheint bisweilen so, dass alle am Vortrieb beteiligten Komponenten ihr eifriges Tun auch akustisch zu Gehör bringen möchten.
In diesem Fall tippe ich allerdings auch auf ein defektes Pleuellager und da ist es, gelinde gesagt, wenig empfehlenswert noch weiter zu fahren.
Kennzeichen Pleuellagerschaden: Geräusch verstärkt sich mit zunehmender Öltemperatur, Geräusch verstärkt sich mit zunehmender Drehzahl, Geräusch verändert sich bei konstanter Drehzahl, aber wechselnder Last / Gasstellung.

Gruß Gerd
 
Mmmmh, dem kann ich nicht uneingeschränkt zustimmen, ein defektes Pleuellager wird u.U. bei steigender Drehzahl nicht mehr zu hören sein, denn der Öldruck steigt und das Geräusch verschwindet. Was oft auch Anlaß zur Freude ist, weil dann ein Pleuellagerschaden ausgeschlossen wird, denn die weitläufige Meinung besagt ja, daß es lauter wird...bei zwei Pleuellagerschäden war das so wie es beschrieben habe und nicht umgekehrt, am besten im stand zu prüfen.
Dennoch geht mein Tip in die gleiche Richtung.

Pleuellager anschauen, man sieht sofort ob es das ist.
Viel Erfolg
 
Moin ,
na , soweit bin ich noch nicht mit den Pleullagern , ist denn auch etwas aufwendiger und bei der Kilometerleistung ( 35000) Das Mopped ist immer 1A gewartet und behandelt worden . Aber schaun wir mal was es gibt !
Das Rasseln ist egal ob warm oder kalt stetig identisch , aber mit der Ferndiagnose ist das schon ne schwierige Geschichte !
Hole mir jetzt erst mal einen Livetipp vom Fachmann , bevor ich das ganze Teil zerlege , ah ja der Hallgeber scheidet def. aus .
War ja Herberts erster Tipp !:D
Gruß Lutz
 
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Moin ,
na , soweit bin ich noch nicht mit den Pleullagern , ist denn auch etwas aufwendiger und bei der Kilometerleistung ( 35000) Das Mopped ist immer 1A gewartet und behandelt worden . Aber schaun wir mal was es gibt !
Gruß Lutz
Ich habe schon bei einem Motorrad mit deutlich weniger Kilometern auf der Uhr defekte Pleuellager vorgefunden. Die Ursache konnte ich dabei auch noch entdecken: Der Vorbesitzer hat den Ölfiltereinsatz (für Ölkühler) falsch rum eingebaut. Die Kurbelwelle hatte freundlicherweise noch keinen Schaden genommen, allerdings waren die Pleuellagerschalen und die Ölpumpe auszutauschen. Danach lief der Motor wie ein junges Kälbchen... und tut es heute noch.
 
Das weiß ich !! Trotzdem bedankt , besonders " für das junge Kälbchen " !
Bekommt man den Deckel überhaubt dicht bzw. zu , wenn der Filter falsch herum steckt?
Lutz
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, allerdings muss man den Filtereinsatz mit Gewalt auf das Ölrohr prügeln. Wie das der Vorbesitzer nicht gemerkt haben will, erschließt sich mir noch nicht...
 
Sachen gibt`s , so jetzt geh ich noch mal in die Garage , morgen ist Familypacken angesagt !
Melde mich wenn ich noch weniger durchblicke als momentan , bin aber weiterhin für alle Tipps dankbar !
Lutz
 
übrigens, hat bei einem defekten Pleuellager der Kurbelwellenzapfen noch nicht gelitten, sind also nach visueller Prüfung noch keine Laufspuren zu sehen, dann ist ja eine Reparatur mit neuen Lagerschalen ohne großen Aufwand möglich. Einfach die Zylinder demontieren, dann ist alles zugänglich. Eine absolut fachgerechte und definierte Reparatur erfordert ja eigentlich die Vermessung der KW und zumindest Überprüfung der Ölversorgung, doch könnte man meiner Meinung bei optich einwandfreier Lauffläche sowohl Maßhaltigkeit und funktionierende Ölversorgung mit gewisser Berechtigung annehmen.

Gruß Gerd
 
übrigens, hat bei einem defekten Pleuellager der Kurbelwellenzapfen noch nicht gelitten, sind also nach visueller Prüfung noch keine Laufspuren zu sehen, dann ist ja eine Reparatur mit neuen Lagerschalen ohne großen Aufwand möglich.

Rischtisch. Und wenn die Fuhre nur im Stand gelaufen hat und nicht unter Last bewegt wurde, die Knurbselwelle sich also nur mal so selbst, die NW sowie die Ölpumpe und die Getriebeeingangswelle bewegen mußte, stehen die Chancen für die KW nicht schlecht.
 
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